• IT-Karriere:
  • Services:

Teut Weidemann: Die Tricks der Free-to-Play-Betreiber

Es gibt faire Free-to-Play-Spiele wie Hearthstone, und es gibt nicht so faire. Im Videointerview mit Golem.de spricht Teut Weidemann über die Monetarisierungmethoden der Hersteller - und worauf sich Hardcorespieler langfristig einstellen müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Teut Weidemann
Teut Weidemann (Bild: Golem.de)

Vermutlich hat schon fast jeder Spieler in einem Free-to-Play-Spiel aus Versehen auf eine Kaufen-Schaltfläche geklickt. Oder sich über ein Menü geärgert, bei dem nicht ganz klar war: Wo muss ich hier klicken, um kein Geld für ein kostenpflichtiges Extra auszugeben? "Spieler wissen, dass so etwas Absicht ist", sagt Teut Weidemann auf der Quo Vadis.

Inhalt:
  1. Teut Weidemann: Die Tricks der Free-to-Play-Betreiber
  2. Spiel statt Glück

Der Branchenveteran berät Unternehmen dabei, ihre Free-to-Play-Spiele optimal zu gestalten - um im Idealfall nicht nur fair mit dem Kunden umzugehen, sondern gerade dadurch auch die Umsätze zu steigern. Zuletzt war Weidemann unter anderem an der Produktion von Assassin's Creed Identity beteiligt, das momentan in Australien und Neuseeland für Android und iOS erhältlich ist und voraussichtlich im Laufe des Jahres im Rest der Welt erscheint.

"Gerade mit dem zahlenden Spieler sollten die Betreiber von Free-to-Play-Games gut umgehen", so Weidemann. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die viele erfolgreiche Titel beherzigen - nicht nur das frisch mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnete Hearthstone von Blizzard.

Aber nicht alle Spiele sind so fair. So gebe es laut Weidemann Hersteller, die in ihren Werken etwa ein Item-Abo mal für 15 und mal für 25 US-Dollar anbieten - den höheren Preis bekämen ausgerechnet die Spieler, die schon Geld investiert hätten. "Sie haben gezahlt und sind offenbar bereit, Geld auszugeben", schätzt Weidemann die Logik dieser Betreiber ein. Es gebe Entwickler, die aus dem gleichem Grund bewusst die Anzahl der frei verfügbaren Gegenstände verringern und den Schwierigkeitsgrad anheben würden, sobald ein Spieler erstes Echtgeld investiert habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Spiel statt Glück 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 1m 8K HDMI 2.1 Ultra High Speed 48G 4K@120Hz/8K@60Hz + 1m Cat 8 Netzwerkkabel für 17,90€)
  2. 679€ (inkl. 60€-Rabatt + 60€-Gutschein - Release: 01.06.)
  3. 1.199€ (Bestpreis)

caldeum 29. Apr 2015

Ich würde die Truhenplatzerweiterungen unter "Bequemlichkeit" abstempeln - wie z.B. auch...

User_x 29. Apr 2015

Nix verstehen...

Proctrap 28. Apr 2015

Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen ;)

.02 Cents 27. Apr 2015

Ich denke es geht um alle Online Spiele mit Shop System. Soweit ich das verfolgt habe...

Hotohori 27. Apr 2015

Och, Firmen kommen da auf die lustigsten Ideen. Bei Spielen wird dann auch gerne mal...


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /