Teststrecke: Hyperloop wird in Kalifornien gebaut

Das Transportsystem Hyperloop wird gebaut - zumindest in Form einer Teststrecke in Kalifornien. Damit soll das System erprobt werden, das später einmal Menschen mit 1.200 km/h in einer teilevakuierten Röhre transportieren soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Hyperloop: funktionsfähiges System noch in diesem Jahrzehnt geplant
Hyperloop: funktionsfähiges System noch in diesem Jahrzehnt geplant (Bild: Elon Musk)

Hyperloop Transportation Technologies hat nach einem Bericht von Wired den Vertrag mit den Landbesitzern in Kalifornien unterzeichnet, auf deren Boden die Teststrecke für die erste Hyperloop-Bahn errichtet werden soll. Sie wird etwa 8 km lang sein und entlang der Interstate 5 gebaut werden. Auf der Anlage sind allerdings aufgrund ihrer geringen Länge nur 320 km/h Spitzengeschwindigkeit möglich.

  • Hyperloop-Konzeptzeichnung (Bilder: Elon Musk/SpaceX)
  • 28 Passagiere sollen in einer Hyperloop-Kapsel Platz finden.
  • Zwei Röhren sollen auf Pylonen errichtet werden.
  • Ein Kompressor soll die Luft vorn ansaugen und hinten wieder ausstoßen.
  • Mit 1.220 km/h durch die Röhre
  • Hyperloop-Kapsel
  • Schemazeichnung des Hyperloop-Systems
Hyperloop-Konzeptzeichnung (Bilder: Elon Musk/SpaceX)
Stellenmarkt
  1. IT-Referent (w/m/d) Digitalisierung Fahrgastsicherheit / -service
    Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Köln
  2. Software Functional Safety Manager (f/m/d)
    Aptiv Services Deutschland GmbH, Wuppertal
Detailsuche

Elon Musk, der das System 2013 vorstellte, aber nichts mit Hyperloop Transportation Technologies zu tun hat, kündigte an, seine eigene Teststrecke zu bauen, die gleich lang sein und vermutlich in Texas entstehen wird. Dort sollen Hyperloop-Designs getestet werden.

Die Röhre, in der 28 Passagiere in einer Kapsel in Schallgeschwindigkeit transportiert werden, soll hohe Geschwindigkeiten durch eine Teilevakuierung erreichen, um die Reibung zu verringern. Der Antrieb ist eine Mischung aus Luftkissen- und Magnetschwebetechnik. Die Kapseln schweben auf einer Art Luftpolster. Angetrieben werden sie mit Langstator-Linearmotoren - diese Motoren bewegen auch Magnetschwebebahnen wie den Transrapid.

Der Zeitplan von Hyperloop war von Anfang an ehrgeizig: Mitte 2014 sollte der Bau des ersten Prototyps beginnen, der Anfang 2015 fertig sein sollte. Im ersten Quartal 2015 wollte ihn Hyperloop Transportation Technologies vorführen. Das große Ziel sind aber keine kurzen Röhren, sondern eine Verbindung zwischen Los Angeles und San Francisco. Die Fahrt soll nur 35 Minuten dauern.

Teststrecke soll 100 Millionen US-Dollar kosten

Golem Karrierewelt
  1. Go für Einsteiger: virtueller Zwei-Tages-Workshop
    26./27.09.2022, Virtuell
  2. Adobe Photoshop für Social Media Anwendungen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24./25.08.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Herausforderung bei höheren Geschwindigkeiten wird die Röhre sein, die extrem präzise gefertigt sein muss. Geringe Abweichungen könnten hier fatale Folgen haben, wenn der Hochgeschwindigkeitszug sie passiert. Außerdem muss das Teilvakuum gehalten werden - weil nur so die Geschwindigkeit überhaupt erreicht werden kann. Ein Leck könnte fatale Folgen haben. Ein geringer Fehler auf der gesamten Strecke könnte schon erhebliche Konsequenzen haben, was das System sehr anfällig machen könnte.

Die Teststrecke soll nach Informationen von Wired etwa 100 Millionen US-Dollar kosten, die im Rahmen eines Börsengangs eingesammelt werden sollen. Eine Röhre zwischen Los Angeles und San Francisco (640 km) würde demzufolge hochgerechnet etwa 8 Milliarden US-Dollar kosten. Das wäre immer noch erheblich günstiger als das, was der Staat plant: Eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke, die die beiden Städte verbindet, soll 67,6 Milliarden US-Dollar kosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Eheran 28. Mai 2015

Bitte setz dich in Vorlesungen zu Thema Werkstofftechnik, Physik und technische Mechanik.

M.P. 28. Mai 2015

Mir fällt hingegen keineswegs als erstes ein, die Suchmaschine aufzumachen, wenn ich ein...

M.P. 28. Mai 2015

Da könnte man hier im Ruhrgebiet alte Schätze der Industriekultur wiederbeleben...

Ach 28. Mai 2015

Eigentlich eine nette Mischung aus Pros und Cons. Im Prinzip, und wenn man von der...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
James Webb Space Telescope
Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben

Die in der Raumfahrt verwendete Software ist manchmal kurios. Im Fall des JWST wird das ISIM mit Javascript kontrolliert und betrieben.

James Webb Space Telescope: Das Weltraumteleskop wird mit Javascript betrieben
Artikel
  1. Betrug: Wenn die Phishing-Mail wirklich von Paypal kommt
    Betrug
    Wenn die Phishing-Mail wirklich von Paypal kommt

    Die E-Mail stammt von Paypals Servern und weist auf eine unter Paypal.com einsehbare Transaktion hin. Doch hinter E-Mail und Hotline stecken Betrüger.

  2. ADAC-Test: Elektroautos als Zugmaschinen - was bringt's?
    ADAC-Test
    Elektroautos als Zugmaschinen - was bringt's?

    Der ADAC hat den Stromverbrauch von Elektroautos mit Anhängern und Fahrradgepäckträgern gemessen. Gute Noten gibt es dabei keine.

  3. Botnetz: Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff
    Botnetz
    Google blockiert Rekord-DDoS-Angriff

    Für einen Kunden konnte Google den größten HTTPS-basierten DDoS-Angriff mit 46 Millionen Anfragen pro Sekunde abwehren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (MSI RTX 3090 Gaming 1.269€, Seagate Festplatte ext. 18 TB 295€) • PS5-Deals (Uncharted Legacy of Thieves 15,38€, Horzizon FW 39,99€) • HP HyperX Gaming-Maus -51% • Alternate (Kingston Fury DDR5-6000 32GB 219,90€ statt 246€) • Samsung Galaxy S22+ 5G 128 GB 839,99€ [Werbung]
    •  /