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The Last of Us 2 im Test: Brutal guter Überlebenskampf

Die Fortsetzung (nur PS4) ist besser als das erste The Last of Us - was Gameplay angeht. Über die Story haben wir uns stellenweise geärgert.

Ein Test von veröffentlicht am
Artwork von The Last of Us 2
Artwork von The Last of Us 2 (Bild: Sony)

Achtung, Spoiler! Im Test schreiben wir über die Kampagne von The Last of Us 2 und nennen einige Details der Handlung und des Gameplays. Natürlich sind wir vorsichtig und verderben keine Überraschungen. Trotzdem: Wer gar nichts über das Spiel wissen will, sollte nicht weiterlesen.

Inhalt:
  1. The Last of Us 2 im Test: Brutal guter Überlebenskampf
  2. Vorstadt und Autofriedhof
  3. The Last of Us 2: Verfügbarkeit und Fazit

Endlich reich? Wir stehen in einem riesigen Banktresor und könnten uns die Taschen mit Dollar-Scheinen vollstopfen. Im echten Leben oder in anderen Computerspielen wie GTA 5 würden wir das auch tun, aber in The Last of Us 2 interessiert sich Hauptfigur Ellie gar nicht für Geld. Stattdessen freut sie sich, dass sie bei der halbvermoderten Leiche eines Wachmanns eine Schrotflinte findet.

Die Szene zeigt, wo in The Last of Us 2 die Prioritäten liegen: Es geht darum, möglichst gut gerüstet zu sein für den Kampf ums Überleben. Wie in dem 2013 veröffentlichten ersten Teil sind wir in einer Welt unterwegs, in der eine Pilzinfektion einen Großteil der Bevölkerung in untote Monster verwandelte, und in der von unserer Zivilisation nur noch ein qualmender Rest übrig ist.

Im ersten Teil waren wir noch mit der jüngeren Ellie und dem Haudegen Joel unterwegs. Die Fortsetzung rückt die nun 19-jährige Ellie in den Mittelpunkt. Sie lebt in einer halbwegs gut gesicherten Siedlung im US-Bundesstaat Wyoming, bis es im rund zwei bis drei Stunden langen Prolog zu einem Mord kommt, und Ellie zu einer Reise aufbricht, um Vergeltung zu üben.

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Der Anfang von The Last of Us 2 ist relativ linear, aber dann öffnet sich das Spiel, und wir sind in einem weitgehend frei zugänglichen Stadtteil Seattles unterwegs. Das ist einer der Punkte, in denen sich das neue Spiel von seinem Vorgänger unterscheidet: Wir sind immer wieder in relativ offenen Umgebungen unterwegs, in denen wir uns frei bewegen können, um eine Reihe von Aufgaben zu erledigen.

In Seattle sehen wir die Orte sogar auf einer Übersichtskarte. Die absolvierten Missionen streicht Ellie mit einem Filzstift durch - so wissen wir immer, was noch zu tun ist. Neben den zum Fortsetzen der Handlung vorgegebenen Zielen gibt es ein paar Zusatzjobs, durch die wir an Munition, Medizin und andere Vorräte kommen. Die meisten späteren Abschnitte sind wieder schlauchiger, links und rechts vom Hauptpfad gibt es aber fast immer etwas zu entdecken.

In vielen Abschnitten sind wir nicht allein unterwegs, sondern befinden uns in Begleitung von computergesteuerten Kameraden - was das Programm technisch problemlos hinbekommt. Überhaupt spielen andere Figuren in The Last of Us 2 eine wichtige Rolle, ein paar wollen wir wenigstens kurz vorstellen.

Unter anderem laufen wir mit Joel sowie unserer Freundin Dina durch die endzeitliche Welt. Und wir lernen - schon sehr früh in der Handlung - Abby kennen. Das ist eine junge Frau (übrigens mit einer beneidenswert ausgearbeiteten Oberarmmuskulatur), die nicht gut auf Ellie zu sprechen ist und die enorm (!) wichtig wird.

  • Hauptfigur Ellie allein in Seattle. (Bild: Sony)
  • In der Säurewolke versteckt sich ein Shambler-Monster. (Bild: Sony)
  • In Seattle sind wir zeitweise mit dem Pferd unterwegs. (Bild: Sony)
  • Manche Abschnitte erreichen wir nur per Boot. (Bild: Sony)
  • Die Gegner einer feindlichen Sekte kämpfen mit Pfeil und Bogen. (Bild: Sony)
  • Der Anfang der Kampagne spielt im verschneiten Wyoming. (Bild: Sony)
  • Ab und zu spielen wir mit Ellie auf der Gitarre. (Bild: Sony)
  • Gemeinsam mit einem KI-Begleiter erkunden wir eine Hochhausschlucht. (Bild: Sony)
  • Besondere Grafikmodi sind für Spieler mit Sehbehinderungen gedacht. (Bild: Sony)
  • Die Steuerung lässt sich sehr weitgehend konfigurieren. (Bild: Sony)
Hauptfigur Ellie allein in Seattle. (Bild: Sony)

Die Handlung und damit auch diese Figuren nehmen sehr viel Raum ein in der rund 35 bis 40 Stunden langen Kampagne von The Last Us 2. Viel mehr wollen wir darüber gar nicht schreiben - es lohnt sich, selbst zu erleben, was alles passiert.

The Last of Us Part II - Special Edition [PlayStation 4] (Uncut)

Dabei sollten sich Spieler auf viele längere spielbare Rückblenden und Perspektivwechsel einstellen, von denen der Handlungsverlauf unterbrochen wird. Das ist stellenweise interessant, aber zeitweise übertrieben. Manchmal wirken die eingeschobenen Abschnitte wie Kampagnenerweiterungen, die integriert wurden, um den Gesamtumfang zu strecken.

Und: Es gibt - geschätzt etwas nach der Mitte - einen Cliffhanger, der erst viele Stunden später aufgelöst wird. Wir finden das ärgerlich und meinen, dass die Entwickler es mit solchen Elementen übertrieben haben.

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Vorstadt und Autofriedhof 
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cuthbert34 24. Jun 2020

Ja, Naughty Dog erfindet das Genre nicht neu. Weder ein Uncharted noch ein Last of Us...

JeanLucPicard 17. Jun 2020

Ab hier braucht eigentlich schon nicht mehr weiterlesen. Dir geht es doch nicht wirklich...

Dwalinn 12. Jun 2020

Nett wäre ja eine "gesamt Box" wie damals für Uncharted. Wie gesagt ich brauch noch...

genussge 12. Jun 2020

Danke, schaue ich mal rein.

Eop 12. Jun 2020

Ich habe mir die PS4Pro nur dafür gekauft und aufgrund der Verzögerung schon befürchtet...


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