The Acolyte: Showrunnerin: "Ich wollte einen Anfang, der schockiert"
Seit heute um 9 Uhr sind die ersten beiden Folgen der Star Wars-Serie bei Disney+ zu sehen. Wer schon reingeschaut hat, weiß, mit welchem Schockmoment Leslye Headland ihre Serie startet. Wer das nicht getan hat, der sei gewarnt, denn das hier ist ein großer SPOILER.
Leslye Headland über den Anfang
In den ersten Minuten wird die Jedi-Meisterin Indara von Mae zum Kampf herausgefordert. Es ist ein ungleicher Kampf, weil Indara sehr viel erfahrener ist. Aber Mae ist skrupelloser. Sie wirft ein Messer auf den Barkeeper, Indara hält es mit der Macht auf, ist aber abgelenkt. Das ist die Gelegenheit für Mae, Indara ein Messer in die Brust zu werfen – Indara stirbt. Damit beginnt das Mordmysterium von The Acolyte.
Das Besondere daran: Indara wird von Carrie-Anne Moss gespielt. Sie ist der größte Name in der Serie, weswegen jeder dachte, sie wäre eine Hauptfigur. Darum ist es auch umso wirkungsvoller, dass Headland sie schon nach wenigen Minuten aus dem Spiel nimmt.
In einem Interview mit EW(öffnet im neuen Fenster) erzählte sie, was sie dazu verleitet hat. Als Autorin suche sie immer nach einem harten Anfang. Etwas, das den Zuschauer sofort in die Geschichte hineinzieht. "Ich will mich keineswegs mit Vince Gilligan vergleichen, aber der Auftakt von Breaking Bad ist einer der besten überhaupt. Jedes Mal, wenn ich mich hinsetze, um etwas zu schreiben, denke ich: 'Nun, das kann ich nicht übertreffen, aber was ist die Version davon in meiner Serie? ' Und ich hatte das Gefühl, das Beste, was mir einfiel, war, Carrie-Anne Moss zu töten. Ich wollte Trinity umbringen und das Publikum damit sofort verunsichern."
Mehr Indara?
Das ist tatsächlich noch wirkungsvoller, weil Moss die Figur auch ein wenig wie Trinity angelegt hat: wie Trinity sich verhielte, wenn sie ein Jedi wäre. Ganz auf Carrie-Anne Moss muss man nach dieser Folge nicht verzichten. Sie ist mindestens in der dritten Folge in einem Rückblick zu sehen.
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