The Callisto Protocol: Singleplayer-Season-Pass liefert 25 Todesanimationen nach
Müssten die nicht gleich mit dabei sein? The Callisto Protocol bekommt nach der Veröffentlichung kostenpflichtige Kampagneninhalte.
Kurz vor der Veröffentlichung des Horror-Actionspiels The Callisto Protocol sorgen Details über den kostenpflichtigen Season Pass für Kritik aus der Community. Auf Steam waren - vermutlich aus Versehen - kurzzeitig vorab die Inhalte der Erweiterung sichtbar, inklusive ein "Contagion Bundle" und ein "Riot Bundle".
Wie Videogame Chronicle berichtet, enthalten diese Bundles unter anderem "13 neue Todesanimationen" für Hauptfigur Jacob sowie "zwölf neue Todesanimationen für die Feinde".
Solche Animationen - so die Argumentation vieler Spieler - sollten aber von vornherein in dem Vollpreisspiel enthalten sein und nicht nachträglich gegen weiteres Geld verfügbar gemacht werden.
Auf Twitter hat Chefentwickler Glen Schofield auf die Diskussionen reagiert. Seinen Angaben zufolge gebe es die Animationen noch gar nicht, sondern das Team würde erst Anfang des kommenden Jahres mit der Arbeit daran beginnen.
Grund für die zusätzlichen Animationen sei schlicht, dass Fans um "noch mehr" derartige Sequenzen gebeten hätten. Das von Schofield groß geschriebene "noch mehr" soll wohl darauf hinweisen, dass schon sehr viele Todesanimationen im Spiel enthalten sind.
Neben den Animationen soll der Season Pass unter anderem weitere Gebiete zum Kämpfen sowie einen neuen Schwierigkeitsgrad mit weniger Munition und Medizin sowie mit Permadeath bieten. Informationen zum geplanten Termin und zum Preis gibt es noch nicht.
The Callisto Protocol: Preis und Jugendschutz
The Callisto Protocol ist ein handlungsbasiertes Third-Person-Survival-Horrorspiel, in dem die Spieler als Jacob Lee auf dem Jupitermond Callisto in einem Hochsicherheitsgefängnis namens Schwarzstahl kämpfen. Das Spiel von Striking Distance soll für Windows-PC, Xbox One und Series X/S sowie Playstation 4 und 5 auf den Markt kommen.
Video: The Callisto Protocol - Trailer [1:55]
In Deutschland erscheint das Spiel trotz viel Spatter und Gore ohne Schnitte mit einer Einstufung durch die USK "ab 18 Jahre". Auf eine Veröffentlichung in Japan haben die Entwickler verzichtet - dort hätte das Programm wegen der Gewaltinhalte nur in stark modifizierter Form veröffentlicht werden können.