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Kollision mit der Grafik und Fazit

Zwischen den Kampfeinsätzen sind wir im "Ameisenbau" unterwegs. So heißt die unterirdische Basis der Xcom, in der wir die Soldaten mit Ausrüstung und Upgrades versorgen, neue Waffen erforschen und mit einem Satellitensystem den Planeten Erde im Blick behalten. Das ist durchaus keine ganz einfache Aufgabe und mehr als ein kurzes Intermezzo - geschätzt 10 bis 20 Prozent der Spielzeit verbringen wir in dem Komplex. Selbst dann, wenn wir uns im Kampf immer gut schlagen, aber zu viel Geld für Waffen ausgeben oder unser Satellitensystem nicht zügig genug ausbauen, können wir scheitern. Nämlich dann, wenn der Paniklevel in den Mitgliedstaaten der Xcom-Vereinigung zu groß wird und ein Land nach dem anderen abspringt.

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Das Programm basiert auf der Unreal Engine 3, entsprechend ordentlich sieht - zumal für ein rundenbasiertes Taktikspiel - die Grafik aus. In den Gefechten lockern immer wieder mal Kamerafahrten oder Verfolgerkameras beim Sprinten das Geschehen auf. Die allermeisten Zwischensequenzen bekommt der Spieler sehr oft zu sehen, etwa eine Sequenz, in der die Soldaten zum Einsatzort geflogen werden. Zwischensequenzen, die eine durchgehende Handlung rund um Einzelpersonen erzählen, gibt es nicht. Wir können mit der Grafik prima leben, trotz der Fehlerchen. Das Einzige, was uns langfristig gestört hat, ist die oft fehlerhafte Kollisionsabfrage, weil sie Auswirkungen aufs Spiel hat. So können wir immer intuitiv erkennen, ob unsere Soldaten etwa durch die Blechwand eines Zugabteils schießen können oder nicht - meistens geht das nämlich schon.

  • Ein Alien im Visier - allerdings ist die Trefferwahrscheinlichkeit mit 40 Prozent nicht sehr hoch.
  • Unser Trupp erkundet das Ufo von innen...
  • ... und wir sehen nur mit herausgezoomter Kamera die Oberfläche der fliegenden Untertasse.
  • Im Ameisenbau müssen wir uns gleich für eine von zwei möglichen Missionen entscheiden.
  • Entdeckt! Beim Erstkontakt in den Einsätzen zeigt das Programm gerne eine Nahaufnahme der Aliens.
  • Die Worte "Alien-Aktivität" bedeuten: Jetzt zieht der Gegner.
  • Etwas makaber sind die kurzen Filmsequenzen, wenn unsere Forscher einen Außerirdischen obduzieren.
  • Noch ist alles in Ordnung, aber Japan steht kurz vor dem Absprung aus der Xcom: der Monatsbericht.
  • Der erste Einsatz führt unter Umständen nach München.
  • Gebäude sind für die Xcom-Soldaten kein ernsthaftes Hindernis.
  • Für einige Missionen bekommen wir Ingenieure und können bessere Ausrüstung herstellen.
  • Falls die Finanzen ein Problem sind, können wir Beute auf dem Schwarzmarkt verkaufen.
  • Einige Aliens können in der Luft schweben.
  • Die Fähigkeiten der Soldaten verbessern wir in einer Art Mini-Talentbaum.
  • Immer wieder gibt es auch Einsätze in der Wildnis.
Die Fähigkeiten der Soldaten verbessern wir in einer Art Mini-Talentbaum.

Xcom: Enemy Unknown ist ab dem 12. Oktober für Windows-PC, Playstation 3 und Xbox 360 verfügbar. Der Preis liegt je nach Plattform zwischen 50 und 60 Euro. Die Sprachausgabe der lokalisierten Fassung hat uns nicht so richtig überzeugt, aber eine große Rolle spielt das nicht. Die PC-Fassung muss einmalig bei Steam aktiviert werden. Anschließend lässt sich das Programm auch offline spielen; bei Steam steht auch eine Demo der PC-Version zum Download bereit. Xcom verfügt auch über einen Multiplayermodus, den wir mit unserer (fertigen) Testversion mangels Mitstreitern aber noch nicht ausprobieren konnten. Die USK hat der ungeschnittenen deutschen Fassung eine Freigabe ab 16 Jahren erteilt.

Fazit

Wer Xcom noch aus den 90er Jahren in guter Erinnerung hat, gibt der Neuauflage sowieso eine Chance. Und das zu Recht: Zwar hat sich inhaltlich nicht zuletzt wegen der 3D-Grafik, aber auch wegen der Umstellung auf das System mit den zwei Aktionspunkten viel getan. Besonders Letzteres funktioniert richtig gut. Der Spielfluss und das allgemeine Tempo sind dank der tollen Steuerung für ein Spiel dieses Genres sehr hoch, trotzdem fühlt es sich an keiner Stelle wie ein Actionspiel an - stattdessen sind immer taktische Entscheidungen gefragt. Schön, dass Atmosphäre und Spielgefühl trotzdem noch deutlich an die Klassiker erinnern.

Aber auch Einsteiger sollten ruhig mal in den Kampf gegen die Alieninvasion reinschnuppern. Es dauert gar nicht so lange, bis man sich an das Konzept gewöhnt hat - und dann entfaltet das Programm schnell einen ungeheuren Suchtfaktor. Allerdings: Von der Story sollte man nichts erwarten, da bietet jedes B-Movie mehr Spannung. Und auch die Grafik wirkt teils schick, hat aber doch einiges an Fehlern, von der Kollisionsabfrage bis hin zu gelegentlichen Kameraproblemen. Das ist jedoch Jammern auf allerhöchstem Niveau - unterm Strich ist Xcom Enemy Unkown eines der besten Strategiespiele seit langem!

 Nahezu perfekte Steuerung auch auf Konsole
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nataSic 27. Okt 2012

http://steamcommunity.com/app/200510/discussions/0/864948938202539269/ also sollte es...

flankengott 23. Okt 2012

xcom-forum http://www.xcom-forum.de/

_2xs 21. Okt 2012

Für mich darf er sprechen. Entspricht voll meiner Philosophie. Ich hab mir jetzt schon...

Spratz 16. Okt 2012

Dafür gibt es ja Spezialfähigkeiten, die diese Funktionen zumindest teilweise ersetzen...

Cypher1981 16. Okt 2012

Ich habe fast alle XCOM Spiele gespielt. Teil 1 (Enemy Unknown, Terror from the Deep...


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