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Artwork von Fable: The Journey
Artwork von Fable: The Journey (Bild: Microsoft)

Test-Video Fable The Journey: Kein zauberhafter Spaß wegen Kinect

Artwork von Fable: The Journey
Artwork von Fable: The Journey (Bild: Microsoft)

Es sollte der Versuch sein, ein ernsthaftes Spiel exklusiv für Kinect zu machen. Story und Atmosphäre von Fable: The Journey sind gar nicht so schlecht - die Bewegungssteuerung dagegen schon.

Einmal König sein oder den Weltrekord im Hühnerweitschuss aufstellen - die Fable-Reihe hat uns schon so manchen Traum erfüllt. Das Spin-off The Journey möchte daran anknüpfen, indem es uns mit bloßen Händen zaubern lässt. Die lineare Handlung dreht sich um den ganz normalen Bürger Gabriel, der von seiner Nomadentruppe getrennt wird. Als Gabriel müssen wir dann zusammen mit unserem Pferd Seren ums Überleben und gegen eine unheimliche dunkle Macht kämpfen.

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Mit unterschiedlichen Gesten schleudern wir Feuerbälle, Telekinesestrahlen und andere magische Geschosse auf unsere Feinde. Oder versuchen es zumindest. Manchmal reicht es, die Hand nur ungefähr in Richtung des Ziels zu richten. In hektischen Situationen erkennt Kinect unsere Befehlsbemühungen dagegen nicht. Geschicklichkeitsaufgaben mit Hindernissen geben uns sogar das Gefühl, überhaupt keine präzise Kontrolle zu haben.

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Fable: The Journey

Während wir mit den Armen rudern, wedeln und stoßen, schlafen unsere Beine ruhig vor sich hin. The Journey wird im Sitzen gespielt, der Held bewegt sich automatisch auf einer festgelegten Route voran. Er stoppt nur dann, wenn Unholde angreifen oder eines der einfachen Rätsel seinen Weg versperrt. Ob Kämpfe oder Hindernisaufgaben, ständig wiederholen sich die gleichen Abläufe.

Wir erleben die Welt Albion zum ersten Mal durchgehend aus der Egoperspektive. Besonders während der vielen Reiseszenen, die wir auf einem Pferd verbringen, versprüht das Fantasy-Reich gewohnt märchenhaftes Fable-Flair. Das umständliche Halten der virtuellen Zügel verdirbt uns jedoch meist die Freude daran.

Die Geschichte von The Journey ist 50 Jahre nach Fable 3 angesiedelt, erfordert allerdings keine Vorkenntnisse über die bisherige Reihe. Erzählerische Höhepunkte gibt es kaum. Verglichen mit handelsüblichen Railshootern hat sich Entwickler Lionhead in diesem Punkt aber zumindest etwas mehr Mühe gegeben.

Das von Lionhead entwickelte Fable: The Journey ist nur für Xbox 360 und Kinect erhältlich - ohne die Bewegungssteuerung kann man das Spiel nicht spielen. Der Preis liegt bei rund 50 Euro, die USK hat eine Freigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

Fable: The Journey zeigt, dass auch Kinect-Spiele liebevoll präsentiert werden können. Ähnlich gute Grafik hatte bis jetzt nur das an Gelegenheitsspieler gerichtete Kinectimals.

Die Magie des schönen Albions verpufft jedoch, sobald der Spieler aktiv ins Geschehen eingreift. Immer mal wieder streikt die Steuerung komplett. Selbst erfolgreiche Aktionen wirken wie vom Spiel inszeniert, um nicht zu viel Frust aufkommen zu lassen. So schreitet der Held immer flott voran, auch wenn er zwischendurch sehr viel Schaden einsteckt. Den Zauber präziser Bewegungssteuerung beherrscht dieses Kinect-Spiel leider nicht.


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nille02 16. Okt 2012

Kinect für den PC kostet bei Amazon 194¤ und für die Konsole 100¤. Die Materialkosten...

aroddo 16. Okt 2012

Ich habe ehrlich gesagt nur selten ein dämlicheres Spiel als Fable gesehen. "Ernst...

Moe479 15. Okt 2012

ja, die waren solange out, dass die jungend sowas nicht kennt ... und wieder dagegen...

fratze123 15. Okt 2012

... dass man nicht unbedingt wirklich rumhüpfen muss, auch wenn ein Spiel es gern so...



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