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The Next Generation und Discovery: Warum die Außerirdischen in Star Trek alle gleich aussehen

In der sechsten Staffel von Star Trek : The Next Generation wird erklärt, warum alle Außerirdischen des Franchise humanoid sind.
/ Peter Osteried
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Salome Jens als ein Hologramm der Ur-Spezies (Bild: Paramount)
Salome Jens als ein Hologramm der Ur-Spezies Bild: Paramount

Die Folge Das fehlende Fragment(öffnet im neuen Fenster) aus der sechsten Staffel von Star Trek : The Next Generation ist mehr als 30 Jahre alt, aber so aktuell wie nie. Denn die fünfte und letzte Staffel von Star Trek: Discovery bezieht darauf und setzt diese Geschichte fort.

Bei The Next Generation ging es um ein Wettrennen verschiedener Fraktionen. Alle dachten, es ginge um eine ultimative Waffe, es wurde aber das Geheimnis enthüllt, wieso alle Spezies humanoid sind – weil eine Ur-Rasse die Saat dafür ausgelegt hat.

Eine kanonische Erklärung

Das war die kanonische Erklärung dafür, warum die Außerirdischen bei Star Trek alle humanoid sind. Die echte Erklärung ist natürlich, dass es damals kaum anders ging: Außerirdische mussten von Menschen gespielt werden.

Die Serie erklärte das mit einer ersten Spezies, die vor Milliarden von Jahren alleine im All war und ihre DNA verbreitete, um auf vielen Planeten die Evolution ähnlicher Lebensformen in Gang zu setzen.

In dem Buch Captain's Logs: The Unauthorized Complete Trek Voyages wird erklärt, dass es den Autoren schwergefallen sei, die Geschichte in den Griff zu bekommen.

Zudem sah sich die Produktion plötzlich einer Budgetkürzung gegenüber, denn zeitgleich wurde Star Trek: Deep Space Nine gedreht und wegen einer besonders aufwendigen und teuren Episode wurden Gelder von Star Trek: The Next Generation umgeleitet(öffnet im neuen Fenster) . Darum konnte Regisseur Jonathan Frakes auch keine Location-Shoots machen, sondern musste das oft benutzte Höhlen-Set einsetzen.

Wie aus den 60ern

Die Idee für die Folge gab es schon früher, es fehlte aber immer am richtigen Ansatz. Die letzte Version wurde von Ron D. Moore und Joe Menosky geschrieben, nicht alle empfanden sie aber als befriedigend – auch nicht Produzent Rick Berman. Sie fühlte sich für ihn wie eine Roddenberry-Star-Trek-Geschichte aus den 60er-Jahren an, während Star Trek seit jener Zeit deutliche Entwicklungen durchgemacht hatte.

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Das fehlende Fragment mag umstritten sein, aber die Folge hat Bedeutung erlangt, weil sich die neue Staffel von Star Trek: Discovery direkt darauf bezieht. Die Ur-Außerirdische wurde übrigens von Salome Jens dargestellt, die später eine Gründerin in Star Trek: Deep Space Nine spielte.


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