The Bus: Die nächste Generation der ÖPNV-Simulationen

Vom Alex bis zum Flughafen Tegel: In The Bus können Spieler durch Berlin fahren - Golem.de hat sich das von den Entwicklern zeigen lassen.

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Artwork aus The Bus
Artwork aus The Bus (Bild: Aerosoft)

Eigentlich gibt es TXL nicht mehr: Mit der Schließung des Flughafens Tegel wurde Ende 2020 auch die berühmte Expressbuslinie eingestellt. Den Berlinern bleibt der Zubringer aber dennoch erhalten: Zum einen heißt eine (verkürzte) Route wieder TXL - sie transportiert Passagiere vom Kurt-Schumacher-Platz zum Corona-Impfzentrum am Flughafen.

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Zum anderen fährt The Bus weiterhin vom Alex zum Airport. Das Spiel von Aerosoft soll so etwas wie die nächste Generation der in Deutschland extrem beliebten PC-Nahverkehrssimulationen werden. Als Basis dient die Unreal Engine, die Grafik wirkt auf den ersten Blick sowohl detailreich als auch schön ausgeleuchtet.

Vor allem aber sollen die in The Bus enthaltenen Teile von Berlin praktisch maßstabsgetreu und ohne Lückenfüller abgebildet werden. Golem.de konnte bei einer Onlinepräsentation der Entwickler unter anderem die Abfahrt am Alex bis zum Brandenburger Tor in Echtzeit verfolgen.

Dabei haben wir ehemalige Lieblingsrestaurants und andere bekannte Gebäude so gesehen, wie wir sie in Erinnerung haben. Das ist schon ein paar Stufen besser als das, was wir aus vergleichbaren Programmen kennen. The Bus soll auch unterschiedliche Wetterbedingungen wie Schnee, Regen und Nebel sowie Jahreszeiten bieten.

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Für die Steuerung der Fahrzeuge unter anderem von MAN, VDL und Scania sind ein einfacher Arcade- sowie der komplexere Simulationsmodus geplant, dazu kommen benutzerdefinierte Einstellungen. Das Lenkrad sowie alle Tasten und Schalter werden wahlweise mit Maus und Tastatur oder mit den üblichen separaten Eingabegeräten bedient.

The Bus startet am 25. März 2021 in die erste von drei geplanten Early-Access-Phasen. Es geht los mit der Linie TXL. In Phase 2 sollen die Linie 100 und 200 dazukommen sowie weitere Bus-Varianten, darunter die Berliner Doppeldecker plus Modding; außerdem kann man sich im Multiplayermodus im Bus bei anderen Fahrern durch die Stadt kutschieren lassen.

In Phase 3 soll es mit der 245 eine weitere Linie geben, dazu kommt eine weitere Bus-Variante und wahlweise im Multiplayer ein Wirtschaftsmodus. Bei dem geht es um das Sicherstellen von Einnahmen durch den Verkauf von Tickets und durch den Kauf und Verkauf der Vehikel.

  • Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)
  • Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)
  • Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)
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  • Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)
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  • Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)
  • Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)
Artwork von The Bus (Bild: Aerosoft)

Termine für die zweite und dritte Phase wurden noch nicht genannt. Bei den jeweils geplanten Inhalten könnte es noch Änderungen geben - das Team des zuständigen Entwicklerstudios TML will sich mit der Community austauschen und deren Wünsche berücksichtigen.

Bus Simulator - [PlayStation 4]

Bei der Präsentation haben die Entwickler viel Wert auf die glaubwürdige Welt gelegt, in der wir sowohl im Bus als auch zu Fuß unterwegs sein können. In den Bussen können wir uns ebenfalls frei bewegen. Im Simulationsmodus müssen wir das sogar, um das Fahrzeug ab und zu auf Beschädigungen hin zu untersuchen oder verlorene Gegenstände von Gästen einzusammeln.

Beim Fahren müssen wir die computergesteuerten Autos um uns herum sowie die Verkehrsregeln beachten. Auf einer kleinen Karte am Bildschirmrand sehen wir die Umgebung, vor allem aber die An- und Abfahrtszeiten der Haltestellen.

Und wir bekommen die erlaubte Maximalgeschwindigkeit angezeigt - sowie eine Warnung, wenn wir zu schnell unterwegs sind oder den Abstand nicht einhalten. Wenn wir das ignorieren, kassieren wir auf der sonst so gemütlichen Fahrt nach Tegel ein Knöllchen.

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