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Thaumistry: In Charm's Way im Test:
Text-Adventure der ganz alten Schule

Die Retro-Welle hat die Text-Adventures wiederentdeckt – aktuell gibt es immer mehr neue Veröffentlichungen in diesem längst totgeglaubten Genre. Auch Bob Bates, der früher an diversen Spielen für Infocom und Legend Entertainment gearbeitet hat, meldet sich jetzt mit seinem via Kickstarter finanzierten Abenteuer Thaumistry: In Charm's Way zurück.
/ Thorsten Wiesner
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Thaumistry ist ein Text-Adventure wie aus den 80er Jahren. (Bild: Bobbates LLC.)
Thaumistry ist ein Text-Adventure wie aus den 80er Jahren. Bild: Bobbates LLC.

Thaumistry ist spielerisch durch und durch ein Text-Adventure. Neumodischen Schnickschnack wie Animationen, Grafiken oder Sprachausgabe gibt es hier nicht, einzig eine Karte und ein paar Font-Spielereien lockern den Text auf. Trotzdem gelingt dem Spiel das Kunststück, auch solche Spieler schnell ins Boot zu holen, die das Genre überhaupt nicht kennen. Der Titel ist für ein klassisches Text-Adventure überraschend zugänglich.

Thaumistry spielt sich im Grunde wie ein Buch: Es geht um den seit längerer Zeit erfolglosen Erfinder Eric, der ratlos in seinem kleinen Startup-Büro sitzt und auf den großen Durchbruch hofft – mit seiner Laser-Technologie aber einfach nicht weiterkommt. Da taucht plötzlich ein Typ namens Jack auf, der Eric in die Geheimnisse der Magie einweiht; der Entwickler hat übersinnliche Fähigkeiten, von denen er bis dato nichts wusste und die ihm im Folgenden ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

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