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TF-X: Terrafugia stellt neues Flugauto-Design vor

Autos sollen fliegen können - zumindest wenn es nach Terrafugia geht, die Flugautos entwickeln. Für das Modell TF-X hat das Unternehmen nun das neue Design vorgestellt. Der viersitzige Senkrechtstarter mit Hybridantrieb soll dank Elektroantrieb leise landen und starten.

Artikel veröffentlicht am ,
Terrafugia TF-X
Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)

Das Flugauto Terrafugia TF-X steht noch ziemlich am Anfang seiner Entwicklungsphase. Das liegt vor allem am geplanten Hybridantrieb: Start und Landung sollen elektrisch erfolgen, der Vorwärtsflug mit einem Verbrennungsmotor. Auch die konstruktive Arbeit schreitet nur langsam voran - doch nun wurde die sogenannte Außenhülle (Outer Mold Line) vorgestellt, die schon einmal einen Einblick gewährt, wie sich der Hersteller das Flugauto vorstellt.

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Der Senkrechtstarter besitzt schwenkbare Propeller und ist damit dem V-22 Osprey der US-Airforce nicht unähnlich. Doch statt eines konventionellen Verbrennungsmotors wird für diese Flugphasen ein Elektroantrieb eingesetzt. Das soll die Lärmbelastung und andere Emissionen verringern und die Akzeptanz von Flugautos erhöhen. Allerdings handelt es sich dabei auch um die energieintensivsten Phasen des Flugs. Der Geradeausflug soll mit einem Verbrennungsantrieb erfolgen. Das TF-X ist ein Viersitzer und soll in eine Garage für ein normales Auto passen.

  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)

Flugautos arbeiten mit ausklappbaren Flügeln, um im Straßenverkehr zurechtzukommen. Doch beim TF-X ist auch der Antrieb auf den Flügeln montiert, so dass dieser ebenfalls ausgeklappt werden muss. Das Flugauto ist ein Hochdecker, das heißt der ausklappbare Tragflügel ist über der Oberkante am Rumpf angeordnet.

Starts und Landungen erfolgen elektrisch: Außen an den klappbaren Flügeln sitzen Propeller, die schwenkbar sind. Das ermöglicht es, senkrecht zu starten und zu landen. In der Luft wird dann eine Verbrennungsmaschine den Antrieb über einen Mantelpropeller im Heck übernehmen.

Tests im Windkanal geplant

Das Team teilte mit, dass eine 1:10-Kopie des Modells für einen Test im Windtunnel gebaut wurde. Wann getestet wird, steht noch nicht fest. Das Modell ist dafür geeignet, die Transformation in den Geradeausflug, den Schwebeflug und den normalen Geradeausflug zu testen.

Das TF-X ist der Nachfolger des Transition-Flugautos, das ursprünglich 2015 oder 2016 aufgeliefert werden sollte. Doch dieses Datum wurde mehrfach verschoben - und statt rund 280.000 US-Dollar soll das konventionell angetriebene Flugauto rund 400.000 US-Dollar kosten, wie die Website Engadget berichtet.

Das Design ist allerdings im Vergleich zum TF-X deutlich kruder. Die Tragflügel werden für den Straßenbetrieb seitlich abgeklappt. Der Doppelrumpf mit den beiden Heckleitwerken hingegen bleibt unverändert. Im Straßenmodus ist Transition etwa 6 Meter lang, 2,3 Meter breit und 2 Meter hoch.

Wann Terrafugia TF-X gebaut, erstmalig fliegen oder gar in den Verkauf gehen wird, ist unbestimmt. Das Unternehmen schreibt auf seiner Website, dass es noch acht bis zwölf Jahre dauern könnte.

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ArcherV 23. Jul 2015

@tingelche n Meinst du den Osprey ? https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bell-Boeing_V-22

7hyrael 23. Jul 2015

Gibts schon, nennt sich Veganismus.

AnonymerHH 23. Jul 2015

hm, dann hätte eben derjenige der das video erstellt hat einen fehler gemacht :)

Superblond 23. Jul 2015

Schon wieder eines dieser "Projkete", dass mit irgendeiner low-budget Animation...


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