Auch die zweite Staffel hat wieder acht Folgen

Es gibt ganz klassische Momente des Genres. So etwa das Duell, das Mando und der Marshal fast austragen, und gefilmt wurde, wie es für den Western typisch ist. Dass sich beide schließlich zusammenraufen müssen, versteht sich fast von selbst - und funktioniert so gut, dass man nur hoffen kann, dass man Timothy Olyphant in dieser Staffel nicht das letzte Mal gesehen hat.

Der Wüstenplanet

Das Monster, mit dem es Mando zu tun bekommt, erinnert nicht von ungefähr an die Sandwürmer aus Dune. Tatooine war immer Frank Herberts Wüstenplanet nachempfunden, mit den Tusken als Analogie zu den Fremen.

Da ist es nur recht und billig, dass man nun auch einen waschechten Sandwurm bringt, der hier Krayt-Drache genannt wird. Filmisch hat man ihn noch nie zuvor gesehen, in der Star-Wars-Mythologie ist er mit Büchern und Sekundärmaterial jedoch längst verankert.

Der Kampf gegen dieses Monster ist ein Action-Highlight der Folge - und kommt mit derart umwerfenden Effekten daher, dass man meinen könnte, einen sündhaft teuren, großen Kinofilm vor sich zu haben. Auch das ist eine der Stärken dieser Serie. Obwohl deutlich kürzer als ein Film, kommt hier das Gefühl von Größe auf. The Mandalorian ist - nicht nur, aber besonders dort - bei der Umsetzung von Action episch.

Die Rückkehr des Boba Fett

Die Folge spielt zudem mit den Erwartungen der Zuschauer. Da man gehört hat, dass Boba Fett dabeisein würde, ist der erste Auftritt des Marshals in Boba-Fett-Rüstung ein Moment, der Gänsehaut bereitet - bis er den Helm abnimmt.

Aber es ist ja Boba Fetts Rüstung. Allein die Information, dass der Marshal die Rüstung von den Jawas hat, zeigt schon, dass Boba Fett überlebt hat. In Die Rückkehr der Jedi-Ritter fiel er in die Grube des Sarlacc. Das war dort sein Ende, irgendwann muss er aber wieder ausgespuckt worden sein.

Wie schon am Ende der ersten Folge der ersten Staffel gibt es auch hier den großen Moment am Ende. Allerdings ist angesichts der Rüstung, die man zuvor gesehen hat, der Überraschungseffekt kleiner. Aber: Man sieht Temuera Morrison, der in den Prequels Jango Fett spielte und sich einen eigenen Klon als Sohn bauen ließ. Entsprechend sieht auch Boba Fett wie er aus. Das Ende ist verheißungsvoll.

Die zweite Staffel besteht aus acht Folgen. Bis kurz vor Weihnachten gibt es so wöchentlich einen neuen Ausflug in die Welt von Star Wars. Darüber hinaus sieht die Zukunft für The Mandalorian rosig aus. Es wurden bereits die Staffeln 3 und 4 bestellt.

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 The Mandalorian: Erste Folge der zweiten Staffel ist online
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Ach 01. Nov 2020

Raubtiere in der Stadt fand ich im Einstiegsteil ja ein bisschen daneben, umso...

robinx999 31. Okt 2020

Klar leute die sich damit auskennen erkennen so etwas die Mehrheit der normalen...

Pantsu 31. Okt 2020

Ja, echt geil, knackscharf animiert, Sets vom Feinsten ... und dann sowas. Ich will...

Omnibrain 31. Okt 2020

Kannst ja weiter die Disney Filme mit Rey und co gucken.



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