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Test Transocean: Ports of Call für Nachwuchs-Reeder

Vom Besitzer eines rostigen Lastkahns zum Chef der weltgrößten Reederei: Die Wirtschaftssimulation Transocean will Fans von Klassikern wie Ports of Call auf die Handelsrouten der Weltmeere locken.

Artikel veröffentlicht am ,
Astragon
Astragon (Bild: Transocean)

Ja, die Seefahrt, die ist lustig? Zumindest in Transocean: The Shipping Company müssen Spieler erst einmal lernen, wie sie über die Weltmeere kommen - bevor sie etwas zu lachen haben. Per Tutorial bekommen angehende Reeder die grundlegenden Spielfunktionen erklärt. Dazu gehört es, einen Namen für die eigene Reederei zu finden, einen Heimathafen wie Hamburg oder Dublin zu wählen und natürlich, das erste Schiff zu kaufen. Dabei muss der virtuelle Kapitän die mögliche Zuladung ebenso beachten wie den Reparaturzustand und die Geschwindigkeit seines Kahns.

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Und das, obwohl die Investoren ganz schön Druck machen. Sie wollen schnelle Erfolge sehen, zu Beginn ist das Budget aber noch knapp. Die ersten Aufträge sind wenig lukrativ, erst mit der Zeit winken die wirklich interessanten Deals und die zahllose Millionen bringenden, aber auch viel Risiko beinhaltenden Termingeschäfte.

  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
  • Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)
Transocean: The Shipping Company (Screenshot: Golem.de)

Wer die Ladung ausgewählt hat und zur ersten Fahrt aufbricht, kann das Ausschiffen gegen eine Gebühr von der KI erledigen lassen - oder es selbst machen. In einer Art Minispiel ist es wie im Klassiker Ports of Call immer wieder möglich, Geschwindigkeit und Richtung vorzugeben und so aus den jeweiligen Häfen mit teilweise schön anzusehenden Wahrzeichen ein- und auszufahren. Zu Beginn ist das wegen der ungewohnten Steuerung und Kameraführung eine sehr hakelige Angelegenheit, Schäden an Schiff und Hafenanlagen sind unvermeidbar. Mit der Zeit werden die Einsätze am Ruder aber zu einer gelungenen Auflockerung des Spielablaufs. Die eigentliche Route wird allerdings automatisch abgefahren - auf einer Übersichtskarte ist die jeweilige Position der eigenen Schiffe stets nachverfolgbar.

Um die teils durchaus beträchtlichen Fahrtzeiten zu überbrücken, kann man per Mausklick das Spieltempo beschleunigen. Auf den Fahrten ist allerdings immer wieder mit Problemen wie einem kräftigen Sturm oder gefährlichen Riffs zu rechnen. Da gilt es dann abzuwägen, ob lieber eine ruhigere Route genommen wird, die allerdings den Zeitplan durcheinander wirft, oder zugunsten eines heiklen Termingeschäftes volles Risiko gegangen wird. Hat das Schiff zu viel Schaden genommen, stehen Reparaturen an. Per Schieberegler lässt sich dann festlegen, in welchem Umfang nachgebessert werden soll - immerhin bedeuten Arbeiten an den Kähnen auch Standzeiten, in denen kein Geld eingenommen wird.

Transocean ist sowohl in der Kampagne als auch im Endlosspiel sehr gnädig mit dem Spieler. Ist das Budget zu Beginn noch knapp - insbesondere, wenn teuer repariert und immer wieder auf Schlepperhilfe zurückgegriffen werden muss - steigt das eigene Vermögen später schnell an. Da können auch hohe Spritkosten, gefährliche Riffs und das Gemecker der Investoren nicht mehr viel Schaden anrichten.

Dann wird Transocean allmählich zu einer reinen Verwaltungsangelegenheit: Aufträge annehmen, Schiffe zuweisen, Routen bestimmen, notwendige Reparaturen machen. Gestaltet sich die Anfangszeit noch abwechslungsreich und spannend, wird bald ein immer wiederkehrender Tagesablauf geboten, der nicht einmal durch konkurrierende Reedereien durchbrochen wird.

Das von Deck 13 entwickelte Transocean: The Shipping Company ist über Astragon für Windows-PC verfügbar und kostet etwa 25 Euro. Das Spiel ist von der USK ohne Altersbeschränkung freigegeben.

Fazit

Ein Leben als Reeder kann Spaß machen - aber auch in tristem Büroalltag enden. Transocean hat viele gute Ansätze und wird Anhängern von Wirtschaftssimulationen durchaus Spaß bereiten. Auf lange Sicht fehlt es aber an Abwechslung, Herausforderungen und Wiederspielwert.



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Bembelzischer 07. Okt 2014

Wenn du nicht bereit bist, für ein Computerspiel mehr Geld auszugeben, als für einen...

Nolan ra Sinjaria 06. Okt 2014

wirklich nicht

casaper 06. Okt 2014

Das Game benennt sich ja genau wie die steinschwere und mit etwas beflecktem Ruf (das ist...

LK378 05. Okt 2014

Frag mich sowieso wie golem.de das schon die ganze Zeit macht Videos von Seiten wie...


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