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Teurer Arbeitsspeicher: RAM-Preise sinken im Vergleich zum Vormonat

Zumindest auf dem deutschen Markt sind einige Arbeitsspeicher-Kits wieder günstiger geworden. Teuer bleiben sie trotzdem.
/ Oliver Nickel
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Der DDR5-RAM ist weiterhin sehr teuer. (Bild: Corsair)
Der DDR5-RAM ist weiterhin sehr teuer. Bild: Corsair

Seit dem Herbst 2025 steigen die Preise für Arbeitsspeicher drastisch. Jetzt im Februar 2026 scheint sich allerdings offenbar ein Preisplateau eingestellt zu haben. So bezahlten Kunden im Januar 2026 noch etwa 344 Prozent mehr Geld im Vergleich zum September 2025, im Februar 2026 meist gleich viel Geld oder sogar weniger. Die Steigung fiel auf 313,73 Prozent. Das Magazin Computerbase(öffnet im neuen Fenster) erhob diese Zahlen pro Monat für zwölf verschiedene DRAM-Kits.

Demnach kostet ein 32-GByte-Kit vom Typ Corsair Vengeance RGB mittlerweile 529 Euro. Das sind 10 Euro weniger als noch im Januar. 32 GByte RAM vom Typ Teamgroup T-Create Expert kosten aktuell knapp 450 Euro. Vor einem Monat lag der Preis noch bei 545 Euro.

Es sind zudem nicht alle von Computerbase geprüften Produkte günstiger geworden: Zwei der zwölf Kits wurden noch teurer. Darunter ist auch das G.Skill Aegis UDIMM Kit mit 32 GByte Kapazität als einziges DDR4-Set unter ihnen. Ein weiteres Kit ist im Preis stabil geblieben.

SSDs und HDDs steigen auch im Preis

Der erste Monat des Jahres kann auch als der Monat mit den größten Preisanstiegen bisher genannt werden. Vermutlich haben Versandhändler und Hersteller sich auch die Presseberichte und die damit verbundenen Kundenreaktionen um die steigenden RAM-Preise zunutze gemacht und Preise deshalb besonders stark angehoben.

Möglicherweise könnten die Preise im März zudem weiter steigen. Am Ende sind Kunden aber auch nur gewillt, einen bestimmten Preis zu bezahlen. Diese Grenze wurde im Februar 2026 wohl bereits bei den meisten Arbeitsspeicher-Modulen erreicht.

Bei SSDs und HDDs können derweil weiterhin drastische Preissteigerungen festgestellt werden. So sind HDDs im Vergleich zum Vormonat etwa 46 Prozent teurer geworden. SSDs haben im gleichen Zeitraum um 74 Prozent zugelegt. Beide Trends sind ebenfalls auf Lieferengpässe und den erhöhten Speicherbedarf in Rechenzentren durch den KI-Hype zurückzuführen.


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