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The Elder Scrolls: TES 6 setzt auf neue Creation Engine und alten Bethesda-Stil

Bethesda -Chef Todd Howard bestätigt Technik-Upgrade, spielbares internes Build und eine Rückkehr zum klassischen Open-World-RPG.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von The Elder Scrolls 6 (Bild: Bethesda)
Artwork von The Elder Scrolls 6 Bild: Bethesda

Bethesda arbeitet beim kommenden The Elder Scrolls 6 weiter mit eigener Technik und entwickelt sie dafür erneut grundlegend weiter. Das hat Studioleiter Todd Howard im Podcast Kind of Funny Games gesagt(öffnet im neuen Fenster) und dabei ein paar Details zu Ausrichtung und Technik genannt.

Inhaltlich soll sich das kommende Rollenspiel an früheren Serienteilen orientieren. Howard beschreibt Fallout 76 und Starfield rückblickend als eine Art Abzweigung. Gemeint ist vermutlich, dass Bethesda andere Spielstrukturen ausprobiert hat, bei Starfield etwa eine stark segmentierte Welt.

Mit The Elder Scrolls 6 gehe es zurück zum "klassischen Stil" , den das Team vermisst habe und besonders gut beherrsche: eine große Welt, freies Erkunden und viele Quests näher an Skyrim, Oblivion und Fallout 3 und 4, sagte Howard.

Parallel modernisiert Bethesda die Technik. Laut Howard habe das Studio in den vergangenen Jahren die Creation Engine 2 (aus Starfield) zur Creation Engine 3 weiterentwickelt. Diese werde "The Elder Scrolls 6 und zukünftige Spiele antreiben" .

Der Fokus liege nicht nur auf Grafik, sondern vor allem auf der Spielewelt: Rendering, Streaming und Ladeprozesse. Es gehe darum, wie Objekte in die Welt geladen werden und wie Details direkt vor der Kamera sofort sichtbar sind. Die Arbeiten betreffen also vor allem die Basis großer offener Spielwelten und dort nicht so sehr die sichtbaren Effekte, sondern die Systemtechnik.

The Elder Scrolls 6 erscheint nicht diese Woche

Konkrete Termine nennt Howard weiterhin nicht. Intern könne man das Spiel bereits spielen, sagte er. Außerdem stehe ein wichtiger Entwicklungs-Meilenstein kurz bevor. Der Großteil des Studios arbeite inzwischen daran, unterstützt von externen Partnern.

Mit einer baldigen Veröffentlichung ist aber nicht zu rechnen. Auf die Frage nach dem Release antwortete Howard trocken: "Nicht diese Woche."

Howard erklärt außerdem, er würde Spiele grundsätzlich lieber erst kurz vor Fertigstellung zeigen: Idealerweise höre man lange nichts, und dann erscheine das Spiel einfach.

Die Ankündigung von The Elder Scrolls 6 auf der E3 im Jahr 2018 sei nötig gewesen, um nach Fallout 76 klarzustellen, dass Bethesda weiterhin große Einzelspieler-Rollenspiele entwickelt.

The Elder Scrolls 6 Ankündigungs-Teaser (E3 2018)
The Elder Scrolls 6 Ankündigungs-Teaser (E3 2018) (00:36)

Unklar ist momentan, wie es mit Fallout weitergeht. Bei früheren Gelegenheiten war zu hören, dass mit dem nächsten großen Serienteil erst nach The Elder Scrolls 6 begonnen werde. Damit dürften bis zum nächsten postnuklearen Abenteuer also noch sehr viele Jahre vergehen.

Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder Andeutungen – auch vom Publisher Microsoft -, dass möglicherweise doch schon erste Arbeiten laufen. Derzeit gibt es auch Gerüchte über Remakes von Fallout 3 und Fallout New Vegas.


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