The Dash: Bragi bekommt Bluetooth-Probleme nicht in den Griff

Die komplett drahtlos arbeitenden Ohrstöpsel The Dash von Bragi haben weiterhin Schwierigkeiten mit der Bluetooth-Verbindung. Die Probleme könnten bauartbedingt sein und wären somit nicht mit Firmware-Updates lösbar.

Artikel veröffentlicht am ,
The Dash von Bragi
The Dash von Bragi (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Wer sich für 300 Euro die Bluetooth-Ohrstöpsel The Dash von Bragi zugelegt hat, wird das Problem möglicherweise kennen: Die Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und Ohrstöpsel geht immer wieder verloren. In etliche Kundenbewertungen auf Amazon.de beklagen die Nutzer häufige Verbindungsabbrüche. Dann müssen beide Geräte erneut miteinander verbunden werden, um etwa weiterhin Musik vom Smartphone hören zu können. Das unkomplizierte Musikhören ist damit unmöglich.

Drittes Update bringt etwas Abhilfe

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Hays AG, Dresden
  2. Senior Java Developer (m/w/d)
    Westnetz GmbH, Dortmund
Detailsuche

Der Hersteller hat seit über einem Jahr versucht, das Problem mit mittlerweile drei Updates in den Griff zu bekommen. Zumindest mit dem jüngsten Update auf die Version 2.2 ist es etwas besser geworden und die Verbindungsabbrüche treten weniger häufig auf, heißt es in einem Bericht von The Verge. Nach deren Erfahrungen bleibt die Bluetooth-Verbindung zumindest jetzt in Innenräumen bestehen. Zuvor genügte es schon, das Smartphone von einer Hosentasche in die andere zu stecken - schon war die Bluetooth-Verbindung unterbrochen und musste erneut händisch aufgebaut werden.

Wer mit seinem Smartphone und dem The Dash nach draußen geht, sieht sich mit den bisherigen Problemen konfrontiert: Zwischendurch reißt die Bluetooth-Verbindung immer wieder unvermittelt ab. Wenn sich das Smartphone in der Hosentasche befand, war keine stabile Bluetooth-Verbindung mehr gegeben, heißt es. Bei der Nutzung entsteht der Eindruck, die Bluetooth-Reichweite sei viel zu gering.

Eine dauerhafte Lösung erscheint unwahrscheinlich

The Verge sprach mit Experten aus dem Bereich der Nahfunktechnik. Diese bezweifeln, dass The Dash jemals eine dauerhaft stabile Bluetooth-Verbindung bieten könne. Das Design des Ohrstöpsels sei so gestaltet, dass die Leistungsfähigkeit der Bluetooth-Komponenten künstlich beschränkt werde.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    19.-22.09.2022, virtuell
  2. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    27.-29.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Bragi-Chef beteuert hingegen, die Bluetooth-Probleme lösen zu können. Der Hersteller beobachte sehr genau die Erfahrungen der Kunden und wolle versuchen, mit Software-Updates eine stabile Bluetooth-Verbindung zu erreichen. Einen Termin dafür nannte der Hersteller nicht.

Die Bluetooth-Ohrstöpsel The Dash kamen im Herbst 2015 auf den Markt und kosten weiterhin 300 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


theking2 01. Feb 2018

Wirklich problematisch ist,dass der BT Verbindung penetrant wiederhergestellt wird. Wenn...

wadenanu 12. Dez 2016

Stimmt nur zum Teil. Bei Amazon kosten die Weißen 233,86¤. Nur die Schwarzen kosten 299¤.

Tutti-Bello 07. Dez 2016

Ich habe auf der IFA In-Ear Earbuds ausprobieren können. Da haben mich - obwohl 299...

Corben 06. Dez 2016

Hatte schon länger nach komplett kabellosen Ohrhörern gesucht, doch bei Kickstarter war...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Antivirensoftware
Wie das BSI Kaspersky zur Bedrohung erklärte

Interne Dokumente des BSI zeigen, wie es zu der Warnung vor Kaspersky kam - inklusive eines Gefallens für GData.
Von Moritz Tremmel

Antivirensoftware: Wie das BSI Kaspersky zur Bedrohung erklärte
Artikel
  1. Elektroautos: Siemens und Mahle kooperieren bei kabellosem Laden
    Elektroautos
    Siemens und Mahle kooperieren bei kabellosem Laden

    Siemens und Mahle wollen beim induktiven Laden von Elektroautos zusammenarbeiten. Siemens verspricht sich große Chancen in diesem Markt.

  2. Intel & AMD: Neue Sicherheitslücken in Prozessoren - SGX betroffen
    Intel & AMD
    Neue Sicherheitslücken in Prozessoren - SGX betroffen

    Aktuelle CPUs von Intel und AMD haben Schwachstellen, über die fremde Daten ausgelesen werden können.
    Eine Analyse von Johannes Hiltscher

  3. Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
    Google Fonts
    Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

    Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Grafikkarten zu Tiefpreisen (MSI RTX 3090 Ti 1.444€, Gigabyte RTX 3080 Ti 1.089€, Gigabyte RTX 3080 12GB 859€) • Sharkoon PC-Gehäuse -53% • Philips Hue -46% • Günstig wie nie: WD SSD 1TB m. Kühlkörper (PS5) 119,90€, MSI 29,5" 200 Hz 259€ • Der beste Gaming-PC für 2.000€[Werbung]
    •  /