Teurer: Deutsche Verleger gegen "Apples Preisüberfall" im App Store

Die Zeitungs- und Zeitschriftenverleger nennen die Preiserhöhung im App Store "nicht erklärbar und absolut verantwortungslos". Weder Verlage noch Nutzer seien informiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
Helmut Heinen, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) (Bild: BDZV)

Die deutschen Verlegerverbände haben mit heftiger Kritik auf die Preiserhöhung im iTunes App Store und im Mac App Store reagiert. "Die nicht angekündigten deutlichen Preiserhöhungen von Apple für die Angebote im App Store und iTunes Store wirken sich als inakzeptabler Eingriff in die Preishoheit der Verlage aus, der ihrem wachsenden Mobile-Geschäft schadet und sich über die Kundeninteressen hinwegsetzt", erklärten Sprecher des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am 26. Oktober 2012.

Stellenmarkt
  1. Leiter Escalation- und Incident-Management (m/w/d)
    ENTEGA Medianet GmbH über KEPPLER.Personalberatung, Darmstadt
  2. Testingenieur (w/m/d) in der Automobilindustrie
    Vdynamics GmbH, München
Detailsuche

Digitale Magazine fürs iPad können damit plötzlich teurer als ihre Printvarianten sein. Das gegenüber den entsprechenden Printprodukten "austarierte Preisniveau" gerate dadurch "erheblich durcheinander", kritisierten die Verlegerverbände. Wegen der Auto-Renewal-Funktion seien bereits jetzt viele Abos automatisch beendet worden. Durch Preisänderungen endeten bestimmte Abonnements automatisch und müssten vom Nutzer erst wieder in Gang gesetzt werden, erklärte ein Verbandssprecher Golem.de. "Das Verhalten ist nicht erklärbar und absolut verantwortungslos", so die Verbände. Weder Verlage noch Nutzer seien informiert worden.

Zum Glück gebe es "weitere interessante Geschäftspartner im App-Markt".

Bei einer Gegenüberstellung der alten und neuen Preismatrix ergeben sich Preissteigerungen zwischen 7 und 20 Prozent.

Golem Akademie
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    , Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das neue, optisch überarbeite iTunes 11 sollte Ende Oktober 2012 erhältlich sein. Bisher ist die Software jedoch noch nicht erschienen. Bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse hieß es lediglich, dass sich Apple auf die neue Software freue.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Tigerf 29. Okt 2012

Die Verleger haben sich doch gerne zum abhängigen Software-Lieferanten für Apple...

S-Talker 29. Okt 2012

Muhahaha... da haben sich zwei gefunden. Popcorn machen und zurück lehnen...

deus-ex 28. Okt 2012

Einfach eine Preisstufe tiefer wählen und ihr habt den alten Preis. Geht bei 45 von 50...

Wary 28. Okt 2012

Also wenn ich in Europa eine App primär für Europäer verkaufe, dann ist mir aber der...

theonlyone 28. Okt 2012

Muss das Magazin eben in Zukunft 0,89 kosten ^^ Problem gelöst ;P



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /