Teurer RAM: Steam Deck ist zeitweise nicht mehr auf Lager
Seit einiger Zeit ist das Steam Deck OLED eher schlecht verfügbar und in einigen Märkten sogar ausverkauft. Valve hat nun erklärt, warum Nachlieferungen auf sich warten lassen: Aufgrund der aktuellen Speicherkrise und den damit verbundenen hohen RAM-Preisen könne die Konsole nicht zu den versprochenen Preisen angeboten werden. "Das Steam Deck OLED ist temporär wegen hohen Arbeitsspeicher- und SSD-Preisen nicht auf Lager" , schreibt Valve auf der US-Webseite des Steam Deck. ( via The Verge(öffnet im neuen Fenster) )
Über die deutschsprachige Steam-Webseite(öffnet im neuen Fenster) lässt sich zumindest die teure OLED-Variante mit 1-TByte-SSD für 670 Euro noch bestellen. Die günstigere Version mit 512-GByte-SSD für 570 Euro ist auch hierzulande bereits ausverkauft. Das Steam Deck LCD mit 256-GByte-SSD und kleinerem Akku wird laut Valve hingegen gar nicht mehr hergestellt. "Sobald alle vorhandenen Geräte ausverkauft sind, ist dieses Modell nicht mehr verfügbar" , heißt es.
Viele Konsolen betroffen
Wie lange die Lieferengpässe bestehen bleiben , konnte auch Valve nicht sagen. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Verfügbarkeit erst in mehreren Monaten wieder verbessert. Unternehmen wie Micron haben ihre RAM-Kapazitäten für das Jahr 2026 bereits völlig ausgebucht. Erst ab dem nächsten Jahr ist dann wieder eine Besserung auf dem Markt zu erwarten. Da sowohl RAM als auch SSDs Flash-Bausteine nutzen, werden auch SSDs von den Lieferengpässen beeinträchtigt.
Bei Valve führte das bereits zur Entscheidung, neue Steam-Hardware wie die Steam Machines zu verschieben. Auch Sonys Nachfolger der Playstation 5 wird laut aktuellen Berichten wohl deutlich später erscheinen , während aktuelle Konsolen und Computer teurer werden.
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