Abo
  • Services:

Imperial Edition und ein erstes Fazit

Mit etwas Übung gehen auch einige fortgeschrittene Manöver rasch ins Blut: Ein kurzer Klick auf die linke Maustaste führt zu einem schnellen Schlag, über das Halten der Taste können wir einen schweren Hieb austeilen. Mit der rechten Maustaste blockiert Golemine einen feindlichen Angriff mit ihrem Schild. Und wer beide Tasten gleichzeitig drückt, kann damit einen feindlichen Spezialangriff unterbrechen - und etwa einen gegnerischen Magier daran hindern, seinen Zauberspruch aufzusagen.

  • Kurz nach dem Anfang befinden wir uns in Gefechten mit Skelettkriegern. (Screenshots: Golem.de)
  • Unser Heldin bekommt bei Stufenaufstiegen mehr Magie, Gesundheit oder Ausdauer.
  • In der Charaktergenerierung wählen wir zwischen mehreren Rassen und Klassen...
  • ... und bestimmen Details wie die Nasenlänge oder die Kinngröße.
  • Questziele sind auf der Karte meist ganz genau eingetragen.
  • In Gesprächen wählen wir die gewünschten Antworten aus - echte Wahlfreiheit gibt es so gut wie nie.
  • Mit zunehmendem Level gibt es immer mehr Fähigkeiten mit schicken Spezialeffekten.
Questziele sind auf der Karte meist ganz genau eingetragen.
Stellenmarkt
  1. SD Worx GmbH, Dreieich
  2. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart

Neue Fähigkeiten lernt der Charakter durch das Sammeln von Erfahrungspunkten. Bei jedem Stufenaufstieg dürfen wir dann Magie, Gesundheit oder Stärke verbessern und aus aktiven oder passiven Skills wählen, ob wir lieber den Feuerzauber, einen besonderen Schwertschlag oder einfach bessere Rüstung wollen. Diese Werte werden dann zumindest teilweise durch Benutzung immer stärker. Uns motiviert das System durchaus, weiterzuspielen und so immer besser zu werden.

Ursprünglich wollte Zenimax Online bei der Steuerung auf die Schulterperspektive setzen, nach Protesten der Spieler wurde dann auch eine Ich-Sicht eingebaut. Die ist nun vom Start weg als Standard vorgegeben - und funktioniert gut, nach kurzem Wechsel per "V" gefällt uns der unmittelbare Blick auf das Geschehen besser als der Rücken von Golemine.

Schade: Das tolle "Zwei weitgehend unabhängige Hände"-System aus Skyrim haben die Entwickler in TESO zugunsten eines üblichen Bedienungskonzepts aufgegeben. Das Inventar und die Gespräche sowie andere Menüs erinnern dagegen deutlich an Skyrim - wer ein bisschen Rollenspielerfahrung hat, kommt sofort damit zurecht.

The Elder Scrolls Online erscheint am 4. April 2014 für Windows-PC und Mac OS. Die Versionen für Playstation 4 und Xbox One folgen im Juni 2014. Wie bereits gemeldet, ist auf der PS4 keine Mitgliedschaft in Playstation Plus erforderlich, auf der Xbox One hingegen wird das kostenpflichtige Xbox Live Gold nötig sein. Die Grundgebühr für das Spiel selbst liegt bei rund 13 Euro im Monat; die ersten 30 Tage sind in der Vollversion enthalten. Die normale Ausgabe kostet rund 60 Euro, eine "Imperial Edition" mit allerlei Extras ist für 80 Euro zu haben.

Ein ausführlicher Artikel über die Technik von The Elder Scrolls Online ist unter der Überschrift Die Tamriel-Technik zu finden.

Fazit

Auch wenn eine Anspielzeit von ein paar Tagen eigentlich ganz schön lang ist: Bei einem MMORPG wie The Elder Scrolls Online ist es schwierig, jetzt schon Substanzielles zur Langzeitmotivation zu sagen. Uns hat am Einstieg gefallen, dass die Quests unterm Strich spannend und abwechslungsreich waren und dass sich eine interessante Handlung andeutet. Das Rollenspielsystem ist richtig gut, die Bedienung auch - besser als in vielen anderen MMORPGs.

Allerdings: Echte Innovationen und frische Ideen bietet zumindest der Anfang von TESO kaum. Wer schon einen größeren Teil seines Lebens in virtuellen Fantasywelten verbracht hat und dringend Abwechslung sucht, wird eher nicht fündig. Wir empfehlen vor allem leidenschaftlichen Skyrim-Fans, weiter ein Auge auf The Elder Scrolls Online zu haben.

 Ein klassisch aufgebautes Onlinerollenspiel
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 164,90€

razer 11. Jun 2016

man zahlt aber nur einmalig, dann kostet es nichts mehr im monat. das kam schon ein jahr...

Insomnia88 10. Feb 2014

Nö, bis Star Citizen erscheint :D Auch das ist eines der meisterwartesten Spiele (von mir...

DER GORF 10. Feb 2014

Nun, TESO und die Realität haben in der First Person Perspektive tatsächlich einiges...

DER GORF 10. Feb 2014

Hm... -.-

Anonymer Nutzer 10. Feb 2014

WO ist der Sinn ein Online MMO zu Spielen auf Solo Basis und dann noch Monatlich Abbo...


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /