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Gameplay und Fazit

Meistens ist aber Knobeln angesagt. Anders als in den meisten Point-and-Click-Adventures gibt es kein Inventar, jede Person kann nur einen Gegenstand mit sich herumtragen. Damit lassen sich einfache Probleme lösen: Ein Wurf mit einer Rotweinflasche an eine hochgezogene Strickleiter eröffnet etwa den Weg zum nächsten Stockwerk. Wenn dann noch Schalter, nur von Hund Walt per Fernsteuerung erreichbare Stellen und immer in die falsche Richtung schauende deutsche Wachen dazu kommen, wird das Ganze durchaus anspruchsvoll.

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Richtig komplex ist Valiant Hearts aber dann auch wieder nicht. Die Rätsel sind zwar herausfordernd, aber auch sehr logisch aufgebaut. Mehr als drei oder vier interaktive Objekte gibt es selten pro Szene, sodass nicht allzu viel Hin- und Hergelaufe nötig ist, und man meist mit ein bisschen Knobeln schon weiterkommt.

  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
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  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
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  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
  • Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)
Valiant Hearts (Bilder: Ubisoft)

Wer dann doch mal festhängt, kann auf ein Hilfesystem zurückgreifen - das leider just an einigen wenigen tatsächlich etwas komplizierteren Stellen nicht weiterhilft. Allerdings: Das Niveau der Rätsel ist sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Spieler geeignet. Bei uns hat sich sogar der "nur noch fünf Minuten weiterspielen"-Effekt eingestellt, was bei Adventures sonst selten vorkommt. Den Spielstand sichert das Programm übrigens an vorgegebenen Stellen - uns hat das in diesem Fall ausnahmsweise nur selten gestört.

Valiant Hearts ist ab dem 25. Juni 2014 zum Herunterladen über die gängigen Portale für Windows-PC, die Xbox 360 und One sowie für Playstation 3 und 4 erhältlich. Der Preis liegt bei 15 Euro, der Download ist rund 1,3 GByte groß. Das Programm ist gut lokalisiert, gesprochene Sprache spielt abgesehen vom Erzähler keine sehr große Rolle - ein Großteil der Kommunikation findet nonverbal statt. Die USK hat Valiant Hearts eine Freigabe ab 12 Jahren erteilt.

Fazit

Die erste Stunde in Valiant Hearts ist etwas irritierend. An zwei Dinge müssen wir uns erst gewöhnen: die Story und das Rätseldesign. Denn trotz der anspruchsvollen Aufmachung sollen die Hintergründe des Ersten Weltkriegs gar nicht differenziert dargestellt werden. Die Handlung ist absichtlich simpel gestrickt und stark auf die Hauptfiguren fokussiert - was zwar schade, aber auf Popcorn-Kino-Art auch spannend und berührend ist.

Das Rätseldesign von Valiant Hearts ist ebenfalls ungewöhnlich. Es gibt keine der sonst im Genre üblichen unübersehbaren Hinweise, sondern wir müssen selbst herausfinden, was zu tun ist. Nach einiger Zeit merken wir dann aber, dass wir den Entwicklern vertrauen können: Es gibt keine doofen Stellen, an denen wir wirklich feststecken - ein bisschen herumprobieren, kurz mal innehalten, und dann geht es schon irgendwie weiter.

Stellenweise erleben wir sogar ganz große Rätselkunst und kommen in einen Flow, der uns das Gefühl gibt, zusammen mit den Protagonisten in einer fürchterlichen Welt gegen alle Widerstände anzutreten.

Dazu kommen kurze, teils furios inszenierte Actioneinlagen und die sehr stimmig in Szene gesetzte Grafik. Auch wenn wir von der Handlung etwas mehr Tiefe erwartet haben: Valiant Hearts ist ein tolles Adventure geworden, das sich Genrefreunde nicht entgehen lassen sollten.

 Test Valiant Hearts: Tapfere Herzen im Ersten Weltkrieg
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textless 26. Jun 2014

Die Retailversion von Rayman kam ohne UPlay-Zwang.


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