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Mann gegen Mann gegen Cybernaut

Die Entwickler haben spürbar viel Wert darauf gelegt, die Feuergefechte abwechslungsreich zu inszenieren. So treten wir in einer alten Festung in engen Gängen Mann gegen Mann an, eine halbe Stunde später klettern wir mit einem Seil an einer Steilwand in die Höhe und schießen dabei auf Gegner hinter Fenstergittern, um uns oben einen längeren Kampf mit einem cybernautisch optimierten Supersoldaten zu liefern.

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Es gibt Abschnitte, in denen wir nach Möglichkeit nur schleichen sollten, um keinen Alarm auszulösen - was deutlich mehr Gegner herbeirufen würde, als wir ohne echte Probleme bewältigen könnten. Den Schwierigkeitsgrad dürfen wir übrigens jederzeit während der Kampagne ändern. Je nachdem, ob wir in der einfachsten von fünf Stufen namens "Darf ich spielen, Papi" oder in der härtesten namens "Extrem" antreten, vertragen die Gegner unterschiedlich viele Treffer.

An ihrem grundlegenden Verhalten ändert sich wenig, und das ist gut so: Die KI ist eine der größeren Stärken des Spiels. Nicht in dem Sinne, dass die Gegner sich auffällig viel Mühe machen, uns auf Teufel komm raus zu eliminieren - ein Kampfsoldat in einem Ego-Shooter ist nun mal Kanonenfutter. In Wolfenstein springt er aber halbwegs glaubwürdig in Deckung, wagt sich dann vorsichtig hervor und feuert ein paar Schüsse ab.

Verletzliche Fußnägel

Nur härtere Kaliber mit dicker Rüstung bleiben auch mal stoisch stehen und nehmen uns per Dauerfeuer unter Beschuss. Die computergesteuerten Soldaten scheinen sich ab und zu Deckung zu geben, und sie greifen immer wieder gerne zu Granaten, vor denen wir allerdings meist rechtzeitig gewarnt werden. Schade: Es genügt, einen Feind irgendwo am Körper zu treffen, um ihn zu eliminieren - notfalls an der Spitze des Schuhs, der hinter der Deckung hervorlugt. Die Animationen der Gegner sind durchgehend gut und sehr vielfältig. In Wolfenstein haben wir nicht das Gefühl, dass alle erledigten Feinde auf die gleiche Art aus den Latschen kippen.

Direkt nach dem Kampf ist das Schlachtfeld mit feindlichen Waffen- und Munitionsresten sowie mit Rüstung und anderen Extras übersät. Ärgerlich: Diese Gegenstände müssen wir einzeln halbwegs genau anvisieren und dann mit einem Tastendruck aufsammeln. Das mag minimale taktische Vorteile bieten, etwa wenn wir uns ein Gesundheitspack für den übernächsten Kampf aufsparen. Unterm Strich finden wir dieses Element aber auf Dauer ärgerlich und störend - wir würden lieber zumindest alternativ einfach alles durch simples Darüberlaufen in unser Inventar befördern.

 Test Wolfenstein The New Order: Das grandiose Comeback des epischen Ego-ShootersKommandanten als Alarmanlage 
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Doomchild 16. Jun 2014

Blödsinn. http://www.merriam-webster.com/dictionary/kaputt http://www.merriam-webster...

Top-OR 05. Jun 2014

Und das, obwohl ja die Wolfensteinserie schon seit ihren Kindertagen vor über 30 Jahren...

horuke 04. Jun 2014

*heuer=dieses jahr *jänner=januar ich übersetze mal für die deutschen mitleser ;)

PrincessOfTroy 04. Jun 2014

Ach so, das hätte ich fast vergessen. Danke, dass Du mich erinnerst ;-) Die Texturen...


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