Abo
  • Services:
Anzeige
The Ocean Cleanup will den Plastikmüll aus den Meeren filtern.
The Ocean Cleanup will den Plastikmüll aus den Meeren filtern. (Bild: The Ocean Cleanup)

Die optimale Position des Müllfängers

Landgraf befasste sich mit folgenden Fragen: Wo müssen die Filter im Meeresstrudel platziert werden, um die größte Wirkung zu haben, und wie groß ist der Effekt tatsächlich? Zur Unterstützung holte er sich zwei Studenten, Alexander Rau und Maximilian Michels. Sie konzentrierten sich auf den Great Pacific Garbage Patch.

Um den optimalen Ort für den Filter berechnen zu können, mussten sie wissen, welchen Weg das Plastik nimmt. Andere Wissenschaftler haben da Vorarbeit geleistet, vor allem der Ozeanograph Erik van Sebille. Er hat die Positionsdaten von Tausenden Bojen ausgewertet, die für das wissenschaftliche Projekt Global Drifter Program schon seit vielen Jahren auf den Meeren schwimmen - getrieben von Strömung und Wind.

Anzeige

Trotz der Vielzahl der Bojen ergibt sich daraus aber kein komplettes Bild der Strömungen. Es gibt Lücken, die van Sebille mit Hilfe eines Markov-Prozesses schloss, einer stochastischen Methode. Durch sie kann für jeden Ort auf dem Meer vorausgesagt werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich dort Plastikteile befinden - oder anders gesagt: wohin sie treiben.

40 Prozent weniger Plastikmüll

Wahrscheinlichkeit ist nicht Sicherheit, aber van Sebilles Resultate decken sich mit Beobachtungen. Er fand fünf große Regionen und eine kleinere, in denen sich Müllinseln bilden. Diese Ergebnisse haben Landgraf, Rau und Michels verwendet, um die Wirksamkeit von Slats Filter zu testen.

Ihre Simulation startete an den Küsten, wo das Plastik ins Meer geleitet wird. Landgrafs Team probierte nun für den nordpazifischen Strudel viele Positionen, Ausrichtungen und Längen des Filters aus und ließ für einen Zeitraum von 20 Jahren durchrechnen, wo er am meisten Müll schlucken würde und wie viel.

Das Ergebnis war durchaus positiv. "Die Simulation hat gezeigt, dass das Plastik in den Strudeln durch die Abscheider stark reduziert wird", sagt Landgraf. Wie stark, hängt maßgeblich von der Länge der Konstruktion ab und von der Zeit. Ein Beispiel: Wenn der Abscheider zehn Jahre schwimmt und 100 Kilometer lang ist, fängt er bis zu 40 Prozent des Plastikmülls im Strudel auf.

 The Ocean Cleanup: Ein Müllfänger für die MeereGroße Idee, großer Widerstand 

eye home zur Startseite
Eheran 28. Apr 2015

Hast du den Link überhaupt gelesen? Peinlich sowas, wirklich.

lyom 25. Apr 2015

Nennt sich Peer Review, bei jeder Konferenz. Je nach Konferenz wird bei einem Peer...

der_wahre_hannes 22. Apr 2015

Wie groß soll denn der schwimmende Müllcontainer sein, den man da ins Wasser schmeißt?

cry88 22. Apr 2015

Verbrannt oder wiederverwertet. Leider ist das nicht bei allen Kommunen der Fall und zu...

Baron Münchhausen. 22. Apr 2015

Ja, das nennt sich Tagträumerei. Weniger Filme schauen. Habe den Müll versehentlich auf...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, Berlin
  2. Surecomp DOS GmbH, Hamburg
  3. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  4. EWE WASSER GmbH, Cuxhaven


Anzeige
Top-Angebote
  1. (-58%) 24,99€
  2. (-66%) 6,80€
  3. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)

Folgen Sie uns
       

  1. Smarter

    Katastrophen-App kann ohne Mobilfunknetz kommunizieren

  2. Statt Docker und Kubernetes

    Facebook braucht Tupperware für seine Container

  3. Windows 10 Version 1709 im Kurztest

    Ein bisschen Kontaktpflege

  4. Powerline Advanced

    Devolo bringt DLAN-Adapter mit zwei Ports und Steckdose

  5. CSE

    Kanadas Geheimdienst verschlüsselt Malware mit RC4

  6. DUHK-Angriff

    Vermurkster Zufallszahlengenerator mit Zertifizierung

  7. Coda

    Office-365-Alternative kommt ohne "Schiffe versenken" aus

  8. Bethesda

    Wolfenstein 2 benötigt leistungsstarke PC-Hardware

  9. Radeon Software 17.10.2

    AMD-Treiber beschleunigt Destiny 2 um 50 Prozent

  10. Cray und Microsoft

    Supercomputer in der Azure-Cloud mieten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Andy Rubin Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone
  2. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  3. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel 2 XL Google untersucht Einbrennen des Displays
  2. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  3. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer

Ubuntu 17.10 im Test: Unity ist tot, lange lebe Unity!
Ubuntu 17.10 im Test
Unity ist tot, lange lebe Unity!
  1. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf
  2. Sudden Strike 4 im Test Zweiter Weltkrieg mit Leertaste
  3. Canonical Ubuntu 17.10 bekommt den Linux-Kernel 4.13

  1. Dell Notebook Akku Inspiron 1720

    erheblichen | 13:37

  2. Re: Ich habe in Windows keine Kontakte

    smarty79 | 13:37

  3. Re: Nach Jahrzehten des Ausgeliefertseins...

    Rolf Schreiter | 13:36

  4. Re: Lässt sich nicht installieren.

    caddy77 | 13:35

  5. Re: minimum i7 = denuvo?

    Dwalinn | 13:32


  1. 13:13

  2. 13:12

  3. 12:01

  4. 11:36

  5. 11:13

  6. 10:48

  7. 10:45

  8. 10:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel