The Line: Saudi-Arabien plant autofreie Stadt

In der Stadt der Zukunft ist kein Platz für Autos. In Saudi-Arabien entsteht demnächst eine grüne Stadt für Fußgänger.

Artikel veröffentlicht am ,
The Line: Die oberirdische Infrastruktur wird Fußgängern vorbehalten sein.
The Line: Die oberirdische Infrastruktur wird Fußgängern vorbehalten sein. (Bild: Neom/Screenshot: Golem.de)

Lang, schmal und ohne Staus: Saudi-Arabien will am Roten Meer eine neue Stadt ohne Straßen errichten. Die Bewohner sollen ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.

Stellenmarkt
  1. Sachgebietsleiterin (m/w/d)
    Stadt Köln, Köln
  2. Systemadministrator (m/w/d) Microsoft 365
    hkk Krankenkasse, Bremen
Detailsuche

The Line wird die Stadt heißen. Sie soll 170 Kilometer lang werden, eine Million Menschen sollen dort leben. Straßen werde es ebenso wenig geben wie Autos und Kohlendioxidemissionen, kündigte der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman an. Ziel sei, "das Konzept einer konventionellen Stadt in das einer futuristischen Stadt" zu wandeln.

Das Wichtigste ist zu Fuß erreichbar

The Line soll fußgängerfreundlich sein. Alle wichtigen Einrichtungen des täglichen Lebens wie etwa Schulen, Arztpraxen, Freizeiteinrichtungen oder Grünflächen sollen in fünf Minuten zu Fuß erreicht werden können. Längere Fahrten sollen mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zurückgelegt werden. Dabei sollen Fahrten nicht länger als 20 Minuten dauern. Der lange, schmale Grundriss der Stadt ist da von Vorteil.

Die Fahrgäste werden von Ultra-Hochgeschwindigkeitsverkehrsmitteln befördert. Diese sollen im Untergrund verkehren - die oberirdische Infrastruktur wird allein Fußgängern vorbehalten sein. Viele Systeme der Stadt sollen durch künstliche Intelligenz gesteuert werden.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    02./03.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Als Hochgeschwindigkeitsverkehrsmittel könnte ein Hyperloop eingesetzt werden: Das US-Unternehmen Virgin Hyperloop One kündigte 2019 an, eine Hyperloop-Teststrecke in Saudi-Arabien zu bauen, allerdings in der ebenfalls neuen Stadt King Abdullah Economic City.

Wasserstoff für alle: Wie wir der Öl-, Klima- und Kostenfalle entkommen

Beide Projekte, King Abdullah Economic City als auch The Line, sind Teil des Entwicklungsprojekts Vision 2030. Dessen Ziel ist es, Saudi-Arabien unabhängig vom Öl zu machen und die Wirtschaft des Landes zu diversifizieren.

Die Regierung des Landes will für das Projekt Neom, zu dem The Line gehört, 500 Milliarden US-Dollar bereitstellen. Der Bau von The Line soll nach offiziellen Angaben im ersten Quartal dieses Jahres beginnen. Das Projekt ist umstritten: Dafür seien Bewohner der Region im Nordwesten des Landes an der Grenze zu Ägypten und Jordanien vertrieben worden, berichtete etwa die britische Tageszeitung The Guardian im vergangenen Jahr. Einige, die sich weigerten, seien verhaftet worden. Saudi-Arabien steht allgemein wegen Verstößen gegen die Menschenrechte in der Kritik.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Steffo 13. Jan 2021

Dein Fehler ist, dass du in heutigen Maßstäben denkst. Heutige Städte sind reinstes...

freebyte 12. Jan 2021

Oh, täusche Dich da mal nicht. Der einzige Vorteil einer modernen Planstadt ist, dass...

Dino13 12. Jan 2021

Aber um ehrlich zu sein glaub ich dass das kleinste Problem dieses Projekts Hyperloop ist.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krypto-Gaming
Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben

Die Gamesbranche wehrt sich bislang vehement gegen jedes neue Blockchain-Projekt. Manager und Entwickler erklären warum.
Von Daniel Ziegener

Krypto-Gaming: Spieleentwickler wollen nichts mit NFT zu tun haben
Artikel
  1. Mojo Lens: Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse
    Mojo Lens
    Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse

    Ein winziges Micro-LED-Display, ein Funkmodem, ein Akku - und kein Kabel: Der Chef von Mojo Lens hat seine AR-Kontaktlinse im Auge getragen.

  2. Ouca Bikes: E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder
    Ouca Bikes
    E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder

    Ouca Bikes hat ein elektrisches Lastenrad vorgestellt, das eine Zuladung von rund 250 kg transportieren kann. Das E-Bike fährt auf drei Rädern.

  3. Bill Nelson: Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm
    Bill Nelson
    Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm

    Gibt es Streit um den Mond? Nasa-Chef Bill Nelson fürchtet, dass China den Trabanten als militärischen Außenposten für sich haben möchte.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (G.Skill Trident Z Neo 32 GB DDR4-3600 149€ und Patriot P300 512 GB M.2 39€) • Alternate (Acer Nitro QHD/165 Hz 246,89€, Acer Predator X28 UHD/155 Hz 1.105,99€) • Samsung GU75AU7179 699€ • Kingston A400 480 GB 39,99€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti für 1.700€ [Werbung]
    •  /