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Nahezu perfekte Steuerung auch auf Konsole

Während die Karte immer gleich aufgebaut ist, erfolgt die Platzierung der Aliens durch einen Zufallsgenerator in jedem Einsatz neu - mit etwas Pech kann eine Mission so auch mal deutlich schwieriger sein als in einem anderen Durchgang. So ist es uns passiert, dass wir einmal ein abgestürztes Ufo frontal stürmen konnten. Bei der für den Test durchgeführten Wiederholung waren wir dann längere Zeit damit beschäftigt, die Aliens im Unterholz eines Waldes am Rande der Karte überhaupt zu finden.

  • Ein Alien im Visier - allerdings ist die Trefferwahrscheinlichkeit mit 40 Prozent nicht sehr hoch.
  • Unser Trupp erkundet das Ufo von innen...
  • ... und wir sehen nur mit herausgezoomter Kamera die Oberfläche der fliegenden Untertasse.
  • Im Ameisenbau müssen wir uns gleich für eine von zwei möglichen Missionen entscheiden.
  • Entdeckt! Beim Erstkontakt in den Einsätzen zeigt das Programm gerne eine Nahaufnahme der Aliens.
  • Die Worte "Alien-Aktivität" bedeuten: Jetzt zieht der Gegner.
  • Etwas makaber sind die kurzen Filmsequenzen, wenn unsere Forscher einen Außerirdischen obduzieren.
  • Noch ist alles in Ordnung, aber Japan steht kurz vor dem Absprung aus der Xcom: der Monatsbericht.
  • Der erste Einsatz führt unter Umständen nach München.
  • Gebäude sind für die Xcom-Soldaten kein ernsthaftes Hindernis.
  • Für einige Missionen bekommen wir Ingenieure und können bessere Ausrüstung herstellen.
  • Falls die Finanzen ein Problem sind, können wir Beute auf dem Schwarzmarkt verkaufen.
  • Einige Aliens können in der Luft schweben.
  • Die Fähigkeiten der Soldaten verbessern wir in einer Art Mini-Talentbaum.
  • Immer wieder gibt es auch Einsätze in der Wildnis.
Im Ameisenbau müssen wir uns gleich für eine von zwei möglichen Missionen entscheiden.
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Einer der wesentlichen Punkte für das Spielgefühl von Xcom ist die gelungene Steuerung. Wir kontrollieren die Laufwege unserer Helden mit der rechten Maustaste, mit der linken greifen die Aliens an oder führen sonstige Aktionen aus. Noch einfacher finden wir die Steuerung über die Zahlentasten: Damit wählen wir Standardangriffe oder Spezialmanöver aus - etwa die Verwendung eines Medipacks. Sobald ein oder mehrere Feinde in Reichweite der Waffe des gerade aktivierten Soldaten sind, leuchtet das "Angriffs"-Symbol über die Ziffer "1" auf.

Wenn wir darauf tippen, zeigt uns das Programm ein Fenster mit der Trefferwahrscheinlichkeit in Prozent. Mit den Pfeiltasten schauen wir uns diesen Wert für alle Gegner in der Nähe an, nehmen dann beispielsweise den mit der höchsten Trefferchance und drücken ab. Je nach Waffe zeigt Xcom dann eine halbwegs nette Animation, in der unser Soldat das Gewehr in die Hand nimmt, feuert und der Alien dann von den Kugeln in comichaft übertriebener Art nach hinten geworfen wird. Das funktioniert auch auf Konsole ausgesprochen gut, ohne dass sich Xcom mangelnde Spieltiefe vorwerfen lassen muss.

Entscheidend ist übrigens nicht nur unsere Taktik in den Missionen, sondern auch schon die Auswahl der Soldaten. Idealerweise haben wir mindestens einen Scharfschützen im Team. Besser sind zwei - es gibt Einsätze, in denen die Sniper dank ihrer hohen Treffsicherheit über große Distanzen so gut wie alle Gegner ausgeschaltet haben. Ihnen zur Seite stehen dann Unterstützungseinheiten, die als Waffe etwa eine MP oder eine Schrotflinte in der Hand sowie ein Medipack oder Granaten in der Tasche tragen. Dazu kommen dann noch die Jungs fürs Grobe - etwa ein Typ mit einem Raketenwerfer, dessen Geschosse in Stadtszenarios auch gleich noch Autos und die dahinter versteckten Aliens in die Luft jagt.

Irdisch solide künstliche Intelligenz

Die KI der Gegner wirkt solide. Es gibt mehrere Arten, etwa die glupschäugigen Klischee-Aliens mit den großen Köpfen - sonderlich groß ist die planetare Artenvielfalt aber offensichtlich nicht. Die Außerirdischen nutzen gezielt Deckungen, helfen sich mit telepathischer Verstärkung gegenseitig und gehen insgesamt ganz geschickt vor. Allerdings spielen langfristige strategische Überlegungen bei den Feinden keine sonderlich große Rolle - dazu sind die Trupps meist viel zu schnell aufgerieben. Nebenbei: Der Schwierigkeitsgrad ist ausgesprochen fair.

Auf "Leicht" und "Normal" finden wir das Ganze sogar teils viel zu einfach, herausfordernd wird es erst ab der dritten von vier Stufen. Wer es wirklich gemein hart haben möchte, muss den sogenannten Ironman-Modus aktivieren: Dann kann man nicht mehr manuell speichern, sondern muss mit einem einzigen, automatisch vom Programm angelegten Savegame entsprechend langfristig planen und ums Überleben kämpfen.

 Test-Video Xcom Enemy Unknown: Außerirdisch gute RundentaktikKollision mit der Grafik und Fazit 
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nataSic 27. Okt 2012

http://steamcommunity.com/app/200510/discussions/0/864948938202539269/ also sollte es...

flankengott 23. Okt 2012

xcom-forum http://www.xcom-forum.de/

_2xs 21. Okt 2012

Für mich darf er sprechen. Entspricht voll meiner Philosophie. Ich hab mir jetzt schon...

Spratz 16. Okt 2012

Dafür gibt es ja Spezialfähigkeiten, die diese Funktionen zumindest teilweise ersetzen...

Cypher1981 16. Okt 2012

Ich habe fast alle XCOM Spiele gespielt. Teil 1 (Enemy Unknown, Terror from the Deep...


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