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Textverarbeitung: Microsoft vereinfacht Aktivierungsprozess in Office 365

Microsoft möchte es seinen Nutzern einfacher machen, neue Geräte oder einmal abgemeldete Geräte mit einer Office-365-Lizenz zu verknüpfen. Das soll jetzt größtenteils automatisiert und mit weniger Nutzerinteraktion funktionieren.
/ Oliver Nickel
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Ein neues Gerät für Office 365 zu aktivieren, ist bisher nicht immer simpel. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Ein neues Gerät für Office 365 zu aktivieren, ist bisher nicht immer simpel. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Microsoft nimmt im August 2019 einige Änderungen am Lizenzsystem von Office 365(öffnet im neuen Fenster) vor. Das Ziel ist es, es für Nutzer und Administratoren weniger unübersichtlich zu machen. Die Änderungen betreffen Lizenzen, die über mehrere Geräte aktiviert werden können, und sollen "helfen, das Aktivierungsverhalten zu vereinfachen und den Prozess für Nutzer zu vereinheitlichen" , schreibt Microsoft in einem Blogeintrag.

Die manuelle Aktion, ein Gerät aus dem Pool aktivierter Geräte abmelden zu müssen, wird mit dem kommenden Update entfernt. Stattdessen wird Office auf einem anderen Gerät automatisch deaktiviert und die freie Aktivierung für das aktuell genutzte Gerät verbraucht. Das soll bei dem Client geschehen, auf dem die Software am wenigsten genutzt wurde.

Bessere Verwaltung mehrerer Nutzer

Die erneute Aktivierung eines zuvor deaktivierten Gerätes soll ebenfalls simpler werden. Die Software soll keinen Fehler mehr anzeigen, wenn sie vom vorherigen Nutzer über das Office-365-Portal deaktiviert wurde oder wenn ein Administrator dem Nutzer die Lizenz entzogen hat. Das liegt daran, dass Microsoft den Aktivierungsstatus künftig an Nutzerkonten koppelt und nicht lizenzübergreifend implementiert. Außerdem sollen zwei verschiedene Aktivierungsbenachrichtigungen auf demselben Gerät im Admin-Center protokolliert werden. Bisher sei die zweite Aktivierung ignoriert worden.

Einige Dinge bleiben erhalten: Anwender werden sich weiterhin wie gewohnt auf Office-365-Servern authentifizieren müssen. Der Dienst kann sich auch wie gehabt automatisch anmelden, wenn Single Sign-on aktiviert ist. Dann werden die auf dem System hinterlegten Anmeldeinformationen erkannt und genutzt. Außerdem sind noch immer maximal fünf Desktop-Geräte, fünf Tablets und fünf mobile Geräte mit einer Lizenz nutzbar. Bei aktiviertem Single Sign-on sollte es jetzt also möglich sein, Office 365 an mehr als fünf Desktops zu betreiben, ohne dass Nutzer die Lizenz auf einem Gerät manuell aktivieren und sich manuell anmelden müssen.


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