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The Assembly angespielt: Verschwörung im Labor

Für normale Monitore erscheint es auch: Das Adventure The Assembly schickt Spieler in ein Hightech-Labor mit düsteren Geheimnissen. Golem.de konnte die VR-Version ausprobieren.

Artikel veröffentlicht am ,
The Assembly
The Assembly (Bild: Ndreams)

Hat sich da hinten was bewegt? Wir blicken über unsere Schulter - aber nein, wir sind ungestört. Und können weiter den Schreibtisch von unserem Kollegen auf der Suche nach Indizien durchwühlen. Das tun wir in einem Labor, in dem mysteriöse Dinge geschehen: Es gibt Hinweise auf manipulierte Mikroorganismen und Vertuschungen - und wir sollen herausfinden, was da passiert.

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Das Besondere an The Assembly ist unter anderem, dass es Gameplay wie in einem relativ klassischen Adventure bietet - aber für Virtual-Reality-Headsets produziert wird. Wenn wir also über unsere Schulter blicken, dann ist das wörtlich gemeint: Wir müssen beim Anspielen nur den Kopf drehen und erfahren so, ob dort Gefahr lauert.

Auch für die Steuerung hat sich das britische Entwicklerstudio Ndreams etwas einfallen lassen, was so wohl bald in mehr Spielen auftauchen wird. Wir können uns auf Tastendruck so durch die Räume bewegen, dass wir sofort in der gewünschten Haltung vor Gegenständen stehen.

Wenn wir etwa in eine Ecke mit einem Kühlschrank und einem Computerterminal wollen, drücken wir die entsprechende Taste und können dann mit wenigen Bewegungen wählen, welchen der beiden Gegenstände wir benutzen möchten.

Wir sehen eine Art Vorschau von uns, wie wir entweder die Tür am Kühlschrank öffnen oder geduckt am Computer stehen. Ein Klick, und wir stehen tatsächlich vor dem gewünschten Objekt. Das funktioniert nach wenigen Augenblicken und ist extrem einfach und komfortabel.

Alternativ können wir uns aber auch einfach so durch die Räumlichkeiten teleportieren, oder mit Maus und Tastatur fließend durch die Gänge gehen. Auf diese Art lässt sich The Assembly im Flatscreen-Modus übrigens auch ohne VR-Headset spielen.

Als Aufgabe erwartet uns klassische Ermittlungsarbeit, also das Suchen und richtige Verwenden von Gegenständen. Mit einer Besonderheit: Wir steuern nicht eine Person, sondern zwei - wer die beiden jeweils sind, finden wir erst nach und nach in schick gemachten Zwischensequenzen und den normalen Gameplay-Abschnitten heraus.

Beim Anspielen hatten wir den Eindruck, dass The Assembly sehr von der mysteriösen Atmosphäre lebt. Grafik und Umgebungen haben uns gefallen, vor allem aber hat uns die Handlung neugierig gemacht: Was geht da vor sich im Labor, und welchen Kollegengeheimnissen kommen wir noch auf die Schliche?

Das Spiel soll am 19. Juli 2016 erscheinen. Es wird über Steam für normale Monitore sowie für HTC Vive und Oculus Rift veröffentlicht. Später im Jahr soll eine Umsetzung für Playstation 4 und Playstation VR erscheinen - das Headset von Sony ist ab dem 13. Oktober 2016 zu haben.



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