Abo
  • Services:

Teure Messehalle: Cebit-Chef Pörschmann muss gehen

Cebit-Chef Frank Pörschmann muss wegen der Kostenexplosion beim Bau einer neuen Halle gehen. Er wird auf Drängen des Aufsichtsrats den Vorstand der Deutschen Messe AG verlassen.

Artikel veröffentlicht am , dpa/Deutsche Presse-Agentur
Auf der Cebit 2011
Auf der Cebit 2011 (Bild: Johannes Eisele/AFP Photo)

Unternehmenskreise bestätigten der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag entsprechende Informationen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ). Das Blatt berichtete, dass die neue Multifunktionshalle rund 18 Millionen Euro und damit um fast die Hälfte teurer als geplant werde. Ein Messe-Sprecher wollte sich zu dem Thema nicht äußern.

Stellenmarkt
  1. Membrain GmbH, Hamburg, Stuttgart
  2. Clariant SE, Sulzbach (Taunus)

Die millionenschwere Fehlkalkulation werde Pörschmann ebenso angelastet wie eine mangelnde Kommunikation mit den Aufsichtsgremien. Die Kostenplanung der Architekten sei nicht sorgfältig genug geprüft worden, verlautete nach "HAZ"-Informationen aus dem Aufsichtsrat.

Pörschmann war 2010 vom IT-Konzern IBM zur Deutschen Messe AG gekommen und zeichnete zunächst als Bereichsleiter für die Umsetzung der weltgrößten Computermesse Cebit verantwortlich. Seit dem 1. April 2012 verantwortete Pörschmann neben der weltgrößten Computermesse Cebit auch die Geländeplanung der Deutschen Messe AG. Der 43-Jährige werde sein Amt nun Ende April niederlegen.

Nachfolger von Pörschmann soll nach "HAZ"-Informationen Oliver Frese werden. Der 45 Jahre alte Geschäftsbereichsleiter für die Hannover Messe ist seit 2004 im Unternehmen.

Pörschmanns Vision für die Zukunft der Cebit war es, die Messe zu einer Schnittstelle zwischen IT-Branche und anderen Industrien wie Maschinenbau oder Auto zu machen. Die Messe konnte zuletzt den Rückgang der Ausstellerzahlen deutlich abbremsen. Mit dem Fokus auf professionelle Anwender kamen jedoch stetig weniger Besucher.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

manitu 19. Apr 2013

Das Problem sind hier mehr die Ausschreibungen. In der Ausschreibung gewinnt eben nicht...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018)

Ein Convertible mit E-Ink-Display - das Yoga Book C930 ist ein Hingucker, aber wie bedient es sich? Wir haben es ausprobiert.

Lenovo Yoga Book C930 mit E-Ink-Display ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

    •  /