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The Elder Scrolls Online: Zenimax sperrt mutmaßlich illegale Nutzerkonten

Wer – unwissentlich – einen nicht korrekt lizenzierten Code für The Elder Scrolls Online gekauft hat, kann zu seinem Charakter wohl Tschüss sagen: Zenimax will die betroffenen Nutzerkonten sperren.
/ Peter Steinlechner
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The Elder Scrolls Online (Bild: Zenimax Online)
The Elder Scrolls Online Bild: Zenimax Online

Zenimax Online, der Entwickler und Betreiber des Rollenspiels The Elder Scrolls Online, will ab sofort Nutzerkonten sperren, die mit seiner Auffassung nach illegal gekauften Keys eröffnet wurden. "Auf betrügerische Weise über Steam erworbene Codes, die dann auf Seiten von Drittanbietern verkauft wurden, stellen eine Verletzung unserer Nutzungsbedingungen und der von Steam dar" , schreibt das Unternehmen in seinem Forum(öffnet im neuen Fenster) .

The Elder Scrolls Online – Trailer (Tamriel Unlimited)
The Elder Scrolls Online – Trailer (Tamriel Unlimited) (02:52)

Betroffen sind vor allem Kunden, die besonders günstig bei Key-Resellern gekauft haben, deren Elder-Scrolls-Codes von Kreditkartenbetrügern stammen. "Bestimmte Unternehmen schlagen Profit daraus, dass sie mit gestohlenen Kreditkarten und betrügerisch erlangten Kreditkarteninformationen digitale Käufe von seriösen Händlern tätigen und diese gestohlenen Waren dann weiterverkaufen" , so Zenimax.

Der Fall erinnert an ähnliche Sperrungen durch Ubisoft im Frühjahr 2015. Damals waren einige Tausend Nutzerkonten vor allem von Far Cry 4 gesperrt worden; einige der Accounts hatte Ubisoft später auf Kulanzbasis wieder freigegeben . Wie viele Spieler nun im Falle von The Elder Scrolls Online betroffen sind, hat Zenimax nicht mitgeteilt.

The Elder Scrolls Online ist seit Mitte März 2015 mit dem Namenszusatz Tamriel Unlimited ohne monatliche Abogebühren verfügbar, allerdings müssen Spieler das MMORPG einmalig gekauft haben – im regulären Handel sind dafür um die 50 Euro fällig.


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