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Blick von The Cabin in den Wood
Blick von The Cabin in den Wood (Bild: The Cabin)

The Cabin: Satelliten-Internet statt 1 Million Euro an die Telekom

Blick von The Cabin in den Wood
Blick von The Cabin in den Wood (Bild: The Cabin)

1 Gigabit pro Sekunde bekommen die Gäste einer Hütte im Hochharz nicht. Aber statt 1 Millionen Euro an die Deutsche Telekom zahlt der Wirt nun auch nur 74,95 Euro monatlich.

Der Wirt der Berghütte The Cabin im Oderbrück (Harz), der für einen Glasfaserzugang von der Deutschen Telekom im Frühjahr über 1 Million Euro zahlen sollte, hat nun einen Internetzugang über Satellit. Das gab das Vertriebsunternehmen Filiago am 13. Oktober 2017 bekannt. Nach den Medienberichten erhielt der Wirt Timo Zacher Angebote verschiedenster Internetprovider.

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Nach einem mehrmonatigen Test erklärte Zacher: "Wir nutzen das Internet via Satellit sowohl für uns selbst als auch als zusätzliches Angebot für unsere Gäste. Selbst unsere Laufgäste auf der Terrasse können via WLAN ins Internet."

Was bietet das Satelliten-Internet?

Doch Satelliten-Internet kann natürlich bei der Datenübertragungsrate nicht mit einem Fiber-To-The-Home-Angebot konkurrieren. So bietet der 25-GByte-Businesstarif in der Berghütte für 74,95 Euro monatlich eine Datenrate von bis zu 30 MBit/s im Download und nur 2 MBit/s im Upload.

"Wenn abzusehen ist, dass die 25 GByte bald verbraucht sein werden, bucht Herr Zacher bei uns weiteres Volumen nach", sagte ein Sprecher von Filiago Golem.de auf Anfrage.

The Cabin bietet neben regionaler Küche für Wanderer verschiedene Tagungsräume und 20 Betten für Übernachtungsgäste.

Über eine Steuerungssoftware wird die Datenrate auf die einzelnen Nutzer aufgeteilt. Zacher stellt jedem Nutzer über ein Voucher-System maximal 2 MBit/s Download und 256 KBit/s Upload zur Verfügung. Sollten mehr als 15 Nutzer gleichzeitig das Internet nutzen, werde die Datenrate entsprechend gleichmäßig aufgeteilt.

Oderbrück ist eines der höchstgelegensten Hüttendörfer im Hochharz. Eine Telekom-Sprecherin sagte Golem.de im Mai 2017, dass das Verlegen der Glasfaser über eine Strecke von über acht Kilometern und die Errichtung eines Netzverteilers plus Umsatzsteuer Kosten von rund 1 Million Euro ergebe. "Das sind nun einmal die Kosten, die real entstehen würden, bei einem Ausbau in so einem abgelegenen Grundstück. Das zeigt noch einmal mehr, wie kostenintensiv der Ausbau mit schnellem Internet ist." Ein Verlegen der Kabel an Holzmasten sei aus topografischen Gründen und wegen des Schutzes des Naturparks nicht möglich, sagte sie.


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Ovaron 18. Okt 2017

Welche Angaben in dem Angebot dass die Telekom dem Wirt unterbreitet hat waren Dir denn...

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Ovaron 17. Okt 2017

Was fragst Du mich das? Frag einfach den gesunden Menschenverstand. Welcher Art sollten...

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berritorre 17. Okt 2017

Es soll Leute geben die ziehen eben nicht mehrere TB im Monat, aber wollen eben trotzdem...

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berritorre 17. Okt 2017

Klar. Ich hatte halt gehofft es würde LTE dort schon geben. Wenn es dort natürlich kein...

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berritorre 17. Okt 2017

Die muss ich komplett überlesen haben. Musste echt nochmal in den Artikel um zu checken...

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