The Screening Room: Kinoketten gegen Streaming-Startup für aktuelle Filme

Das Startup Screening Room, das aktuelle Kinofilme von einer Set-Top-Box streamen will, kommt unter Druck von zwei großen Kinoketten. Doch prominente Filmproduzenten stellen sich hinter den Gründer Sean Parker.

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Der Film beginnt...
Der Film beginnt... (Bild: Paramount Pictures)

Kinokettenbetreiber haben sich gegen das Projekt des Napster-Mitgründers und Milliardärs Sean Parker ausgesprochen, der aktuelle Filme per Streaming von einer Set-Top-Box anbieten will. Art House Convergence, eine Kinoorganisation, die 600 Filmtheater repräsentiert, wandte sich in einem offenen Brief "entschieden gegen das Startup Screening Room von Parker und Prem Akkaraju".

The Screening Room will für die Set-Top-Box 150 US-Dollar und pro Film 50 US-Dollar berechnen. Jeweils zwei Kinokarten sind im Preis inbegriffen. Der Film soll sich bei The Screening Room 48 Stunden lang ansehen lassen. Einem Bericht zufolge sollen bis zu 20 US-Dollar an große Kinoketten gehen. Kleine Kinos dürften keine Zahlungen erhalten. Ein Abkommen mit der US-Kinokette AMC soll kurz vor dem Abschluss stehen.

"Das vorgeschlagene Modell ist unpassend für den Sektor der Filmtheater, weil es das Kinoerlebnis entwertet und erhöhte Piraterie ermöglicht. Außerdem hinterfragen wir ernsthaft die Wirtschaftlichkeit der vorgeschlagenen Revenue-Sharing-Modelle", erklärte Art House Convergence.

Prominennte Unterstützer sind Steven Spielberg, Ron Howard, Peter Jackson und J. J. Abrams

Auch The National Association of Theatre Owners hat sich gegen das Startup positioniert.

Bekannte Film- und Fernsehproduzenten, Drehbuchautoren und Regisseure wie Steven Spielberg, Ron Howard, Peter Jackson und J. J. Abrams haben den Plan für Screening Room dagegen offen unterstützt. Dadurch würden "neue Einnahmequellen von Verbrauchern erschlossen, die nicht ins Kinos gehen".

Die traditionelle Verwertungskette der Filmindustrie lautet: Kino, DVD/Blu-ray und dann erst Streaming. Die Zeitspanne, nach der Filme, die in den Kinos auslaufen, für das Wohnzimmer freigegeben werden, liegt traditionell bei 90 Tagen. Nach Expertenansicht ist das der Grund für die Attraktivität illegaler Filmkopien und Verluste der Filmstudios in Milliarden-US-Dollar-Höhe.

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Shismar 18. Mär 2016

Ihr werdet eben alle alt. Kein Scherz, ist so und dadurch ändern sich die Prioritäten...

Balion 18. Mär 2016

Da wäre man allerdings schon wieder soweit, dass man das anmelden müsste und dann...

DER GORF 18. Mär 2016

Ich wäre schon für beides zu haben, oder nach wahl dann halt eben günstiger + ohne...

unbuntu 18. Mär 2016

Und daran sind sie auch selbst schuld, dass immer weniger Leute da hingehen.



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