Texas Instruments: Projektoren in Handys und Tablets bald mit 720p-Auflösung

DLP hat mit "Tilt & Roll" eine neue DLP-Pixel-Architektur (Digital Light Processing) vorgestellt, die den Bau kleiner Picoprojektoren ermöglichen soll. Diese erreichen eine gegenüber derzeitigen Modellen verdoppelte Auflösung und sollen gleichzeitig um 30 Prozent heller und energieeffizienter sein. Technische Details zu der neuen Architektur teilte Texas Instruments noch nicht mit.
Die DLP-Technik von Texas Instruments basiert auf einem Halbleiter mit Millionen darauf befindlichen, mikroskopisch kleinen Spiegeln. Diese können sich bis zu 5.000-mal in der Sekunde umklappen und das daraufgestrahlte rote, grüne und blaue Licht reflektieren. DLPs sind im Gegensatz zu LCDs gegen Hitze, Feuchtigkeit oder Erschütterungen relativ unempfindlich.
Im Android-Smartphone Samsung Galaxy Beam ist beispielsweise ein Projektor integriert, der aktuell nur eine Helligkeit von 15 Lumen und eine Auflösung von 640 x 360 Pixeln hat.
Viel heller wird auch die neue Technik nicht
Mit dem neuen DLP-Chip von Texas Instruments könnten Smartphones gebaut werden, die auf eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und knapp 20 Lumen kommen. Selbst das erfordert zwar immer noch vollständig abgedunkelte Räume, aber die Auflösung läge damit schon über der von DVD-Video-Material.
Die neuen DLP-Chips befinden sich derzeit in der Bemusterungsphase bei den Herstellern. Erst Ende des Jahres 2013 sollen Produkte mit dieser Projektortechnik auf den Markt kommen.



