Derivate, aktuelle Software und Fazit

Neben den KDE Plasma Workspaces 4.10.2 enthält Kubuntu in der neuen Version auch einige Software, die noch nicht offiziell Teil der Desktopumgebung ist. Dazu gehört das Werkzeug KScreen, welches den Umgang mit mehreren Displays vereinfachen soll. Als alternatives Startmenü können Kubuntu-Nutzer Homerun ausprobieren und das eigene Muon Software Center erlaubt die Installation von Plasma-Widgets.

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Mit Ubuntu 13.04 ist die Variante mit der Gnome-Shell als Desktop erstmals offiziell ein sogenanntes Flavour. Den Entwicklern erlaubt dies vor allem einen einfachen Zugang zu Ressourcen wie etwa den Launchpad-Build-Servern, um täglich Entwicklungsschnappschüsse als ISO-Abbilder zu veröffentlichen. Wie auch in Ubuntu 12.10 wird Gnome 3.6 als Desktopumgebung verwendet. Gnome 3.8 steht aber ebenfalls zur Nutzung über ein PPA zur Verfügung.

Ebenfalls neu in der Liste der Ubuntu-Abkömmlinge ist das auf den chinesischen Markt zielende Ubuntu Kylin. Kylin wird in Zusammenarbeit mit der chinesischen National University of Defense Technology (NUDT) und staatlichen Behörden entwickelt. Der Flavour soll mehr als nur übersetzte Software bieten und integriert dazu zum Beispiel Dienste der Suchmaschine Baidu oder die in China populäre Office-Suite WPS von Kingsoft.

Im Zuge der üblichen Aktualisierungen der Pakete verwendet Ubuntu nun Libreoffice 4.0, der eingesetzte Kernel basiert auf Linux 3.8.8. Für experimentierfreudige Anwender bietet der Init-Dienst Upstart 1.8 eine Vorschau auf die Verwaltung der User-Sessions. Eine kurze Erklärung dazu findet sich in den Release Notes.

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Die Unity-Oberfläche wirkt mittlerweile sehr ausgereift und stabil, auch wenn kleinere Unstimmigkeiten diesen Eindruck manchmal etwas trüben. Der positive Eindruck begründet sich wohl aber auch darin, dass größere Neuerungen in diesem Entwicklungszyklus ausgeblieben sind.

Dafür haben die Anstrengungen des Ubuntu-Distributors in den vergangenen Monaten gezeigt, dass Software künftig viel häufiger firmenintern und unabhängig von bestehenden Community-Projekten entwickelt werden wird. Außerdem wurde klar, dass Canonical den Veröffentlichungen mit Long-Term-Support einen noch größeren Stellenwert einräumen möchte als bisher. Die Zwischenversionen werden zum Versuchsfeld, bei denen auch kurzfristig Neuerungen integriert und wieder entfernt werden können.

Canonicals Ziele für den Desktop sind sehr ambitioniert - vor allem der Displayserver Mir sowie der Qt5-Port, der in einem Jahr vollendet sein soll. Ob die Umstellung tatsächlich so problemlos verläuft, wie Canonical dies darstellt, bleibt abzuwarten. Denn Testmöglichkeiten sind derzeit noch sehr beschränkt vorhanden.

Ubuntu 13.04 steht auf den Projektseiten zum Download bereit. Die bisher angebotenen CDs werden künftig nur noch für LTS-Versionen gepresst und zum Verkauf angeboten. Auch die sogenannten Loco-Teams (Local Communitys) erhalten keine CDs zum Verteilen. Zudem wird der Wubi-Installer für Windows nicht mehr angeboten. Dieser ist nicht kompatibel zu Windows 8 und wird nicht mehr aktiv gepflegt.

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neutum 24. Apr 2014

Nachtrag: Hat man mit CAIRO-DOCK noch ein Start-Problem-Kind dann: in Startprogramme mit...

mwildam 29. Apr 2013

Danke der Aufklärung. Ich finde, das sind harte Worte - und das als Ergebnis vom...

mwildam 28. Apr 2013

Es kommt auf den Bereich an. Ich arbeite beruflich im DMS- und ECM-Bereich, da stimmt...

jayrworthington 28. Apr 2013

Blah, Du "darfst" auch Steuern zahlen, was... ***PLONK****



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