Test-Video Alan Wake American Nightmare:Schießen statt Gruseln
Download statt Handelsversion, Action statt Grusel: "American Nightmare" setzt das düstere Alan Wake fort – allerdings ganz anders, als es viele Spieler des ersten Teils erwartet und erhofft haben dürften.
Schon lange vor der Veröffentlichung bemühten sich die Entwickler von Remedy, die Unterschiede zwischen American Nightmare und dem ersten Alan-Wake -Titel herauszustellen. Zu Recht: Wer eine direkte Fortsetzung erwartet, wird enttäuscht. Geboten wird vielmehr eine andere Variante der Reihe – mit neuen spielerischen Schwerpunkten, veränderten Schauplätzen und einer Handlung, die direkt an die letzte Alan-Wake-Erweiterung "The Writer" anknüpft.
Alan Wake ist diesmal in Night Springs unterwegs, einer unscheinbaren und nicht sonderlich einladenden Kleinstadt irgendwo in den USA. Probleme gibt es aber auch dort: Ein böser Doppelgänger namens Mr. Scratch macht Wake ebenso das Leben schwer wie diverse andere Bösewichte und üble Kreaturen. Zwar ist es durchaus spannend herauszufinden, was hinter Alans Alter Ego steckt, was ihn zu seinen mörderischen Taten treibt und wo überhaupt die Grenze zwischen Realität und Fiktion verläuft.
Bild 1/23: Alan Wake fährt nur noch in Zwischensequenzen Auto. Der Spieler muss überall zu Fuß hinwandern.
Bild 2/23: Rätsel sind sehr einfach gehalten und wiederholen sich.
Bild 3/23: Ein Motel der Stadt Night Springs in Arizona
Bild 4/23: Alan Wakes böser Doppelgänger, Mister Scratch
Bild 5/23: Alan Wake ist wieder mit Taschenlampe und Pistole bewaffnet.
Bild 6/23: Verlorene Seelen jagen Alan Wake durch die Dunkelheit seiner eigenen Romanwelt.
Bild 7/23: Ein Poltergeist greift die Sternwarte an.
Bild 8/23: Der Spieler findet regelmäßig Videobotschaften von Mister Scratch.
Bild 9/23: Poltergeister lassen leblose Objekte fliegen und Alan Wake angreifen.
Bild 10/23: Optional sammelbare Manuskriptseiten liefern Hintergrundinformationen über Alan Wake und seine Geschichte.
Bild 11/23: Eine der wenigen verbündeten Personen von Alan Wake bedankt sich für ihre Rettung.
Bild 12/23: Nicht nur Alan Wakes Taschenlampe spendet Licht, auch seine Schusswaffen vertreiben das dunkle Böse.
Bild 13/23: Mit seiner Taschenlampe bricht Alan Wake den Schutzschild der Geisterwesen.
Bild 14/23: Hohe Weitsicht darf der Spieler in American Nightmare nicht erwarten.
Bild 15/23: Sammelt der Spieler viele Manuskriptseiten, kann er als Belohnung Kisten mit besseren Waffen öffnen.
Bild 16/23: Die meisten Gegner explodieren in gleißendem Licht.
Bild 17/23: So hell ist es in American Nightmare nur, wenn Alan Wake mit großem Kaliber schießt.
Bild 18/23: Mister Scratch lässt manchmal ganze Gebäudestrukturen aus dem Boden wachsen.
Bild 19/23: Den dichten Wäldern des ersten Teils sind in American Nightmare Wüstenlandschaften gewichen.
Bild 20/23: Alan Wake besucht eine verbündete Wissenschaftlerin in ihrer Sternwarte.
Bild 21/23: Im Arcade-Modus kämpfen Spieler alleine gegen gruppenweise anrückende Feinde.
Bild 22/23: Alan Wake trägt ein Gefecht im Arcade-Modus aus.
Bild 23/23: So actionreiche Zwischensequenzen gibt es im Spiel nicht oft.
Die Story erreicht trotzdem nicht ansatzweise die Tiefe und Spannung des ersten Teils und wirkt wegen der vielen Zeitsprünge oft wirr. Die Wechsel in der Zeitebene haben noch einen weiteren unangenehmen Effekt: Die gleichen Plätze werden immer wieder besucht – und auch wenn dann etwas anderes zu tun ist, enttäuscht und langweilt diese Wiederverwertung von Szenarien.
