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Imperial Edition und ein erstes Fazit

Mit etwas Übung gehen auch einige fortgeschrittene Manöver rasch ins Blut: Ein kurzer Klick auf die linke Maustaste führt zu einem schnellen Schlag, über das Halten der Taste können wir einen schweren Hieb austeilen. Mit der rechten Maustaste blockiert Golemine einen feindlichen Angriff mit ihrem Schild. Und wer beide Tasten gleichzeitig drückt, kann damit einen feindlichen Spezialangriff unterbrechen - und etwa einen gegnerischen Magier daran hindern, seinen Zauberspruch aufzusagen.

  • Kurz nach dem Anfang befinden wir uns in Gefechten mit Skelettkriegern. (Screenshots: Golem.de)
  • Unser Heldin bekommt bei Stufenaufstiegen mehr Magie, Gesundheit oder Ausdauer.
  • In der Charaktergenerierung wählen wir zwischen mehreren Rassen und Klassen...
  • ... und bestimmen Details wie die Nasenlänge oder die Kinngröße.
  • Questziele sind auf der Karte meist ganz genau eingetragen.
  • In Gesprächen wählen wir die gewünschten Antworten aus - echte Wahlfreiheit gibt es so gut wie nie.
  • Mit zunehmendem Level gibt es immer mehr Fähigkeiten mit schicken Spezialeffekten.
Questziele sind auf der Karte meist ganz genau eingetragen.
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Neue Fähigkeiten lernt der Charakter durch das Sammeln von Erfahrungspunkten. Bei jedem Stufenaufstieg dürfen wir dann Magie, Gesundheit oder Stärke verbessern und aus aktiven oder passiven Skills wählen, ob wir lieber den Feuerzauber, einen besonderen Schwertschlag oder einfach bessere Rüstung wollen. Diese Werte werden dann zumindest teilweise durch Benutzung immer stärker. Uns motiviert das System durchaus, weiterzuspielen und so immer besser zu werden.

Ursprünglich wollte Zenimax Online bei der Steuerung auf die Schulterperspektive setzen, nach Protesten der Spieler wurde dann auch eine Ich-Sicht eingebaut. Die ist nun vom Start weg als Standard vorgegeben - und funktioniert gut, nach kurzem Wechsel per "V" gefällt uns der unmittelbare Blick auf das Geschehen besser als der Rücken von Golemine.

Schade: Das tolle "Zwei weitgehend unabhängige Hände"-System aus Skyrim haben die Entwickler in TESO zugunsten eines üblichen Bedienungskonzepts aufgegeben. Das Inventar und die Gespräche sowie andere Menüs erinnern dagegen deutlich an Skyrim - wer ein bisschen Rollenspielerfahrung hat, kommt sofort damit zurecht.

The Elder Scrolls Online erscheint am 4. April 2014 für Windows-PC und Mac OS. Die Versionen für Playstation 4 und Xbox One folgen im Juni 2014. Wie bereits gemeldet, ist auf der PS4 keine Mitgliedschaft in Playstation Plus erforderlich, auf der Xbox One hingegen wird das kostenpflichtige Xbox Live Gold nötig sein. Die Grundgebühr für das Spiel selbst liegt bei rund 13 Euro im Monat; die ersten 30 Tage sind in der Vollversion enthalten. Die normale Ausgabe kostet rund 60 Euro, eine "Imperial Edition" mit allerlei Extras ist für 80 Euro zu haben.

Ein ausführlicher Artikel über die Technik von The Elder Scrolls Online ist unter der Überschrift Die Tamriel-Technik zu finden.

Fazit

Auch wenn eine Anspielzeit von ein paar Tagen eigentlich ganz schön lang ist: Bei einem MMORPG wie The Elder Scrolls Online ist es schwierig, jetzt schon Substanzielles zur Langzeitmotivation zu sagen. Uns hat am Einstieg gefallen, dass die Quests unterm Strich spannend und abwechslungsreich waren und dass sich eine interessante Handlung andeutet. Das Rollenspielsystem ist richtig gut, die Bedienung auch - besser als in vielen anderen MMORPGs.

Allerdings: Echte Innovationen und frische Ideen bietet zumindest der Anfang von TESO kaum. Wer schon einen größeren Teil seines Lebens in virtuellen Fantasywelten verbracht hat und dringend Abwechslung sucht, wird eher nicht fündig. Wir empfehlen vor allem leidenschaftlichen Skyrim-Fans, weiter ein Auge auf The Elder Scrolls Online zu haben.

 Ein klassisch aufgebautes Onlinerollenspiel
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razer 11. Jun 2016

man zahlt aber nur einmalig, dann kostet es nichts mehr im monat. das kam schon ein jahr...

Insomnia88 10. Feb 2014

Nö, bis Star Citizen erscheint :D Auch das ist eines der meisterwartesten Spiele (von mir...

DER GORF 10. Feb 2014

Nun, TESO und die Realität haben in der First Person Perspektive tatsächlich einiges...

DER GORF 10. Feb 2014

Hm... -.-

Anonymer Nutzer 10. Feb 2014

WO ist der Sinn ein Online MMO zu Spielen auf Solo Basis und dann noch Monatlich Abbo...


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