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The Exploration Company: Nyx-Raumkapsel erhält Esa-Vertrag für Flug zur ISS

Die Exploration Company hat einen Vertrag mit der Esa über bis zu 760 Millionen Euro abgeschlossen. Ihre Nyx-Raumsonde soll 2028 zur ISS fliegen.
/ Patrick Klapetz
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Weltraumaufnahme der Internationalen Raumstation ISS (Bild: ESA, NASA)
Weltraumaufnahme der Internationalen Raumstation ISS Bild: ESA, NASA

Das deutsch-französische Raumfahrtunternehmen The Exploration Company hat einen Vertrag der Europäischen Weltraumorganisation Esa(öffnet im neuen Fenster) im Wert von bis zu 760 Millionen Euro abgeschlossen. Dafür soll das Start-up in zwei Jahren einen Demonstrationsflug seiner Nyx-Raumkapsel zur Internationalen Raumstation ISS durchführen. Das Unternehmen nennt November 2028 als Zieldatum.

Nyx wurde entwickelt, um bis zu 4 Tonnen Fracht in die Umlaufbahn zu transportieren und mit 2,6 Tonnen zurückzukehren. Bei der Demonstrationsmission wird die Raumkapsel jedoch keine Nutzlast mit sich führen. Vielmehr geht es darum, Daten für zukünftige Flüge zu sammeln.

Beim Erstflug soll die Raumkapsel mit einer europäischen Ariane-64-Trägerrakete ins Weltall aufbrechen und anschließend zur ISS fliegen. Dort soll Nyx mehrere Tage verbleiben, bevor der Rückflug zur Erde erfolgt.

Das europäische kommerzielle Nutzlastprogramm für den Weltraum

Der Vertrag ist Teil der zweiten Phase des Esa-Programms Aladdin, welches zuvor Low Earth Orbit Cargo Return Service hieß (Rücktransportdienst für Fracht aus der erdnahen Umlaufbahn).

Bereits 2024 erhielten The Exploration Company und das Joint Venture Thales Alenia Space den Zuschlag für die erste Phase des Studienprogramms, welches dem Programm für kommerzielle Orbitaltransportdienste (Commercial Orbital Transportation Services) der US-Raumfahrtbehörde Nasa nachempfunden ist.

Der aktuelle Vertrag hat einen Basiswert von 310 Millionen Euro, der die Demonstrationsmission zur ISS abdeckt. Hinzu kommen die Optionen auf zwei weitere Flüge mit einem Gesamtwert von 450 Millionen Euro. Diese zusätzlichen Missionen müssen nicht unbedingt zur ISS fliegen, sondern können auch andere, bis dahin in Weltraum gebrachte Raumstationen ansteuern.


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