Text-App mit Markdown-Editor: Abomodell bei Ulysses verärgert Nutzer

Der unter Mac- und iOS-Anwendern beliebte Texteditor Ulysses wird künftig nur noch als Abo vermarktet. Für Bestandskunden gibt es eine Übergangsregelung, doch für Updates müssen auch sie zahlen.

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Ulysses-App
Ulysses-App (Bild: Ulysses / Bildmontage: Golem.de)

Der Hersteller der Schreib-App Ulysses steigt auf ein Abomodell um und verlangt für die Kombination aus iOS- und MacOS-App einen monatlichen oder jährlichen Beitrag von 4,99 Euro beziehungsweise 39,99 Euro. Im Preis ist die Nutzung der App für beide Betriebssysteme Apples enthalten.

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Ulysses steht im App Store und im Mac App Store zum Download bereit und kann zwei Wochen lang kostenfrei getestet werden. Wird das Abo dann nicht eingerichtet, wird der Schreibzugriff gesperrt. Bereits erstellte Ulysses-Dateien lassen sich aber immer lesen. Auch die Exportfunktion bleibt funktionsfähig.

Für Altkunden hat der Hersteller ein Angebot. Wer auf das Abomodell umschwenkt, kann lebenslang mit einem 50-Prozent-Rabatt auf das Jahresabo rechnen. Für Neukunden, welche die App gerade erst erworben haben, ist das Abonnement übergangsweise kostenlos. Die Mac-Version kostete früher einmalig rund 45 Euro, die iOS-App rund 28 Euro.

Der Hersteller zog die früheren Ulysses-Kaufversionen aus den App Stores zurück. Wer diese erworben hatte, kann sie aber weiter benutzen. Vor kurzem erschien noch ein Update, damit die Anwendungen auf MacOS High Sierra und iOS 11 laufen. Die neuen Betriebssysteme will Apple im Herbst 2017 veröffentlichen.

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Unterm Strich günstiger kommen Nutzer von Ulysses an die App, wenn sie beim Abodienst Setapp mitmachen, bei dem aktuell rund 100 Anwendungen bekannter Anbieter für einen monatlichen Preis von 9,99 US-Dollar vermietet werden, darunter auch der Texteditor.

Die Reaktionen auf den Schritt zum Abomodell, den der Hersteller ausführlich auf Medium begründet, sind größtenteils negativ. Viele Anwender kündigten an, die App künftig nicht mehr zu nutzen oder Alternativen zu suchen.

Mac- und Windows-Anwender sind schon seit langem damit konfrontiert, dass immer mehr Hersteller ihre Geschäftsmodelle umstellen, um kontinuierliche Einnahmen zu erzielen. So gibt es etwa Microsoft Office, Adobe Photoshop und die anderen Anwendungen der Creative Suite nur noch gegen einen jährlichen oder monatlichen Abobetrag.

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/mecki78 12. Aug 2017

Ja, aber er baut ihn nicht für dich um. Wäre dir also damit geholfen, wenn der...

Oktavian 11. Aug 2017

Die Verärgerung der bestehenden Nutzer war wohl eher ein Übel, das man in Kauf genommen...

Oktavian 11. Aug 2017

Welches Datum sollten wir denn sonst haben heute? Alles andere wäre doch albern.

Icestorm 11. Aug 2017

Das kann sich auch sehr schnell ändern.



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