The A500 Mini: Das ist kein Amiga

Der A500 Mini sieht hübsch aus, wird aber seinem Vorbild nicht gerecht.

Ein Test von Martin Wolf veröffentlicht am
Er darf nicht Amiga heißen - sieht aber so aus: der A500 Mini.
Er darf nicht Amiga heißen - sieht aber so aus: der A500 Mini. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Es ist fast eine Tradition, dass seit einigen Jahren immer wieder Schrumpf-Spielkonsolen herauskommen. Die neueste ist der A500 Mini, eine Nachbildung des Amiga 500 in klein. Hersteller Retro Games will Nostalgiegefühle hervorrufen, weckt bei uns aber eher Gefühle des Frusts.

Wie sein Vorgänger ist der Mini-Amiga immerhin hübsch verpackt und sehr detailliert originalgetreu gestaltet. Zwei LEDs zeigen Ladevorgänge, ein angedeutetes Diskettenlaufwerk an der rechten Seite verführt zum Druck auf den Auswurfknopf, der allerdings ebenso wie die winzigen Tasten auf der Oberseite funktionslos ist.

Auf der Rückseite sind neben dem HDMI-Port für die Ausgabe eines 720p-Bildes auch noch Einschalter und drei USB-Buchsen zu finden. Strom bekommt der A500 Mini per USB-C-Anschluss. Ein Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang, das Kabel liegt jedoch bei.

Was sich außerdem in der Verpackung befindet: eine Maus und ein Controller im Amiga-Look. Die Maus hat im Gegensatz zum Original dankenswerterweise einen optischen Sensor und das Design des Gamepads wurde kurzerhand beim CD32 abgekupfert.

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Auch das ist eine Verbesserung, denn unser Amiga am Ende der 1980er Jahre hatte einen eher schrecklichen Joystick. Mit modernen Controllern kann das D-Pad jedoch nicht mithalten. Ein X-Box-One-Controller ließ sich in unserem Test leider nicht an der Konsole verwenden, ein Xbox-360-Controller funktionierte hingegen problemlos.

The A500 Mini

Trotzdem: Beide Peripheriegeräte machen einen stabilen Eindruck und sind gut für die vorinstallierten Spiele geeignet. Alternativ lässt sich auch der separat erhältliche Joystick nutzen.

Nach dem Einschalten dauert es rund 15 Sekunden, bis die Oberfläche mit der Spielauswahl und sanft säuselnder Hintergrundmusik auf dem Bildschirm erscheint. Die 25 Titel sind von durchwachsener Qualität und repräsentieren den Amiga 500 unserer Meinung nach eher schlecht als recht. Das ist natürlich eine subjektive Wahrnehmung, denn die Erinnerung an die liebsten Spiele variiert je nach eigener Erfahrung.

Wir geben im Folgenden einen Überblick der enthaltenen Titel.

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Die Spiele im Einzelnen 
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Trollversteher 12. Mai 2022 / Themenstart

Vielleicht solltest Du eher an Deinem Textverständnis (oder der Trigger-Sensibilität...

spitfire_ch 10. Mai 2022 / Themenstart

Ich auch :) Habe mich allerdings nie getraut, die Kiste wieder zu starten, aus Angst...

Trollversteher 03. Mai 2022 / Themenstart

Ha! Danke, dass jemand dran gedacht hat, jetzt ist mein Feierabend gerettet :-)

/mecki78 02. Mai 2022 / Themenstart

Und kann daher leicht und kostengünstig verbessert werden, denn Software lässt sich...

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