Abo
  • Services:

Kritik und Fazit

Die Levels sind schön, aber sehr linear angelegt - Carter & Co. arbeiten sich von einem Gefecht zum nächsten vor, was irgendwann sehr vorhersehbar wird. Wann immer ein Auto quergestellt ist oder ein Mäuerchen im Weg steht, sind auch die nächsten Außerirdischen nicht weit.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Zwischendurch kümmert sich der Spieler um sein Team, das er immer wieder neu zusammenstellen kann, und um Upgrades. Sobald Carter oder ein Gefährte genug Erfahrungspunkte gesammelt haben, gibt es verbesserte Fähigkeiten. So kann der Held selbst anfangs nur sich und andere heilen, später darf er mit einer Art Macht-Griff die Feinde in die Luft schleudern, wo sie besonders leicht auszuschalten sind. Auch die Begleiter lernen dazu - es lohnt sich also, sie vor dem Ableben zu bewahren, was auch abhängig vom Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger herausfordernd ist.

  • Agent Carter geht in Deckung, während eine Sonde neue Aliens bringt.
  • Im Hauptquartier von The Bureau wird hart gearbeitet.
  • Eine US-Kleinstadt in der Hand von Aliens...
  • Im Gespräch mit Direktor Faulke kann Carter aus mehreren Antworten wählen - die er aber meist einfach nacheinander abarbeitet.
  • Zwischendurch ist Bürokram wie die Team-Verwaltung gefragt.
  • Der Helikopter bringt Carter und sein Team zum Einsatzort.
  • Die Aliens legen alles in Schutt und Asche...
  • Im Pausenmodus visiert ein Scharfschütze sein Ziel an.
  • Die Außerirdischen haben allerlei seltsame Dinge mitgebracht...
  • Im Hauptquartier kann sich der Spieler über Vorgänge in den USA informieren und Missionen auswählen.
  • Das Fadenkreuz wird rot, sobald die Waffe treffen würde.
  • Beim Ausbau der Fähigkeiten gibt es manchmal mehrere Alternativen.
  • Meist kämpft Carter auf überschaubaren Arealen.
  • Einer der größeren Aliens greift an...
  • ... und wenig später eine Art Mech.
Die Außerirdischen haben allerlei seltsame Dinge mitgebracht...

Falls mal keine Kämpfe stattfinden, verbringt der Spieler viel Zeit in teils sehr ausführlichen - immerhin abbrechbaren - Gesprächen mit anderen relevanten Figuren. In einigen Dialogen ist es möglich, dem Gegenüber per Option gezielt Fragen zu stellen oder Antworten zu geben, was minimale Auswirkungen auf die Handlung hat.

Grafisch sieht The Bureau vor allem dank der schön umgesetzten Welt des Jahres 1962 gut aus. Die Protagonisten wirken wie aus Hollywoodfilmen der damaligen Zeit. Standardmäßig ist sogar ein leichter Graining-Filter über das Bild gelegt, der ebenfalls an Filme erinnert. Er lässt sich wahlweise im Grafikmenü ausschalten. Die Umgebungen sind stimmungsvoll in Szene gesetzt, sowohl die US-Provinznester als auch das Bureau-Hauptquartier mit seinen Röhrenmonitorwänden wirken sehr authentisch.

Xcom: The Bureau ist ab dem 23. August 2013 für Window-PC, Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich und kostet je nach Plattform 50 oder 60 Euro. Die Lokalisierung ist spürbar aufwendig, die deutschen Stimmen sind gut ausgewählt - allerdings sprechen sie oft nicht lippensynchron zum Geschehen auf dem Bildschirm. Das Spiel erscheint hierzulande ungeschnitten mit einer USK-Freigabe ab 18 Jahren. Einen Multiplayermodus gibt es nicht.

Fazit

Wir hätten Xcom: The Bureau gerne super gefunden - wegen der schönen und stimmungsvollen Grafik, der intelligenten Mischung aus Action und Taktik, der interessanten Figuren und der vielversprechenden Handlung.

Leider sind wir beim Spielen zu oft enttäuscht worden. Wir verloren im Storymodus recht schnell die Lust an den langen Gesprächen und ermüdenden Spaziergängen durch Geheimbüros oder -labore. Und in den Missionen dachten wir beim Anblick einer der typischen, für Deckung notwendigen Blockaden bald nur noch: "Oje, jetzt geht's wieder los...".

Bei den Kämpfen haben sich die Entwickler zwar spürbar um Abwechslung bemüht, aber die Gefechte mit Riesenaliens oder besonderen Kampfrobotern ziehen sich oft noch mehr in die Länge als die Standardkämpfe.

Für Fans schneller Action ist Xcom: The Bureau also nichts. Es ist nicht der erhoffte Überflieger geworden, aber trotz der Längen nicht insgesamt missglückt. Die Atmosphäre ist toll, die Gegner-KI ordentlich. Am ehesten sollten Freunde taktischer Herausforderungen zugreifen.

 Test Xcom The Bureau: Vom Kanonenfutter zum Weltenretter
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

wmayer 21. Aug 2013

EU-Steamkey ist über enstprechende Seiten schon für 29,99 ¤ zu haben. ;)

Otto d.O. 21. Aug 2013

Abgesehen vom anderen Szenario klingt hier vieles nach einem Spiel, das ähnlicher oder...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 6T - Test

Das Oneplus 6T ist der Nachfolger des Oneplus 6 - und als T-Modell ein Hardware Refresh. Neu sind unter anderem ein größeres Display mit kleinerer Notch sowie der Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Im Test hat das neue Modell einen guten Eindruck hinterlassen.

Oneplus 6T - Test Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
    Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
    Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

    Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
    Ein Test von Ingo Pakalski


      Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
      Drahtlos-Headsets im Test
      Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

      Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
      Ein Test von Oliver Nickel

      1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
      2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
      3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

        •  /