Abo
  • IT-Karriere:

TF-X: Terrafugia stellt neues Flugauto-Design vor

Autos sollen fliegen können - zumindest wenn es nach Terrafugia geht, die Flugautos entwickeln. Für das Modell TF-X hat das Unternehmen nun das neue Design vorgestellt. Der viersitzige Senkrechtstarter mit Hybridantrieb soll dank Elektroantrieb leise landen und starten.

Artikel veröffentlicht am ,
Terrafugia TF-X
Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)

Das Flugauto Terrafugia TF-X steht noch ziemlich am Anfang seiner Entwicklungsphase. Das liegt vor allem am geplanten Hybridantrieb: Start und Landung sollen elektrisch erfolgen, der Vorwärtsflug mit einem Verbrennungsmotor. Auch die konstruktive Arbeit schreitet nur langsam voran - doch nun wurde die sogenannte Außenhülle (Outer Mold Line) vorgestellt, die schon einmal einen Einblick gewährt, wie sich der Hersteller das Flugauto vorstellt.

Stellenmarkt
  1. AOK Niedersachsen', Hannover
  2. VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin

Der Senkrechtstarter besitzt schwenkbare Propeller und ist damit dem V-22 Osprey der US-Airforce nicht unähnlich. Doch statt eines konventionellen Verbrennungsmotors wird für diese Flugphasen ein Elektroantrieb eingesetzt. Das soll die Lärmbelastung und andere Emissionen verringern und die Akzeptanz von Flugautos erhöhen. Allerdings handelt es sich dabei auch um die energieintensivsten Phasen des Flugs. Der Geradeausflug soll mit einem Verbrennungsantrieb erfolgen. Das TF-X ist ein Viersitzer und soll in eine Garage für ein normales Auto passen.

  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
  • Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)
Terrafugia TF-X (Bild: Terrafugia)

Flugautos arbeiten mit ausklappbaren Flügeln, um im Straßenverkehr zurechtzukommen. Doch beim TF-X ist auch der Antrieb auf den Flügeln montiert, so dass dieser ebenfalls ausgeklappt werden muss. Das Flugauto ist ein Hochdecker, das heißt der ausklappbare Tragflügel ist über der Oberkante am Rumpf angeordnet.

Starts und Landungen erfolgen elektrisch: Außen an den klappbaren Flügeln sitzen Propeller, die schwenkbar sind. Das ermöglicht es, senkrecht zu starten und zu landen. In der Luft wird dann eine Verbrennungsmaschine den Antrieb über einen Mantelpropeller im Heck übernehmen.

Tests im Windkanal geplant

Das Team teilte mit, dass eine 1:10-Kopie des Modells für einen Test im Windtunnel gebaut wurde. Wann getestet wird, steht noch nicht fest. Das Modell ist dafür geeignet, die Transformation in den Geradeausflug, den Schwebeflug und den normalen Geradeausflug zu testen.

Das TF-X ist der Nachfolger des Transition-Flugautos, das ursprünglich 2015 oder 2016 aufgeliefert werden sollte. Doch dieses Datum wurde mehrfach verschoben - und statt rund 280.000 US-Dollar soll das konventionell angetriebene Flugauto rund 400.000 US-Dollar kosten, wie die Website Engadget berichtet.

Das Design ist allerdings im Vergleich zum TF-X deutlich kruder. Die Tragflügel werden für den Straßenbetrieb seitlich abgeklappt. Der Doppelrumpf mit den beiden Heckleitwerken hingegen bleibt unverändert. Im Straßenmodus ist Transition etwa 6 Meter lang, 2,3 Meter breit und 2 Meter hoch.

Wann Terrafugia TF-X gebaut, erstmalig fliegen oder gar in den Verkauf gehen wird, ist unbestimmt. Das Unternehmen schreibt auf seiner Website, dass es noch acht bis zwölf Jahre dauern könnte.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 19,99€
  2. 37,49€
  3. 2,22€
  4. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

ArcherV 23. Jul 2015

@tingelche n Meinst du den Osprey ? https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bell-Boeing_V-22

7hyrael 23. Jul 2015

Gibts schon, nennt sich Veganismus.

AnonymerHH 23. Jul 2015

hm, dann hätte eben derjenige der das video erstellt hat einen fehler gemacht :)

Superblond 23. Jul 2015

Schon wieder eines dieser "Projkete", dass mit irgendeiner low-budget Animation...


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Games-Kunstwerke für die Hosentasche
Mobile-Games-Auslese
Games-Kunstwerke für die Hosentasche

Cultist Simulator, Photographs, Dungeon Warfare 2 und mehr: Diesen Monat lockt eine besonders hochkarätige Auswahl an kniffligen, gruseligen und komplexen Games an die mobilen Spielgeräte.
Von Rainer Sigl

  1. Spielebranche Auch buntes Spieleblut ist in China künftig verboten
  2. Remake Agent XIII kämpft wieder um seine Identität
  3. Workers & Resources im Test Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /