Test-Video Emergency: Auf dem iPad Leben retten

Feuerlöscher statt Schrotgewehr: Das neue Emergency legt Spielern die Leben von Unfallopfern in die Hände. Und das ist wörtlich gemeint, denn ein Ableger der bisher nur für PC veröffentlichten Lebensretter-Serie ist jetzt für das iPad erschienen.

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Großeinsatz beim Hausbrand
Großeinsatz beim Hausbrand (Bild: Golem.de)

Brennende Häuser und abgestürzte Flugzeuge - in vielen Spielen sind das nur Kollateralschäden beim Versuch, mit Raketen und Gewehren die Welt zu retten. Die Emergency-Reihe bietet auf dem PC seit 1998 eine andere Perspektive. Als Einsatzleiter von Polizei, Feuerwehr und Ärzteteam muss der Spieler all das aufräumen, was er aus Call of Duty als Levelkulisse gewohnt ist.

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Die iPad-Version von Emergency bietet 13 Missionen nach Vorlage der PC-Spiele. Jeder Auftrag konfrontiert mit einer anderen Katastrophe, vom Eisenbahnunglück bis zum Meteoriteneinschlag.

Ziel des Spielers ist es, möglichst viele Menschen zu retten und alle Gefahren einzudämmen. Dazu lässt er Autowracks aufschneiden, Trümmer räumen, Terroristen verhaften und literweise Wasser versprühen. Feuerwehrschiffe, Rettungshubschrauber, Kranwagen und andere Spezialfahrzeuge bilden den Emergency-Fuhrpark.

Art und Anzahl der Einsatzkräfte geben die Entwickler allerdings in jeder Mission vor. Verstärkung kann nicht gerufen werden. Überhaupt ist der typische Emergency-Ablauf einfach gehalten. Das Spiel blendet nicht benötigte Befehle aus. Im Grunde muss der Spieler in jedem Level nur noch per Fingerdruck die effizienteste Reihenfolge der übriggelassenen Optionen festlegen. Figuren und Vehikel bewegen sich dann automatisch durchs Gelände.

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Das macht aufgrund der abwechslungsreichen Szenarien so lange Spaß, bis die Katastrophen immer größer und die bereitgestellten Helfer immer weniger werden. Als wir in der 12. Mission mit nicht mal einer Handvoll Feuerwehrwagen eine brennende Großstadt retten sollten, sind wir beinahe verzweifelt. Dass Notärzte ohne ausdrückliche Befehle anteilnahmslos neben Verletzten herumstehen, hat dabei auch nicht gerade geholfen.

  • Emergency für iPad
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Emergency für iPad

Emergency wird aus der Isoperspektive in 2D-Grafik gespielt. Sie ist höher aufgelöst und detaillierter als die der ersten beiden, mittlerweile veralteten PC-Serienteile. Nur die Animationen sind noch genau so minimalistisch wie Ende der 90er. Personen verschwinden beispielsweise von einer Sekunde auf die andere im Auto, wenn der Spieler sie einsteigen lässt. Ebenfalls retro: Nur das Intro wird im Vollbild abgespielt. Die Zwischensequenzen vor jedem Einsatz laufen in einem Fenster ab, das gerade mal groß genug ist, um überhaupt wahrgenommen zu werden.

Emergency für iPad ist am 10. Juli 2012 zum Preis von 3 Euro im App Store erschienen.

Fazit

Die iPad-Version von Emergency ist nicht nur für Fans des PC-Originals empfehlenswert. Das simple Spielprinzip kommt der Touchscreen-Steuerung entgegen, die Katastrophenszenarien sind variantenreich und im Vergleich zu anderen Strategiespielen originell. Trotz der beiden knackigen Schlussmissionen beschäftigt der Titel allerdings nur für ein paar Stunden. Mehr Aktionsmöglichkeiten und ein freier Endlosspielmodus hätten Emergency langfristig interessanter gemacht.

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