Abo
  • Services:

The Division im Technik-Test: Ubisofts tolle Snowdrop-Engine bietet clevere Ideen

Technisch überzeugt The Division: Die Snowdrop-Engine nutzt moderne Render-Methoden wie Nvidia-exklusive Schatten sowie einige schlaue Implementierungen, überzeugt mit temporaler Kantenglättung und Unmengen an Details. Die Hardware-Anforderungen sind abseits des geforderten Videospeichers nicht übertrieben hoch.

Artikel von veröffentlicht am
The Division
The Division (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Seit dem 8. März 2016 laufen die Server von Ubisofts neuem Tom Clancy's The Division. Der MMO-RPG-Shooter spielt in einer offenen Welt, die von der neuen Snowdrop-Engine berechnet wird. Dieses technische Grundgerüst wird in The Division zum ersten Mal eingesetzt und könnte die Basis für weitere Ubisoft-Spiele werden. Ein ähnliches Vorgehen hat Electronic Arts mit der Frostbite-Engine umgesetzt, weshalb denkbar ist, dass Ubisoft die Anvil-Next- und die Dunia-2-Engine zugunsten der Snowdrop auslaufen lässt.

Inhalt:
  1. The Division im Technik-Test: Ubisofts tolle Snowdrop-Engine bietet clevere Ideen
  2. Kantenglättung, Physik, Streaming, PC-Steuerung und Benchmarks

Die Snowdrop-Engine stammt vom schwedischen Studio Massive Entertainment, das einige Spieler noch von World in Conflict kennen dürften. Die damals ebenfalls selbst von den Schweden entwickelte Masstech-Engine ist auch heute noch durchaus ansehnlich. Das gilt umso mehr für die aktuelle Snowdrop-Technik: Die Engine arbeitet mit Physically Based Renderung, einer aufwendigen volumetrischen Beleuchtung und vielen interaktiven Lichtquellen.

Fast alle Materialien und Oberflächen mit Parallax-Occlusion-Mapping sind hochwertig, die schicken Reflexionen allerdings statisch. Wenn sich ein züngelndes Feuer mit dichtem Qualm auf einer der vereisten Straßen New Yorks oder in den Schaufenstern spiegelt, bewegt sich die Reflexion nicht. Die filigranen Schatten der vielen Objekte in der Spielwelt, die enorme Sichtweite und das LoD-System gehören zum Besten, was aktuell am Markt ist.

Bei der Schattenberechnung und der Umgebungslichtverdeckung hat Massive Entertainment mit Nvidia zusammengearbeitet und drei Gameworks-Module verwendet: Neben der spieleigenen SSAO-Implementierung in mehreren Stufen wurde HBAO+ (Horizon Based Ambient Occlusion Plus) einprogrammiert. Letzteres kostet der Computerbase zufolge nicht mehr Leistung als die Verschattung per Ultra-SSAO, optisch nehmen sich beide Varianten bei der Kanten-Erfassung wenig. HBAO+ verschattet aber dunkler und tiefer.

  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division auf zwei Displays (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Division auf zwei Displays (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Hybrid Frustum Traced Shadows (Screenshot: Nvidia)
  • Percentage Closer Soft Shadows Plus (Screenshot: Nvidia)
  • Shadows Ultra (Screenshot: Nvidia)
  • Shadows Low (Screenshot: Nvidia)
  • Horizon Based Ambient Occlusion Plus (Screenshot: Nvidia)
  • SSAO High (Screenshot: Nvidia)
  • SSAO Low (Screenshot: Nvidia)
  • Contact Shadows All High (Screenshot: Nvidia)
  • Contact Shadows Sun Low (Screenshot: Nvidia)
  • Contact Shadows Off (Screenshot: Nvidia)
  • Grafikmenü von The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grafikmenü von The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grafikmenü von The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grafikmenü von The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
The Division (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz
  2. infoteam Software AG, Bubenreuth bei Erlangen, Stuttgart

Erstmals in einem Spiel zu finden sind Nvidias neue Hybrid Frustum Traced Shadows (HFTS). Die liefern einen ähnlich realistischen Ansatz wie die älteren, ebenfalls von Nvidia stammenden Percentage Closer Soft Shadows Plus (PCCSS+). Während Letztere auf AMD-Karten laufen, sind die HFTS exklusiv für Nvidia-Modelle mit Maxwell-v2-Architektur verfügbar. Darunter fallen die Geforce GTX 970 und die Geforce GTX 980 (Ti). Werden die HFTS eingeschaltet, verringert sich die Leistung verglichen mit den PCCSS+ um rund 10 Prozent. Theoretisch sollten die HFTS auch auf Skylake-iGPUs laufen, da laut Nvidia Conservative Rasterization, Teil des Feature Level 12_1, genutzt wird (PDF).

Interessant ist die Option der Contact Shadows: Während SSAO und HBAO+ basierend auf der globalen Beleuchtung verschatten, entstehen die kontaktverhärtenden Schatten durch direkten Lichteinfall von Sonne und Mond und - als zusätzliche Option - den vielen Lampen im Spiel. Die Contact Shadows sind eine willkommene und subtile Aufwertung, die einer Szene viel zusätzliche Tiefe verleiht, ohne in The Division nennenswert Leistung zu kosten.

Kantenglättung, Physik, Streaming, PC-Steuerung und Benchmarks 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 33,99€
  3. 2,99€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)

motzerator 15. Mär 2016

Aber es wird immer gesagt, das es das beste Equipment in der Darkzone gibt. Ich habe...

Unix_Linux 14. Mär 2016

Ich kapiere einfach nicht, wie man das angeblich nicht sehen kann. Das ist so extrem...

lijen 11. Mär 2016

Habt ihr den Punkt gefunden, wo das Sniper Scope im Dual Monitor Setup auch auf einen...

RenoYa 10. Mär 2016

Ja das dachte ich auch :D also ich hab die R9 390 ohne x, auf FHD und hohen Settings habe...

Gokux 10. Mär 2016

Division nimmt sich maximal eh nur 75% des vorhanden Videospeichers. Bei 4gb also 3gb...


Folgen Sie uns
       


Infiltrator Demo mit DLSS und TAA

Wir haben die Infiltrator Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti mit DLSS und TAA ablaufen lassen.

Infiltrator Demo mit DLSS und TAA Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /