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The Mandalorian: Favreau erzählt, worum es in Staffel 4 gegangen wäre

Statt Staffel 4 kommt ein Film. Jon Favreau hat bestehende Skripte verworfen und die Geschichte neu angesetzt.
/ Peter Osteried
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Jon Favreau plante für Staffel 4 eine stärkere Verzahnung mit der zweiten Staffel von Ahsoka. (Bild: Lucasfilm)
Jon Favreau plante für Staffel 4 eine stärkere Verzahnung mit der zweiten Staffel von Ahsoka. Bild: Lucasfilm

Die ursprünglich geplante vierte Staffel von The Mandalorian wurde nicht umgesetzt: Stattdessen startet mit The Mandalorian & Grogu ein Kinofilm, für den bereits fertige Drehbücher verworfen wurden. Das berichtet das britische Filmmagazin SFX Magazine(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Regisseur und Serienentwickler Jon Favreau. Demnach existierten vollständige Drehbücher für Staffel 4, die eng mit der Handlung rund um Großadmiral Thrawn und die kommende zweite Staffel von Ahsoka verknüpft waren.

Ein neuer Ansatz

Favreau zufolge ließ sich dieses Material jedoch nicht einfach in einen Kinofilm überführen. Die Episoden seien auf ein fortlaufendes Serienformat ausgelegt gewesen und hätten umfangreiche Vorkenntnisse vorausgesetzt. Zudem hätten sie gezielt auf größere Handlungsstränge im Serienuniversum hingearbeitet. Mit der Entscheidung für einen Film sei daher ein kompletter Neustart notwendig geworden.

Der Film verfolgt nun einen eigenständigen Ansatz. Im Zentrum stehen erneut der Kopfgeldjäger Din Djarin und sein Begleiter Grogu. Dabei soll die Beziehung zwischen dem erfahrenen Krieger und seinem Schüler stärker in den Fokus rücken. Favreau betont, dass der Film auch für Zuschauer verständlich sein soll, die die Serie nicht kennen. Gleichzeitig bleibe die Einbindung in das größere Star-Wars-Universum erhalten.

Der Söldner und sein Mündel

Inhaltlich knüpft der Film an die Ereignisse der dritten Staffel an. Din Djarin arbeitet nun für die Neue Republik und übernimmt Aufträge zur Jagd auf gesuchte Verbrecher. Schauspieler Pedro Pascal, der die Hauptfigur verkörpert, beschreibt diese Entwicklung als moralischen Wandel: Aus einem reinen Söldner werde zunehmend ein Charakter, der bewusst für eine größere Sache kämpfe.


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