The Line: Luftaufnahmen zeigen Fortschritte des Megaprojekts

Giles Pendleton, der Leiter des operativen Geschäfts (COO) von Neom(öffnet im neuen Fenster) , hat eine Vielzahl von Luftaufnahmen zu den Bauarbeiten von The Line bei Linkedin(öffnet im neuen Fenster) bereitgestellt. Neben Energieprojekten, Lagern für Bauarbeiter und Hafenanlagen zeigen sie Tiefbauarbeiten, die der aktuell geplanten Länge von The Line entsprechen. Die ursprünglich als Megaprojekt konzipierte Anlage für bis zu 9 Millionen Menschen und Kosten von bis zu 1,5 Billionen Euro entsteht gerade in Saudi-Arabien an der Küste des Roten Meeres.
Die Fotografien lassen sich mit öffentlich verfügbaren Satellitenaufnahmen gut abgleichen und zeigen gleichzeitig das Voranschreiten der Bauarbeiten. Bei der Verlegung der Wasserleitungen stimmt zudem die Länge des Bauwerks, die sich anhand von Details auf knapp 2 km abschätzen lässt, mit letzten Meldungen(öffnet im neuen Fenster) zur Reduzierung des Projekts überein.
Zukünftiges Aussehen unklar
Wobei weiterhin nicht ausgeschlossen werden kann, dass The Line noch auf die ursprünglich geplante Größe anwachsen könnte, unabhängig von der endgültigen Form. Satellitenbilder zeigen beispielsweise, dass entlang der gesamten Strecke von 170 km Zufahrtswege angelegt wurden und Erdarbeiten stattfanden.
Die Camps für die Arbeitskräfte liegen darüber hinaus 40 km auseinander. Der auf den Fotos erkennbare Hafen ist sogar noch einmal 20 km weiter entfernt von der aktuellen Baustelle.
Große Solarfelder und ein Windpark illustrieren zudem die Ambitionen des Projekts, für eine nachhaltige Zukunft stehen zu wollen. Von den bisher präsentierten Visionen ist das allerdings weit entfernt.
Größe eher zweifelhaft
Weder ist erkennbar, dass sich der schlichte Hafen für den Gütertransport weiterentwickelt, noch ist viel von der ursprünglichen Größe geblieben. Die Baustelle auf den Fotos ist weniger als 50 m breit. Das Zehnfache sollte es einmal werden.
Das passt auch zu letzten Berichten über einen Hafen für Luxusyachten, die direkt in The Line hineinfahren sollen. Mehr als einige Erdarbeiten gibt es nicht zu bestaunen und die angekündigten Dimensionen liegen ebenfalls deutlich über den sichtbaren Abmessungen.