Abo
  • Services:

Part-of-Speech Tagger klassifizieren Satzbestandteile

Als Ergebnis interessant ist die Polarität der Meinung. Die kleinste meinungstragende Einheit ist das einzelne Wort. Manche Wortarten haben dabei mehr Aussagekraft als andere. "Der", "wenn" oder "mein" verraten uns nichts, können also außen vor gelassen werden. Am aussagekräftigsten sind Adjektive und Adverben.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Berlin
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

Um Satzbestandteile zu klassifizieren, nutzt man Part-of-Speech Tagger, populäre Methoden sind statistische Modelle wie Hidden Markov Models, die durch die Häufigkeit bestimmter Satzkonstruktionen die wahrscheinlichste Wortart schätzen.

Auf ein Personalpronomen folgen oft Adjektive und Substantive, aber selten Verben, also liegt beim Ausdruck "Meine Rede" nahe, dass Rede ein Substantiv ist und kein Verb. Diese Verfahren erreichen Genauigkeiten von 95 bis 97 Prozent.

Weiß man, welche Wörter und Wortarten man vor sich hat, geht es darum herauszufinden, was die einzelnen Wörter ausdrücken. Ist "Juhu" Ausdruck einer positiven oder negativen Einstellung? Die simpelste, aber aufwendigste Methode ist es, die Klassifizierung Menschen zu überlassen und die Ergebnisse in einer Datenbank zu sammeln, auf deren Wissen man später zurückgreifen kann.

"Pointwise Mutual Information and Information Retrieval"-Algorithmus

Einer anderer Ansatz, der ohne menschliche Unterstützung, ist der "Pointwise Mutual Information and Information Retrieval"-Algorithmus, der die semantische Ähnlichkeit zweier Wörter ermittelt.

In diesem Fall heißt das: Man hat ein Wort, dessen Stimmung unbekannt ist, und startet eine Suchanfrage, wie oft es in der Nähe eines bekannten Wortes wie "gut" oder "schlecht" auftaucht. Das kann man mit Googles AROUND(n)-Operator durchführen, der alle Suchergebnisse liefert, bei denen zwei Suchwörter im maximalen Abstand von n vorkommen. "Juhu" AROUND(3) "gut" liefert rund 14 Millionen Treffer, "juhu" AROUND(3) "schlecht" 5,6 Millionen. Wiederholt man den Test mit mehreren Referenzwörtern, bekommt man durch die Anzahl der Treffer auf beiden Seiten eine brauchbare Einschätzung der Wortpolarität.

Ein weiterer Ansatz ist der von Sentiwordnet, hier wird eine kleine Ausgangsmenge eindeutig positiver und negativer Wörter als Ausgangsbasis benutzt. In der lexikalischen Datenbank Wordnet sind verwandte Wörter gespeichert, die sogenannte Synsets bilden.

Sentiwordnet ordnet jedem Synset drei Stimmungswerte für positiv, negativ und neutral zu. Von bekannten Synsets ausgehend, werden verwandte Synsets gesucht, deren semantischer Abstand zum Vergleichssynset ein Indikator für die Polarität der Stimmung der Einzelwörter ist.

 Quellen sind Microblogging-DiensteSprache besteht nicht nur aus einzelnen Wörtern 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 55,11€ (Bestpreis!)
  2. 17,49€
  3. 299€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. ab 1.119€ (Ersparnis: 310€)

Morpf 24. Feb 2014

Denken, eigene Meinung... beides erfordert eigenes Engagement. Viel bequemer ist es doch...

Sinnfrei 20. Feb 2014

Frag mal die Anwohner in der Grenzregion zwischen Afghanistan und Pakistan.

janpi3 20. Feb 2014

oder einfach Privat finanzieren wie vor 150 Jahren :D in dein Gesicht - Deutsche Bank XD

Ben Stan 20. Feb 2014

Nice, lustig zu lesen... http://www.kolobok.us/smiles/mini/biggrin_mini.gif

SelfEsteem 19. Feb 2014

Ich denke nicht, dass das hier ein Problem von Rechtsstaatlichkeit, Diktaturen, oder...


Folgen Sie uns
       


PUBG für Smartphones - Test

Wir testen PUBG für Smartphones - eine sehr gute Umsetzung der ursprünglichen Version für PC und Konsole.

PUBG für Smartphones - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /