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Teure Schäden: Tesla-Besitzer müssen höhere Versicherungsprämien bezahlen

Die Versicherungsprämien für das Tesla-Model S könnten in den USA teilweise um etwa 30 Prozent steigen. Der Großversicherer AAA hebt aufgrund häufiger Inanspruchnahme und hoher Kosten die Prämien an. Tesla wehrt sich gegen die Einstufung der Elektroautos.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Tesla Model S
Tesla Model S (Bild: Tesla)

Der US-Autoversicherer AAA will die Versicherungsprämien für Tesla-Fahrzeuge wegen häufiger Schäden um rund 30 Prozent anheben. Tesla bestreitet die Datenanalyse des Highway Loss Data Institute, derzufolge die Fahrzeuge Model X und Model S häufiger als Vergleichsmodelle repariert werden müssten, und die Unfallschadensbeseitigung teurer als bei Modellen der Vergleichsgruppe sei.

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"Diese Analyse ist schwer fehlerhaft und reflektiert nicht die Realität", teilte der Elektrofahrzeughersteller der Website Automotive News mit. "Unter anderem werden Model S und X mit Autos verglichen, die ihnen nicht einmal entfernt ähneln, darunter ein Volvo-Kombi."

Anthony Ptasznik, Chefanalyst von AAA (The Auto Club Group), sagte, es seien landesweite Daten des Highway Loss Data Institute herangezogen worden, welche die gleichen Muster aufwiesen wie die eigenen Daten. Andere große Versicherungsgesellschaften wie State Farm und Geico haben bisher keine Änderungen geplant.

Im Bericht des Highway Loss Data Institute werden Modelle der Jahrgänge 2014 bis 2016 aufgelistet, die nach Größe, Gewicht und konkurrierenden Modellen in Klassen aufgeteilt sind. Die Häufigkeit und Kosten der Versicherungsschäden einzelner Fahrzeuge werden mit den Klassendurchschnitten verglichen.

"Teslas sind an vielen Unfällen beteiligt, und es ist teuer, sie nachher zu reparieren", sagte Russ Rader, Sprecher des Insurance Institute für Highway Safety, zu dem das Highway Loss Data Institute gehört.

Das Model S wird als großes Luxusfahrzeug klassifiziert. Weitere Modelle dieser Klasse sind der Volvo XC70, der Audi A6, die Mercedes-Benz E-Klasse und die BMW 5er-Reihe.

Das Model S kann je nach Ausstattung und Einstellung eine Geschwindigkeit von 100 km/h in 2,7 Sekunden erreichen. Die hohe Beschleunigung könnte viele Fahrer in Alltagssituationen überfordern und dazu führen, dass relativ viele Unfälle passieren. So spurtstark sind die Vergleichsfahrzeuge nicht. Zudem verwendet Tesla für die Karosserie und andere Teile Aluminium, was aufwändigere Reparaturen als bei Stahlkarosserien bedeuten kann.



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Berner Rösti 09. Jun 2017

Aber nicht von selbst. ;)

oxybenzol 08. Jun 2017

Wenn Radarwellen von allen Materialien gleich reflektiert werden, würde es keine Stealth...

tingelchen 08. Jun 2017

Fakten bringen halt nur was, wenn man diese auch richtig versteht ;)

tingelchen 08. Jun 2017

Im Artikel steht: Alle diese Fahrzeuge gehören nicht in die Luxusklasse. Es ist obere...

azeu 08. Jun 2017

Die Investitionen von Tesla sind ziemlich sichtbar, auf der Straße.


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