The Elder Scrolls Online: Ich-Sicht ohne Einschränkungen

Die Ich-Perspektive ist ein Markenzeichen von The Elder Scrolls – auch im zuletzt veröffentlichten Skyrim sieht der Spieler die Welt grundsätzlich mit den Augen des Protagonisten. Ausgerechnet in The Elder Scrolls Online(öffnet im neuen Fenster) wollte Entwickler Zenimax Online(öffnet im neuen Fenster) vor allem auf die Schulterkamera setzen, während die Ego-Ansicht nur rudimentäre Funktionen bieten sollte. Das wollen die Designer nun doch noch ändern – offenbar auch auf Druck der Spielerszene.

Wie das US-Fachmagazin Destructoid.com meldet(öffnet im neuen Fenster) , soll das MMORPG nun eine Ich-Perspektive bieten, die anders als ursprünglich geplant doch alle Funktionen inklusive sichtbarer Waffen und Rüstungsteile zu sehen sind. Der Modus soll sich derzeit in der Testphase befinden. In einem Präsentationsvideo habe er allerdings schon sehr beeindruckend ausgesehen – das Onlinespiel habe gewirkt wie Oblivion oder Skyrim. Nebenbei hat Zenimax Online bekanntgegeben, dass die Versionen für Windows-PC und Mac OS gleichzeitig erscheinen sollen – irgendwann im Laufe des Jahres 2013.









Die große, übergeordnete Aufgabe des Spielers in The Elder Scrolls Online: seine Seele wiederfinden. Die hat ihm der Daedrische Prinz Molag Bal gestohlen. Die Suche soll in alle Ecken der Fantasywelt Tamriel führen. Dort leben drei große Fraktionen, im Nordosten das Bündnis aus Dunkelelfen, Nords und Argoniern namens Ebonheart. Im Südwesten hat sich das Aldmeri-Dominion mit den Hochelfen, den Waldelfen und den Khajiit ausgebreitet. Und im Nordwesten die Daggerfall-Allianz aus Orks, Bretonen und Rothwardonen. In der Mitte befinden sich die teils zerstörten, von untoten Armeen heimgesuchten Gebiete von Cyrodiil – die in The Elder Scrolls Online auch Schauplatz für die Player-versus-Player-Schlachten mit mehreren hundert Teilnehmern sein sollen.
Zu den technischen Neuerungen gehören vor allem sogenannte Megaserver. Die sollen unter anderem den Vorteil bieten, dass alle Spieler in einer zusammenhängenden Welt antreten, in der sie mit Freunden kommunizieren und in den Kampf ziehen können. Außerdem lernt das Spiel, mit wem der Spieler gerne zusammen ist und setzt ihn dann auf Wunsch in der Nähe der Kumpel ab.



