• IT-Karriere:
  • Services:

The Boring Company: Musk plant Hyperloop-Tunnel von New York nach Washington

In einer halben Stunde vom Zentrum New Yorks in das Zentrum Washingtons: Elon Musk hat angekündigt, er wolle einen Tunnel für das Hochgeschwindigkeitsverkehrsmittel Hyperloop bauen - und hat damit einige der Beteiligten verblüfft.

Artikel veröffentlicht am ,
Elon Musk: kein Wort über die Kosten und die Finanzierung des Projekts
Elon Musk: kein Wort über die Kosten und die Finanzierung des Projekts (Bild: Bill Pugliano/Getty Images)

Unterirdisch von New York nach Washington: Elon Musk will einen Tunnel für den Schwebezug Hyperloop buddeln. Eine Zusage der US-Regierung hat er auch schon - zumindest informell. Andere Verantwortliche hingegen waren von der Ankündigung überrascht.

Stellenmarkt
  1. Heraeus Infosystems GmbH, Hanau
  2. BKK firmus, Region Osnabrück

Er habe "eine mündliche Genehmigung der Regierung" für sein Unternehmen The Boring Company erhalten, twitterte Musk. Es sei aber noch viel Arbeit, eine formale Genehmigung zu erlangen, schrieb er in einem weiteren Tweet. Er sei aber "optimistisch, dass das schnell geschehen wird."

Follower sollen Abgeordnete ansprechen

Das erscheint hingegen zu optimistisch: Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturprojekte ziehen sich oft sehr lange hin. Vorsichtshalber hat Musk seine Follower schon einmal aufgerufen, sie sollten sich an ihre Abgeordneten wenden, wenn sie wollten, dass das Projekt umgesetzt werden solle.

Die US-Regierung äußerte sich ausweichend dazu. Es habe "vielversprechende Gespräche" gegeben, heißt es in einer Mitteilung. Die Regierung unterstütze Infrastrukturprojekte, die einen Wandel bedeuteten. Die besten Ideen kämen oft vom Erfindergeist und der Tatkraft von Privatunternehmen.

Erste Gespräche waren positiv

Musks Tunnelbauunternehmen Boring Company erklärte, es habe bereits "eine Reihe vielversprechender Gespräche" mit Landkreisen, Bundesstaaten sowie der Regierung gegeben. "Mit wenigen Ausnahmen war die Resonanz sehr positiv".

Vertreter der beiden Städte, die die Endpunkte des Hyperloop-Tunnels bilden sollen, waren aber offensichtlich nicht an den Gesprächen beteiligt: "Das ist eine Neuigkeit für die City Hall", twitterte etwa Eric Phillips, Sprecher des New Yorker Bürgermeisters Bill DeBlasio. Auch im Rathaus von Washington war das Projekt unbekannt. "Wir können es nicht erwarten, mehr zu erfahren", sagte Susana Castillo, Pressesprecherin von Bürgermeisterin Muriel Bowser, dem Fernsehsender CNBC.

In 30 Minuten von New York nach Washington

Die unterirdische Hyperloop-Trasse soll von New York über Philadelphia und Baltimore in die US-Hauptstadt Washington führen. Eine Fahrt von New York nach Washington werde eine knappe halbe Stunde dauern. Der Hochgeschwindigkeitszug braucht dafür knapp drei Stunden.

Der Tunnel werde, erklärte Musk, von Stadtzentrum zu Stadtzentrum verlaufen. Ein gutes Dutzend weiterer Städte solle per Aufzug einen Zugang zum Hyperloop-Tunnel erhalten. Was der Bau kosten soll und wie er ihn finanzieren will, hat Musk nichts gesagt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 599,99€ (Bestpreis)
  2. (u. a. Smsung Portable SSD T5 1TB für 111€, LG 65NANO816NA 65 Zoll NanoCell inkl. LG PL7 XBOOM...
  3. 129€ (Bestpreis)
  4. 949,90€ (Bestpreis)

cephei 24. Jul 2017

Der Gotthard Tunnel wurde durch Granit gebohrt... just sayin'

KingFisherMacD 24. Jul 2017

Ist halt schon ein Unterschied ob man irgendwo in irgendeiner entlegenen Mine das Golderz...

Eheran 24. Jul 2017

Das kannst du sicherlich irgendwie begründen? Warum sollte es nicht reichen, einfach...

Dwalinn 24. Jul 2017

Dann muss das ding aber ständig ausgelastet sein... zudem sind 4,44 Milliarden ¤ über 30...

Dwalinn 24. Jul 2017

Ich würde eher sagen Technologie sollte 2025-2030 (je nachdem welcher Investor sich...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020)

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben (Januar-November 2020) Video aufrufen
Blackwidow V3 im Test: Razers Tastaturklassiker mit dem Ping
Blackwidow V3 im Test
Razers Tastaturklassiker mit dem Ping

Die neue Version der Blackwidow mit Razers eigenen Klickschaltern ist eine grundsolide Tastatur mit tollen Keycaps - der metallische Nachhall der Switches ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Gaming-Notebook Razer Blade 15 mit Geforce RTX 3080 und gestecktem RAM
  2. Project Brooklyn Razer zeigt skurrilen Gaming-Stuhl mit ausrollbarem OLED
  3. Tomahawk Gaming Desktop Razers winziger Gaming-PC erhält Geforce RTX 3080

Sprachsteuerung mit Apple Music im Test: Es funktioniert zu selten gut
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test
Es funktioniert zu selten gut

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Streaming Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher
  2. Internetradio Apple kündigt Apple Music 1 an und bringt zwei neue Sender

Laschet, Merz, Röttgen: Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz
Laschet, Merz, Röttgen
Mit digitalem Bullshit-Bingo zum CDU-Vorsitz

Die CDU wählt am Wochenende einen neuen Vorsitzenden. Merz, Laschet und Röttgens Chefstrategin Demuth haben bei Netzpolitik noch einiges aufzuholen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Digitale Abstimmung Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender
  2. Netzpolitik Rechte Community-Webseite Voat macht Schluss

    •  /