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Texte verbessern: Google baut KI-Schreibassistenten für Chromebooks

Google arbeitet offenbar an einem KI-gesteuerten Schreib- und Bearbeitungstool für ChromeOS und erweitert damit seine produktübergreifende Integration von generativer KI.
/ Andreas Donath
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Chromebook (Bild: Acer)
Chromebook Bild: Acer

Google strebt breite KI-Integration in seine Produkte an und will nach einem Bericht von 9to5Mac(öffnet im neuen Fenster) generative KI auf Gmail, Docs und Messages ausweiten. Dabei hat das Unternehmen vor allem seine Chromebooks im Visier, die dadurch aufgewertet werden sollen. Möglicherweise bleibt diese Funktion jedoch den Premium-Chromebook-Modellen vorbehalten.

Eine neue ChromeOS-Funktion mit dem Codenamen Orca soll das Umschreiben von Texten mit KI ermöglichen. Die Funktion soll Überarbeitungen vorschlagen und umgeschriebenen Text einfügen können.

Orca wird Berichten zufolge über ein Rechtsklickmenü während der Textbearbeitung in Aktion treten. Dabei soll die Schnittstelle mit dem Codenamen Mako genutzt werden, um Vorschläge von der KI anzufordern.

Die Funktion namens Manta ermöglicht offenbar eine serverbasierte Verarbeitung. Denn die KI wird nicht auf den Chromebooks selbst ausgeführt – dafür sind Googles Server verantwortlich.

KI-Unterstützung soll mit ChromeOS 118 kommen

Details sind angesichts der Geheimhaltung der Funktion noch nicht bekannt. Die Integration in Chromebooks würde die KI-Schreibunterstützung in vielen Anwendungen leicht verfügbar machen. Das Tool scheint sich noch in einem frühen Stadium zu befinden. Der früheste Zeitrahmen für die Einführung scheint ChromeOS 118 Mitte Oktober 2023 zu sein.

Möglicherweise wird Google den Zugang jedoch zunächst nur auf Chromebook-X-Modelle beschränken. Chromebook X steht für Premium-Geräte, die bestimmte Spezifikationen erfüllen.

Wie bei allen aufkommenden KI-Anwendungen werden sich die Sicherheit der Anwenderdaten und die Herkunft der Trainingsdaten als kritisch erweisen, sollte die Funktion eingeführt werden. Wie Google mit diesen Faktoren umgeht, wird über die endgültige Akzeptanz entscheiden.


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