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Der Zauberwürfel im Nebel
Der Zauberwürfel im Nebel (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Intels Schnellster mit Wasserkühlung und ein effizientes Mainboard

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Neben der Wahl des Gehäuses war bei der Konzeption des Zauberwürfels der Prozessor entscheidend. Er ist neben der Grafikkarte die größte Wärmequelle im PC und muss so schnell sein, dass er auch in Jahren für alle dann erscheinenden Spiele fix genug ist. Also haben wir zum Core i7-5960X alias Haswell-E gegriffen. Er ist Intels erster Achtkerner für Desktop-PCs, wenn man die teuren Workstation-Xeons außer Acht lässt.

Diese acht Cores entsprechen der Anzahl der Kerne, die in den SoCs von Playstation 4 und Xbox One stecken. Es ist davon auszugehen, dass die lange vernachlässigte Aufteilung der Programme in Threads in den nächsten Jahren mit Verbreitung dieser Konsolen stetig besser wird, was aber parallel mit einer Entlastung der CPUs durch neue Schnittstellen wie Mantle und DirectX-12 läuft.

  • Die obere Entlüftungsöffnung, die direkt von den Lüftern getroffen wird (Fotos: Nico Ernst)
  • Viele Grafikkarten führen Abluft auch nach oben ab. (Fotos: Nico Ernst)
  • Verdeckt verlegte Kabel und gedrehter Wasserkühler behindern den Luftstrom nicht. (Fotos: Nico Ernst)
  • Versteckte Kabel für eine zweite Grafikkarte (Fotos: Nico Ernst)
  • Golems neue Testplattform für Grafikkarten (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Verriegelung der Karte ist beim X99-A leicht erreichbar. (Fotos: Nico Ernst)
  • Aus der Bauphase: Die Grafikkarte kann selbst Luft von vorne ansaugen, der Lüfter rechts wurde später befestigt. (Fotos: Nico Ernst)
  • Der Wechselrahmen erlaubt schnellen Tausch der SSD. (Fotos: Nico Ernst)
  • Mit Gaffertape sind die seitlichen Öffnungen verschlossen, die vorher... (Fotos: Nico Ernst)
  • ... so aussahen. (Fotos: Nico Ernst)
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, Gesamtpunkte
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, Gesamtpunkte
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, 700-Watt-Netzteil, 1 FHD-Monitor
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, 700-Watt-Netzteil, 1 FHD-Monitor
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, 700-Watt-Netzteil, 1 FHD-Monitor
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
Die Verriegelung der Karte ist beim X99-A leicht erreichbar. (Fotos: Nico Ernst)

Für den Spielealltag sollte aber ein Quad-Core noch lange ausreichen, die Reserven des 5960X sind für unsere Zwecke vorwiegend für die Videoaufzeichnung im Hintergrund und andere Tools wie Fraps und GPU-Z nützlich, wobei die acht weiteren Kerne per Hyperthreading auch den Effekt der Neuverteilung der Threads mildern.

Damit der Prozessor den PC nicht zu sehr aufheizt, haben wir ihn mit der AIO-Wasserkühlung Seidon 120 V2 von Cooler Master versehen. Solche Systeme, die vorgefüllt geliefert werden und einfach einzubauen sind, haben sich in den vergangenen vier Jahren in Redaktions-PCs von Golem.de als zuverlässig erwiesen und führen den Großteil der Abwärme der CPU direkt aus dem Gehäuse. Die Kombination aus Radiator und Lüfter haben wir an den 120-Millimeter-Einbauplatz über der ATX-Blende montiert, wo der Ventilator auch einen Wärmestau an den hinteren Spannungswandlern und Speichermodulen verhindert. Die Wasserleitungen sind, wenn der Wasserblock gedreht wird, zudem nicht beim Hantieren mit Grafikkarten im Weg.

