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Neues Betriebssystem für The Machine

Laut HP stagniert die Entwicklung von Betriebssystemen seit Jahrzehnten. Mit einem kompletten Open-Source-Ansatz will HP zusammen mit vielen Partnern ein komplett neues Betriebssystem namens Machine OS entwickeln, das auf The Machine arbeitet. Die Arbeiten daran sollen noch dieses Jahr beginnen, zusätzlich werkelt HP auch an einer POSIX-Implementierung für die neue Hardware. Linux wird hausintern um alles erleichtert, was für The Machine nicht notwendig ist.

  • Im Vergleich zu heutigen Supercomputern... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... sieht HP seine Machine in der Simulation weit vorne. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Doch bis The Machine mit einem Fujitsu K oder Blue Gene konkurrieren kann, vergehen noch Jahre. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wichtiger Teil des Konzepts: Jeder Kern kann mit geringer Wartezeit jedes Byte des großen Speicherpools ansprechen.(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Aus dem 3D-Drucker... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... stammen die ersten Baukonzepte.(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • So könnte The Machine einmal aussehen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Links der Arbeitsspeicher, rechts der Prozessor. Verbunden wird das Ganze per Glasfaser. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • The Machine in der Supercomputer-Variante. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auf der HP Discover zeigten HP, Intel und Microsoft demonstrativ ihre Partnerschaft. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
The Machine in der Supercomputer-Variante. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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The Machine ist noch Jahre von der Vollendung entfernt, wie HP angab. Die Konzeptphase schließt einige 3D-Drucke ein, damit nun angefangen werden kann, erste Prototypen zu konstruieren. Dieses Jahr sollen die Partner für die Entwicklung der System-on-a-Chip-Bausteine ausgewählt werden. Die konkrete Zusammenarbeit zwischen HP und den Partnern wird hauptsächlich 2015 starten.

Dann gibt es ein Machine OS SDK, und sowohl auf Produktions- als auch auf Siliziumebene sollen die Konzepte fertiggestellt sein. HP geht davon aus, dass noch 2016 Memristor-Dimms zur Verfügung stehen, die bereits 2015 in Mustern zur Verfügung stehen müssen. HPs Speicherprojekt hätte dann ein Jahr Verspätung.

Beta von Machine OS erst im Jahr 2017

Erst 2017 soll es erste lauffähige Muster der Geräte geben. Außerdem soll Machine OS in diesem Jahr als öffentliche Beta zur Verfügung stehen. 2018 erwartet HP die ersten Muster von The Machine als Machbarkeitsstudie (Proof of Concept) großer Maschinen. 2019 sollen schließlich Produkte auf den Markt kommen.

Am Ende soll eine hochspezialisierbare Lösung entstehen, die vom Smartphone bis zum Supercomputer eingesetzt werden kann und sehr energieeffizient sein soll. HP vergleicht The Machine derzeit vor allem mit Supercomputern wie Fujitsus K-Computer oder IBMs Blue Gene, die für einige Aufgaben einen dutzendfach höheren Energiebedarf haben. Allerdings darf dabei nicht vergessen werden: Bis The Machine fertig ist, wird sich auch die herkömmliche Computertechnik weiter verbessern.

Allerdings zeigt bereits HPs Moonshot-Projekt, dass ein anderer Ansatz für deutliche Reduktionen von Energiebedarf sorgen kann. Wie The Machine ist auch das Moonshot-Projekt ein sehr spezialisiertes Angebot, das in der Spezialisierung seine Stärken ausspielen kann, obwohl es größtenteils auf lange etablierte Techniken setzt.

 The Machine: HP will den Computer neu erfinden
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FreiGeistler 20. Jun 2014

Woher hast du denn DIE Info? Dein Router läuft wohl mit Windows Server was?

wmayer 13. Jun 2014

Die Technik soll direkt in die Chips integriert werden und damit dann auch im mobilen...

der kleine boss 13. Jun 2014

das ist wahnsinn!

oSu. 13. Jun 2014

Ich weiß nicht was Du Dir für ein Gammelding gekauft hast, bei mir ist das...

nie (Golem.de) 12. Jun 2014

Und ich an Mötley Crüe ;) "Welcome to the machine"....


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