Abo
  • Services:

The Devil's Men: Lebensgefahr im Steampunk-Adventure

Virtuelle Tode in Adventures sind eigentlich doof - aber das auch mit Rollenspielelementen angereicherte Abenteuer The Devil's Men von Daedalic könnte das Genre neu beleben.

Artikel veröffentlicht am ,
The Devil's Men
The Devil's Men (Bild: Daedalic Entertainment)

Na, ob das gerade eine gute Idee war? Diese Frage stellt sich beim Spielen von The Devil's Men möglicherweise nicht nur der Spieler. Sondern auch eine der Nebenfiguren kann Entscheidungen kritisieren oder sogar richtig blöde finden. Per Sprachausgabe sagt das Männchen auf dem Bildschirm dann zwar eigentlich zur Hauptfigur neben sich, dass sie gerade mal wieder Mist gebaut habe. Aber bei der Präsentation von Entwickler Daedalic Entertainment hatten wir den Eindruck, dass ziemlich klar ist: Der eigentliche Adressat der Motzerei ist der Spieler.

  • The Devil's Men (Bild: Daedalic)
  • The Devil's Men (Bild: Daedalic)
  • The Devil's Men (Bild: Daedalic)
  • The Devil's Men (Bild: Daedalic)
  • The Devil's Men (Bild: Daedalic)
  • The Devil's Men (Bild: Daedalic)
The Devil's Men (Bild: Daedalic)
Stellenmarkt
  1. TGW Software Services GmbH, Regensburg, Teunz
  2. Tebis AG, Martinsried bei München

Auf den ersten Blick wirkt The Devil's Men wie ein klassisches Point-and-Click-Adventure. Aufgabe: Der Spieler soll mit zwei sehr unterschiedlichen Frauenfiguren eine Mordserie aufklären. Die eine ist die brave Adelaide Spektor, Tochter eines berühmten Detektivs. Die andere ist eine gewisse Emiliy - eine Doppelmörderin mit eher kruden Umgangsformen.

Das Spiel ist im 19. Jahrhundert in einer düsteren englischen Küstenstadt angesiedelt, in der vor einigen Jahren eine Art Weltausstellung stattgefunden hat. Jetzt stehen viele der zum Teil mysteriösen Hightech-Exponate zwar noch herum, aber der Ort ist inzwischen von Banditen und anderen üblen Burschen überlaufen. Der Grafikstil erinnert dezent an Steampunk, der Spieler bewegt die schön herausgearbeiteten 2D-Figuren durch eine in 3D dargestellte Umgebung.

Anders als sonst im Adventuregenre gewohnt, soll der Spieler im Verlauf der Geschichte einige falsche Entscheidungen treffen können. Das bedeutet dann schlimmstenfalls, dass eine der Nebenfiguren stirbt. Allerdings soll The Devil's Men trotzdem lösbar sein. Die Entwickler sagen, dass es ähnlich wie in dem letzten Abenteuer von Telltale mehrere teils sehr unterschiedliche Handlungsverläufe, dann aber nur ein Ende geben soll.

Der Begleiter nervt!

An Rollenspiele erinnerte eine Szene, die Daedalic auf der Gamescom gezeigt hat. Doppelmörderin Emily unterhält sich darin per Multiple-Choice-System mit einer etwas aufsässigen Nebenfigur. Sie kann entweder freundlich bleiben, dann hat sie den nervigen Begleiter dauerhaft an ihrer Seite. Oder der Spieler gibt ihm durch die Auswahl der Dialogzeilen zu verstehen, dass er nervt und mal besser die Klappe halten soll, wenn er sich keinen Ärger einhandeln will. Dann ist der Typ aber unter Umständen langfristig sauer, und Emily muss ein paar Rätsel weiter selbst eine Lösung finden.

Ebenfalls an Entscheidungen aus Rollenspielen erinnern Gegenstände, deren Gebrauch man sich gut überlegen sollte. So soll es Dietriche zum Öffnen von Türen geben - allerdings nur eine klar begrenzte Anzahl, so dass der Spieler selbst beschließen muss, ober er ein Schloss knackt oder gerade auch so irgendwie weiterkommt.

The Devil's Man basiert auf der Unity-Engine. Das Spiel erscheint laut Daedalic Entertainment voraussichtlich Mitte 2015 für Windows-PC und Mac OS.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 69,98€ (Release am Freitag)
  2. 249,00€
  3. 249,00€

non_sense 20. Aug 2014

Nicht zu vergessen, die ganzen Dead Ends in Zak McCracken, die das Spiel ohne...

non_sense 20. Aug 2014

Ja, weil es immer die selbe Zeichnerin ist ;)

Nrgte 20. Aug 2014

+2


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Google-Apps könnten Hersteller bis zu 40 US-Dollar kosten
  2. Google Pixel-Besitzer beklagen nicht abgespeicherte Fotos
  3. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen

Life is Strange 2 im Test: Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
Life is Strange 2 im Test
Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Keine heile Teenagerwelt mit Partys und Liebeskummer: Allein in den USA der Trump-Ära müssen zwei Brüder mit mexikanischen Wurzeln in Life is Strange 2 nach einem mysteriösen Unfall überleben. Das Adventure ist bewegend und spannend - trotz eines grundsätzlichen Problems.
Von Peter Steinlechner

  1. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
Probefahrt mit Tesla Model 3
Wie auf Schienen übers Golden Gate

Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
  2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
  3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

    •  /