Spielerische Vorteile und Fazit
Spielerisch hingegen wurde deutlich nachgebessert – die Bedienung auf der Xbox 360 geht jetzt intuitiver und besser von der Hand, was dem actionlastigen Spielprinzip zugutekommt. Alan ist wieder mit seiner Taschenlampe unterwegs, mit der er Gegner aus der Finsternis reißt und so verwundbar macht. Danach darf der Spieler ihnen mit diversen Schusswaffen auf den Leib rücken, wobei das Waffenarsenal im Spielverlauf immer weiter aufgerüstet wird. Statt düsteren Survial-Horror-Momenten, in denen es darum geht, mit letzter Kraft sein Leben zu retten, ist Alan diesmal selber Antreiber – nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung wird der direkte Kampf gesucht. Die Szenerien entsprechen diesem Ansatz: Statt enger und düsterer Wälder sind es nun beispielsweise frei begehbare große Wüstenareale, in denen agiert wird.
Bild 1/23: Alan Wake fährt nur noch in Zwischensequenzen Auto. Der Spieler muss überall zu Fuß hinwandern.
Bild 2/23: Rätsel sind sehr einfach gehalten und wiederholen sich.
Bild 3/23: Ein Motel der Stadt Night Springs in Arizona
Bild 4/23: Alan Wakes böser Doppelgänger, Mister Scratch
Bild 5/23: Alan Wake ist wieder mit Taschenlampe und Pistole bewaffnet.
Bild 6/23: Verlorene Seelen jagen Alan Wake durch die Dunkelheit seiner eigenen Romanwelt.
Bild 7/23: Ein Poltergeist greift die Sternwarte an.
Bild 8/23: Der Spieler findet regelmäßig Videobotschaften von Mister Scratch.
Bild 9/23: Poltergeister lassen leblose Objekte fliegen und Alan Wake angreifen.
Bild 10/23: Optional sammelbare Manuskriptseiten liefern Hintergrundinformationen über Alan Wake und seine Geschichte.
Bild 11/23: Eine der wenigen verbündeten Personen von Alan Wake bedankt sich für ihre Rettung.
Bild 12/23: Nicht nur Alan Wakes Taschenlampe spendet Licht, auch seine Schusswaffen vertreiben das dunkle Böse.
Bild 13/23: Mit seiner Taschenlampe bricht Alan Wake den Schutzschild der Geisterwesen.
Bild 14/23: Hohe Weitsicht darf der Spieler in American Nightmare nicht erwarten.
Bild 15/23: Sammelt der Spieler viele Manuskriptseiten, kann er als Belohnung Kisten mit besseren Waffen öffnen.
Bild 16/23: Die meisten Gegner explodieren in gleißendem Licht.
Bild 17/23: So hell ist es in American Nightmare nur, wenn Alan Wake mit großem Kaliber schießt.
Bild 18/23: Mister Scratch lässt manchmal ganze Gebäudestrukturen aus dem Boden wachsen.
Bild 19/23: Den dichten Wäldern des ersten Teils sind in American Nightmare Wüstenlandschaften gewichen.
Bild 20/23: Alan Wake besucht eine verbündete Wissenschaftlerin in ihrer Sternwarte.
Bild 21/23: Im Arcade-Modus kämpfen Spieler alleine gegen gruppenweise anrückende Feinde.
Bild 22/23: Alan Wake trägt ein Gefecht im Arcade-Modus aus.
Bild 23/23: So actionreiche Zwischensequenzen gibt es im Spiel nicht oft.
Für die Kampagne werden etwa fünf Stunden benötigt. Danach ist das Spiel allerdings nicht vorbei: Im unterhaltsamen "Fight Till Dawn"-Modus gilt es, in Zehn-Minuten-Schichten einem feindlichen Ansturm nach dem anderen Herr zu werden und zahllose Kontrahenten zu erledigen. Einen Multiplayer- oder Koop-Modus gibt es leider nicht.
Alan Wake's American Nightmare ist zum Download für die Xbox 360 via Xbox Live Arcade erhältlich und kostet 1.200 MS-Punkte. Gerüchte über eine PC-Umsetzung wurden von den Entwicklern bisher weder dementiert noch bestätigt.
Fazit
Ganz anders und trotzdem gut: American Nightmare ist weit von der gruseligen Spannung und dichten Atmosphäre des ersten Titels entfernt. Wer darauf vorbereitet ist, bekommt allerdings ein spannendes und für einen Downloadtitel auch technisch hervorragendes Spiel geboten, das trotz kleinerer Mängel bei der Handlung und der Wiederholung von Schauplätzen überzeugt.