  • Die obere Entlüftungsöffnung, die direkt von den Lüftern getroffen wird (Fotos: Nico Ernst)
  • Viele Grafikkarten führen Abluft auch nach oben ab. (Fotos: Nico Ernst)
  • Verdeckt verlegte Kabel und gedrehter Wasserkühler behindern den Luftstrom nicht. (Fotos: Nico Ernst)
  • Versteckte Kabel für eine zweite Grafikkarte (Fotos: Nico Ernst)
  • Golems neue Testplattform für Grafikkarten (Fotos: Nico Ernst)
  • Die Verriegelung der Karte ist beim X99-A leicht erreichbar. (Fotos: Nico Ernst)
  • Aus der Bauphase: Die Grafikkarte kann selbst Luft von vorne ansaugen, der Lüfter rechts wurde später befestigt. (Fotos: Nico Ernst)
  • Der Wechselrahmen erlaubt schnellen Tausch der SSD. (Fotos: Nico Ernst)
  • Mit Gaffertape sind die seitlichen Öffnungen verschlossen, die vorher... (Fotos: Nico Ernst)
  • ... so aussahen. (Fotos: Nico Ernst)
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, Gesamtpunkte
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, Gesamtpunkte
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, 700-Watt-Netzteil, 1 FHD-Monitor
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, 700-Watt-Netzteil, 1 FHD-Monitor
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, 700-Watt-Netzteil, 1 FHD-Monitor
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
  • Core i7-5960X, 16 GByte DDR4-2400, max. Details
Mit Gaffertape sind die seitlichen Öffnungen verschlossen, die vorher... (Fotos: Nico Ernst)

In mehrwöchigen Tests kühlte die Seidon den 5960X auch dann zuverlässig, wenn wir ihn auf 4,2 GHz für alle Kerne übertaktet hatten. Auch 4,5 GHz sind bei den meisten Haswell-E zu erreichen, für die Grafiktests der Zukunft belassen wir den Prozessor aber bei den werksseitigen 3,0 bis 3,5 GHz, weil das System für jeden nachzubauen sein soll und die Ergebnisse so nachvollziehbar bleiben.

Als Mainboard haben wir uns für das X99-A von Asus entschieden. Es ist mit rund 220 Euro nicht nur eines der günstigsten Boards für den Sockel 2011-3, sondern auch eines der effizientesten. In der Bauphase, also ohne weitere Lüfter und Peripherie, haben wir Werte von rund 35 Watt bei ruhendem Windows-Desktop mit einer passiven Radeon HD 6450 gemessen. Mit aktuellen High-End-Grafikkarten und Zubehör kommt der fertige Zauberwürfel auf rund 55 Watt. Das liegt nicht nur am elektrischen Design des X99-A, sondern auch daran, dass Asus bis auf einen USB-3.0-Controller von Asmedia alle sonst üblichen Zusatzchips eingespart hat. Da wir die weiteren Ports nicht brauchen, haben wir auch den Asmedia-Chip abgeschaltet.

Gleiches gilt auch für die LED-Beleuchtung des Boards, was ein weiteres Watt einspart. Die tiefen Schlafzustände, insbesondere den C6-Modus der CPU, haben wir für Prozessor, Chipsatz und PCI Express aktiviert. Vor allem das Einschalten des ASPM, was ohne Last PCIe-Lanes deaktiviert, bringt eine recht große Ersparnis in Ruhe und unter Last und wirkt sich nicht auf die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems aus. Ebenso ist Intels aktueller Rapid-Storage-Treiber installiert, was für die Sata-Geräte das ein oder andere Watt einsparen kann. Als RAM dienen 16 GByte DDR4-Speicher mit effektiv 2.400 MHz von G.Skill. Sie sind auf vier Module verteilt, um die ebenso vielen Speicherkanäle des Haswell-E zu nutzen. Die Timings von CL15-15-15-35 lassen wir vom XMP-Profil der DIMMs und dem Mainboard automatisch einstellen.

 Testplattform für Grafikkarten: Des Golems ZauberwürfelKonstanter Airflow von vorne nach hinten 

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KritikerKritiker 09. Feb 2015

haha, cool, dass du es gemerkt hast. Das war wirklich Masterhaft :D Okay... das ist...

KritikerKritiker 09. Feb 2015

Ach, ich denke, der master bleibt da schön cool^^ er ist schließlich ein cooler master! :D

plutoniumsulfat 29. Jan 2015

Da gibts doch schon für 20 Euro ganz passable Alternativen.

xSynth 29. Jan 2015

http://www.oxforddictionaries.com/definition/english/router#router-2 Es sind zwei...

Menplant 29. Jan 2015

Was ist eigentlich mit modularen Gehäusen wie Thermaltake Level 10 oder Razer Christine...



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