Texterkennung: OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"

Excel-Tabellen automatisieren oder Fragen in ganzen Sätzen stellen: OpenAIs erste kommerzielle API nutzt das neue GPT-3 für Texterkennung.

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OpenAIs API hilft bei der Nutzung von GPT-3 für Suchanfragen.
OpenAIs API hilft bei der Nutzung von GPT-3 für Suchanfragen. (Bild: OpenAI)

Das KI-Unternehmen OpenAI hat sein erstes eigenes kommerzielles Produkt vorgestellt, das schlicht API genannt wird. Mit dieser Schnittstelle soll das Sprachmodell GPT-3 produktiv in andere Produkte eingebaut und genutzt werden können. So sind etwa Suchabfragen auf Webseiten mithilfe von Fragestellungen möglich. Die API übermittelt Eingaben in Text an das Sprachmodell und gibt eine entsprechende Antwort in Textform aus.

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In einigen Beispielen zeigt das Unternehmen die API im Einsatz. Das System kann mit dem Plugin Tabulate etwa Teile von Tabellen in Microsoft Excel von selbst erstellen. Dazu wird ein Thema angegeben, etwa "öffentlich gehandelte Tech-Unternehmen". Daraufhin erstellt die Software passende Begriffe für eine Kopfzeile, indem zunächst die Fragestellung umgesetzt wird und Ressourcen von GPT-3 nach passenden Ergebnissen durchsucht werden.

Auch kann das Programm daraufhin zu den vorgeschlagenen Kopfzeilen Elemente heraussuchen und ebenfalls eintragen. In diesem Fall wurden Unternehmen wie Apple, Microsoft, Google und Amazon und deren Börsenkürzel vorgeschlagen.

"Warum ist Brot so fluffig?"

In Wikipedia kann die API Suchanfragen an GPT-3 übermitteln, damit Interessierte passende Absätze zu ihren Fragestellungen vorgeschlagen bekommen. Auf die Frage: "Warum ist Brot so fluffig?" gibt das System etwa verschiedene Passagen im Enzyklopädie-Artikel zum Thema Brot aus. Die Antwort auf diese spezielle Frage: "Die rasante Expansion von Dampf, der während des Backens produziert wird, lässt das Brot ansteigen - was so simpel wie unvorhersehbar ist".

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Die API wird kommerziell vermarktet, da OpenAI darin eine Möglichkeit für die Finanzierung eigener Projekte sieht. "Die Technik zu kommerzialisieren, hilft uns bei der Finanzierung von laufender KI-Forschung", schreibt das Unternehmen im FAQ-Teil der Ankündigung.

Die Vision bleibe weiterhin, eine allgemeine Künstliche Intelligenz zu entwickeln, die möglichst vielen Menschen zugänglich sei. Sprachmodelle wie GPT-3, das aktuell 175 Milliarden Parameter verwendet, und deren Vorgänger sind beispielsweise Open Source und daher kostenlos verwendbar. Die API sei nur ein einfacherer Weg, die Modelle praktisch zu nutzen.

Derzeit ist die API allerdings nur auf die englische Sprache beschränkt, was auch am darunterliegenden und ebenfalls in Englisch trainierten GPT-3-Sprachmodell liegt. Interessenten können sich für das Produkt anmelden. OpenAI hat eine Warteliste erstellt. Zu den ersten Kunden gehört das Community-Portal Reddit.

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